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Die Seelenmaschine: Eine philosophische Reise ins Gehirn
 
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Die Seelenmaschine: Eine philosophische Reise ins Gehirn [Taschenbuch]

Paul M. Churchland , M. Numberger
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 424 Seiten
  • Verlag: Spektrum Verlag; Auflage: 1 (6. März 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827410207
  • ISBN-13: 978-3827410207
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 627.580 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sind die kognitiven, emotionalen und sogar die sozialen Leistungen unseres Gehirns irgendwann mit naturwissenschaftlichen Methoden vollständig zu erklären und werden wir sie letztlich tatsächlich als künstliche Netzwerke nachbauen können? Paul M. Churchland tritt mit einer überzeugenden Begeisterung für diese These ein.

In Die Seelenmaschine behandelt Churchland die Frage nach der Natur des Geistes und dessen Verhältnis zur Welt. Churchland beschreibt die neuesten Forschungsergebnisse der Neurobiologie sowie die Arbeiten an künstlichen neuronalen Netzen. Hierbei überzeugt das Werk Churchlands vor allem auch durch seine Darstellung, die es in ihrer Sprache und durch eindeutige Schaubilder auch dem nur laienhaft vorinformierten Leser ermöglicht, seine Ansätze und Argumentationen nachzuvollziehen.

Es gelingt dem Autor überzeugend, die Vorstellung zu entzaubern, daß unser Gehirn naturwissenschaftlich nicht zu erklären sei. Sein Buch zeigt in eindrucksvoller Weise Perspektiven auf, das Gehirn mit Hilfe von neuronalen Netzen verstehen zu können, ohne die Einmaligkeit unseres Gehirns dabei zu ignorieren. Allerdings unterscheidet sich Churchland grundlegend von anderen Vertretern der Neurobiologie, die in Geist oder Bewußtsein quasi vom Gehirn autonome Instanzen sehen. Für ihn erscheint an einem nicht so fernen Horizont die technische Möglichkeit, die neuronalen Prozesse unseres Gehirns nachzubauen.

An diesen rein neurowissenschaftlichen Teil seines Buches knüpft sich ein zweiter philosophisch-sozialer, in welchem Churchland den Fragen nach unserem Bewußtsein, der Intelligenz und den Auswirkungen der Neurotechnologie auf unser Leben nachgeht. Hier werden gesellschaftliche Probleme beleuchtet, rechtlich-ethische Aspekte des wissenschaftlichen Fortschritts durch neuronale Netzwerke diskutiert und deren mögliche Auswirkungen auf unsere Selbstwahrnehmung beschrieben. Churchland legt mit diesem brillant formulierten Buch jedem, der an Neurowissenschaften interessiert ist, ein Werk vor, dessen begeisternder Darstellung sich ein neugieriger Leser kaum entziehen kann. --Britta Petersen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Wenn man Paul Churchland nicht hören kann, dann sollte man dieses Buch lesen. (..) Ich kann diese philosophische Reise ins Gehirn besonders empfehlen. Sie werden Sie so genießen, daß Sie möglicherweise nicht zurückkehren möchten. Antonio R. Damasio, Prof. für Neurologie, University of Iowa Dies ist das Buch für jeden, der sich für eine wirkliche Gesamtschau interessiert, was uns das aktuelle Wissen über das Gehirn über das Wesen von Menschen lehren kann. Bewußtsein, Psychopathologie, Moral, Kunst und das Selbst sind von Paul Churchland mit bewunderungswürdigem Charme dargestellt. Niemand, der sich für den Geist interessiert, kann an diesem wunderbaren Buch vorbeigehen. Owen Flanagan, Prof. für Philosophie, Psychologie, Neurobiologie, Duke University Unser Verständnis hängt gleichermaßen von unserem Gehirn wie von der Natur der Dinge auf der Welt ab. In diesem provokativen Buch untersucht Paul Churchland die Auswirkungen neuerer Entdeckungen und theoretischer Fortschritte in den Neurowissenschaften auf das, was unseren neuen Platz in der Natur im nächsten Jahrhundert bestimmt. Terrence J. Sejnowski, Prof. für Biologie, University of California, San Diego

