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Die Seelen im Feuer: Historischer Roman
 
 

Die Seelen im Feuer: Historischer Roman [Kindle Edition]

Sabine Weigand
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Deutschland, im Jahre des Herrn 1626. In Frankreich begründet René Descartes den modernen Rationalismus, in Holland preisen lebensfrohe Maler wie Rembrandt auf opulenten Gemälden die Freuden des diesseitigen Lebens. Währenddessen lodern hierzulande die Scheiterhaufen munter weiter. Während sich die Welt für die Segnungen der Neuzeit rüstet, versinkt Deutschland durch seine Hetze auf vermeintliche Ketzer und Hexen immer noch im tiefsten Mittelalter. Das Schrecklichste dabei: Jeden kann es treffen. Einmal bei Nachbarn, Unergebenen oder politischen Gegnern in Ungnade gefallen zu sein, reicht völlig aus.

So ist es auch in Bamberg. Hier lebt die Apothekertochter Johanna, deren Leben zunächst in glücklichen Bahnen zu laufen scheint. Der Hilfsschreiber Hans hat um ihre Hand angehalten, und auch, wenn er sich mit der Heirat Zeit lassen will, bis er Johanna ein besseres Leben bieten kann, scheint ihre Zukunft dadurch doch gesichert. Aber dann kommt der junge Cornelius in die Stadt zurück. Und der Fürstbischof von Bamberg macht sich einen Spaß daraus, durch den Verrat von einfachen Bürgern und Ratsmitgliedern an die Inquisition seine Macht weiter zu festigen. Auch Johanna und Cornelius werden hineingezogen in den teuflischen Strudel aus Aberglaube und Herrschaftswahn. Immer enger zieht sich die Schlinge, bis es plötzlich kein Entrinnen mehr zu geben scheint. Oder kommt letztlich doch noch Rettung von der römischen Kurie, sprich: vom Papst? Und: Gibt es Hoffnung auf einen Neuanfang, vielleicht sogar zu zweit?

Wie jeder historische Roman, so leidet auch Die Seelen im Feuer ein wenig an der Frage nach geschichtlicher Glaubwürdigkeit. Das liegt vor allem daran, dass es schwer ist, sich immer und bei jedem Satz in die Vorstellungs- und Bewusstseinswelt der Vergangenheit hineinzudenken. Ob einem Protagonisten aus dem deutschsprachigen Umfeld Anfang des 17. Jahrhunderts tatsächlich die „allgegenwärtige Dominanz der Kirche“ aufgefallen wäre, da diese Dominanz ja immerhin als Selbstverständlichkeit hingenommen wurde, darf zumindest bezweifelt werden. Trotzdem: Sabine Weigand schreibt immer noch die authentischsten historischen Romane. Und darunter gehört Die Seelen im Feuer zu einem der besten. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

Eine auf professioneller Recherche beruhende, fesselnde, überaus spannende Geschichtsstunde! Die Konfrontation mit dem Leiden der verzweifelten Opfer, den fanatischen Hexenjägern und den kalt berechnenden Initiatoren der Verfolgung verlangt dem Leser eine wahre Tour de Force der Gefühle ab. --literature.de, 26.11.2008

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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Seelen im Feuer 14. Oktober 2008
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es beginnt Ende 1626 mit der pubertären Spinnerei des Hansi Moorhaupt, Sohn des Bürgermeisters der Stadt Bamberg, der nach der Lektüre des Buches Historia von D. Johann Fausten dem weitbeschreyten Zauberer und Schwarzkünstler" behauptet, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Und es endet 1632 mit einer fast entvölkerten Stadt mit ausgestorbenen Straßenzügen, und verlassenen Häusern und verwaisten Geschäften. Eine Stille liegt über der Stadt, wie auf einem Kirchhof. Es gibt keine Wehfrauen mehr, keine Musikanten, keine Feste und keine Fröhlichkeit" - der, der das feststellt, ist einer der Hauptschuldigen an diesem Zustand - Fürstbischof Dornheim, der zusammen mit seinem Weihbischof Förner für die massenhaften Hexenverbrennungen und den Hexenwahn in Bamberg in diesen Jahren verantwortlich ist.

Es ist ein Buch, dass erschreckt, das aufrüttelt, und das sich an vielen Stellen nicht so einfach lesen lässt, wie andere historische Romane. Zu sehr habe ich mich in die Ereignisse hineinziehen lassen, zu sehr versucht, mir auch nur ansatzweise vorzustellen, welche Qualen die Angeklagten unter der Folter gelitten haben mussten. Es sind historische Briefe und Berichte eingebunden, die durch die Schreibweise der damaligen Zeit etwas schwieriger zu lesen sind, obwohl gerade sie dazu beitragen, dass das Buch trotz der eingestreuten Liebesgeschichte, sehr authentisch wirkt. So authentisch, dass ich es eher als sehr gut recherchiertes Sachbuch, denn als Roman empfunden habe.

Manchmal fehlte mir persönlich ein wenig das Fortschreiten der Handlung - die nämlich scheint sich einen großteil der Zeit nur auf der Stelle zu bewegen. Eine Hexe nach der anderen wird abgeholt, gefoltert und gerichtet, doch andrerseits wird dadurch auch bewusst, wie quälend langsam den Menschen damals diese grauenvolle Zeit vorgekommen sein mag und so erscheint das, was ich zuerst kritisieren wollte, durch diese Überlegung in einem ganz anderen Licht.
In einem anderen Licht-einem Verständlicheren, erscheinen auch viele Dinge des Buches, wenn man zu den letzten Seiten vorblättert, denn hier erfährt man mehr über die Intention der Autorin, da erklärt sie, was sie bewogen hat, dieses Buch zu schreiben, sie gibt Einblick in ihre Quellen und schreibt über ihre Gedanken zu diesem Thema. Ich hätte dieses Kapitel gern am Anfang des Buches gesehen, denn wenn man hier gelesen hat, erschließt sich das Buch auf eine ganz andere Weise.

Fazit: Es handelt sich um ein ausgezeichnet recherchiertes Zeugnis der Zeit der Hexenverbrennung und ist auf jeden Fall bei den anspruchsvollen historischen Romanen anzusiedeln.
(Die wunderschöne Aufmachung muss unbedingt noch erwähnt werden, denn so häufig findet man solch eine edle Optik nicht - Der Einband ist rundherum mit dem historischen Bild Martyrium der Hl. Katharina" bedruckt und wird zusätzlich durch einen transparenten Umschlag geschützt.)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesenswert... 2. April 2010
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann dieses Buch wirklich ohne Einschränkungen weiterempfehlen an alle die sich für die Geschichte der Hexenverfolgung interessieren. Teilweise ist dieses Buch schwer zu lesen, da bestimmte Briefe oder Abschriften auf Altdeutsch geschrieben sind, aber selbst das tut dem guten Inhalt keinen Abbruch. Dieses Buch hat mich wirkich gefesselt und ich habe es schnell durchgelesen. Es liest sich leicht und flüssig bis auf diese besagten Abschriften oder Briefe. Es ist sehr umfangreich und man denkt auch nach dem weglegen des Buches darüber nach.
Ich möchte den Inhalt oder die Geschichte selbstverständlich nicht verraten, aber was ich sagen kann, es ist schon erschreckend wie einfach es damals war einen Menschen in den Tod zu schicken nur weil man ihn nicht mochte oder weil man in der Not seinen Namen unter der Folter genannt hat.
Teilweise ist es grausam geschrieben, aber genau das finde ich beachtlich, denn die Zeit und die Umstände waren nunmal grausam.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bouquineur TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Bamberg 1626. Durch eine unbedachte Äußerung eines Kindes wird der Prozess der Hexenverfolgungen in Gang gesetzt, der auch Jahrhunderte später nichts von seinem Schrecken verloren hat. Was zunächst nur einzelne Personen betrifft weitet sich Laufe der nächsten Jahre immer weiter aus, bis niemand in der Stadt Bamberg mehr sicher vor der Anschuldigung ist, eine Hexe zu sein oder mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Besonderer Voraussetzungen bedarf es nicht, die bloße Anschuldigung genügt.
Was aus religiösen Motiven begonnen hat schlägt mit der Zeit in politische Willkür um, da die Verurteilung gerade gut situierter Bamberger Bürger Geld in die Taschen des Fürstbischofs und seiner Hexen-Kommission spült.

Sabine Weigand zeichnet in ihrem Buch das Schreckensszenario, wie es sich seinerzeit zugetragen habenkönnte. Sie verbindet die fiktive Geschichte der Apothekerstochter Johanna und des jungen Arztes Cornelius mit tatsächlichen Vorkommnissen, die sich anhand von Protokollen, Briefen und Bestandslisten nachweisen lassen. Damit schafft sie eine Atmosphäre, die dem Leser mehr als einmal eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt, obwohl vieles nur angedeutet ist, es keine wirklichen Szenen von Folter oder physischer Grausamkeit gibt. Alleine die Angst und der psychische Druck auf die verhafteten Frauen, Männer und Kinder aber, der ständige Schatten des Misstrauens, der über Stadt liegt, die Scheiterhaufen auf dem Richtplatz und die ungewisse Zukunft der Protagonisten sorgen für einen Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite und erschüttern den Leser oftmals bis ins Mark. Das Leid, was die Opfer ertragen müssen, beschäftigt, lässt keine Ruhe, verfolgt den Leser, auch wenn er das Buch zu Seite gelegt hat. Für Menschen der heutigen Zeit ist es schon schwer zu verstehen, welche religiösen Ansichten und welcher Aberglauben zum Ausmaß dieser Hexenverfolgungen geführt haben. Völlig fassungslos ist man aber, wenn aus den religösen Motiven ganz klar rein wirtschaftliche Motive werden, die unter dem Deckmäntelchen der Religion versteckt und zu einer Spirale in den Abgrund werden, die den Ausführenden selbst zum Ende der Verfolgungen keine Möglichkeit mehr lässt, Gnade walten zu lassen und dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

Sabine Weigand hat mich mit diesem Buch verstört, aufgewühlt und zutiefst bewegt zurückgelassen. Zurückgelassen aber auch sensibilisiert für diese schreckliche Zeit und mit dem Wunsch, mich weiter mit diesem Thema zu befassen. Zurückgelassen mit dem Gedanken, dass ihr Buch all die Menschen dem Vergessen entreißt, die dem Wahnsinn der Hexenverfolgung unschuldig zum Opfer gefallen sind. Zurückgelassen mit dem Gedanken, dass ihr Buch diesen Menschen ein Denkmal setzt.
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Überzeugend
Für einen historischen Roman fand ich 'Die Seelen im Feuer' überraschend realistisch und interessant dargestellt, anders als andere Bücher zum Thema Hexenverfolgung... Lesen Sie weiter...
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Durch historische Dokumente ein sehr authentischer Roman!
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Vor 18 Monaten von Endeavour veröffentlicht
unglaublich tief recherchiertes historisches Buch, bei dem leider die...
Kurzinhalt:

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Vor 19 Monaten von JED veröffentlicht
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