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch gibt einen ersten Einblick in die Neuroinformatik und den Modellcharakter neuronaler Netzwerke für ihr biologisches Äquivalent.Churchland ist der Auffassung,dass sich die Prinzipien dieser Netzwerke auf das menschliche Nervensystem bzw. das menschliche Gehirn übertragen lassen und versucht auf diese Weise die Frage nach dem Ursprung des Bewußtseins, unserer kognitiven Fähigkeiten zu beantworten,was ihm auch im wesentlichen schlüssig gelingt.Zumindest tendiere ich zu einer ähnlichen Auffassung wie der Autor,dass das Bewußtsein auf materieller Basis erklärt werden kann.Ich vergebe allerdings nur 4 Sterne,da die undifferenzierte Schreibweise (sie wird in einem Kommentar als "amerikanisch" bezeichnet) die Seriösität herunterspielt und gar nichts zum besseren Verständnis beiträgt,wie es wohl die Absicht des Autors gewesen ist.So wird u.a. in einem Satz der Eindruck einer Intention hinter der Evolution erweckt.Auch kritisiere ich den unvorsichtigen Umgang des Autors mit den Begriffen "Realität" und "Wirklichkeit",welche gerade für die Neurobiologie außerordentlich wichtig sind (ich empfehle hierzu das Buch "Die erfundene Wirklichkeit",herausgegeben von Paul Watzlawick).Churchland berücksichtigt nicht die Möglichkeit,dass das Gehirn nicht die Realität repräsentiert,sondern eine Wirklichkeit konstruiert.Er geht nicht auf die vielfältigen Einflüsse anderer Neuronenpopulationen auf (z.B.) die sensorische Wahrnehmung ein,sondern erschaftt das Bild einer direkten "Informationsleitung".Diese Fehler wirken sich dann auch auf dessen Ausführungen zum Strafsystem,d.h. zur Behandlung "Krimineller",zur Behandlung psychischer "Krankheiten" und dem Bezug zur "Norm" aus,welche ich für unausgereift halte (das empfohlene Buch leistet meiner Meinung nach in diesem Bereich mehr).Fazit: ein informatives Buch,leicht verständlich,allerdings sollte man weitere Bücher zu diesem Thema lesen bzw. kennen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Churchland hat mir gut gefallen und beim Übersetzen
Spaß gemacht. Seine große Stärke liegt in der Erklärung
neuronaler Netzwerke. Was das eigentlich ist, wie sie
funktionieren und wofür man sie einsetzt.
Seine Ausführungen zur Gehirn-Funktion (z.B. Hören,
Stereosehen) waren mir teilweise zu langatmig und einiges
habe ich auch berichtigt oder versucht klarer darzustellen.
Aber das ist wohl normal, wenn ein Neurophysiologe ein Buch
von einem Philosophen übersetzt.
Seine "Ausblicke", welche Auswirkungen neuronale Netze in
der Philosophie, im Menschenbild und in der Gesellschaft
haben werden, fand ich persönlich größtenteils einleuchtend
und folgerichtig. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung
sein. aber es sind zumindest Themen, über die man sich mal
Gedanken machen sollte.
Insgesamt ein empfehlenswertes Buch
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Seelenmaschine" von Paul M. Churchland (ISBN 3-8274-1020-7) bietet einen Einblick in den Modellcharakter künstlicher neuronaler Netzwerke für das menschliche Gehirn.Churchland erklärt plausibel und leicht verständlich in Begriffen der Neuroinformatik die Funktionsweise unseres Nervensystems bzw. den Ursprung unseres "Bewußtseins".Dabei unterlaufen ihm jedoch Versäumnisse,z.B. berücksichtigt er bei seinen Ausführungen nicht die Möglichkeit,dass das Gehirn vielleicht stärker auf das Wahrgenommene Einfluss nimmt,als er vielleicht vermutet.So entsteht bei ihm der Eindruck,das Gehirn repräsentiere auf direktem Weg die Realität.Wer "Die erfundene Wirklichkeit" von Paul Watzlawick (Hrsg.) gelesen hat,weiß,dass dies womöglich nicht der Fall ist.Entsprechend halte ich Churchlands Ausführungen zur Behandlung psychisch "Kranker","Krimineller" und seinen Bezug zur "Norm" für unausgereift,weshalb ich auch nur vier Sterne vergebe.Fazit: informativ,aber mit Vorsicht zu lesen.
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