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Die Schwingen des Todes.
 
 
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Die Schwingen des Todes. [Gebundene Ausgabe]

Faye Kellerman , Heinrich Koop
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570006603
  • ISBN-13: 978-3570006603
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.132.697 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Faye Kellerman
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Manchmal sind Familienbande eher lästig. Als Peter Decker einen Anruf aus New York erhält, dass der Schwager seines Halbbruders Jonathan erschossen aufgefunden wurde, kann sich der Lieutenant der Los Angeles Police der Bitte Jonathans, bei der Ermittlung zu helfen, nicht entziehen. So fliegt Decker gemeinsam mit Frau Rina Lazarus und Tochter Hannah nach New York, wohl wissend, dass die Beamten vor Ort seine Anwesenheit als unzumutbare Einmischung empfinden werden.

Doch wie sich bald heraus stellt, sind die misstrauischen New Yorker Kollegen noch das kleinste Hindernis, das sich Decker in den Weg stellt. Einiges ist sonderbar an diesem Fall, nicht nur die Tatsache, dass Jonathans Schwager Ephraim nicht allein war als er starb, sondern in Begleitung seiner minderjährigen Nichte Shaynda. Nun ist die 15-Jährige spurlos verschwunden, aber die besorgten Eltern weigern sich, Decker zu unterstützen und halten wichtige Informationen zurück. Und auch die anderen Mitglieder der Familie des Toten und der Gemeinde strenggläubiger orthodoxer Juden wissen mehr, als sie Decker sagen wollen. In seiner Suche nach Anhaltspunkten greift Decker schließlich zu einer Notlösung und kontaktiert einen alten Bekannten: Chris Donatti, gewalttätiger Sohn eines bekannten Mafia-Bosses, der seine Finger in allen möglichen dunklen Geschäften hat. Mit seiner Hilfe kommt Decker zwar nach und nach der Wahrheit auf die Spur, doch der Preis ist hoch. Denn Donatti ist nicht unbeteiligt an dem Geflecht aus Pornografie, Bestechung und Drogen, in das Ephraim geriet, und außerdem hat er noch eine persönliche Rechnung zu begleichen mit Decker und seiner Frau.

Gewohnt routiniert und sicher entwickelt Faye Kellerman auch in Die Schwingen des Todes einen spannenden Plot, der weniger auf spektakuläre Action als auf genaue Dialoge und Beobachtungen baut. Im Mittelpunkt stehen die Reibungen, Widersprüche und Unvereinbarkeiten, die sich aus der Kollision orthodoxer religiöser Lebensentwürfe mit einer libertären, freizügigen und vor allem am Profit orientierten Kultur entwickeln. Neben einer kenntnisreichen Innenansicht der vielfältigen Strömungen jüdischen Lebens in den USA bietet Kellerman mit Decker und seiner Frau Rina Lazarus ein bewährtes Figurenpaar als Sympathieträger und mit dem durchgeknallten Donatti einen irritierenden Gegenpol. --Peter Schneck

Kurzbeschreibung

Peter Decker von der Polizei in Los Angeles steht vor einem besonders schwierigen Fall: ein Mitglied seiner Familie ist in einem schäbigen Hotel in Manhattan ermordet worden. Nur zögernd begibt sich Decker mit seiner Frau Rina Lazarus auf Spurensuche ins winterliche New York. Inmitten jener Verwüstung, die die Anschläge vom 11. September hinterlassen haben, stößt das Ermittlerpaar auf unerwarteten Widerstand. Denn nicht nur die New Yorker Polizei, sondern auch die jüdisch-orthodoxe Familie des Mordopfers vermauert sich hinter eisiger Ablehnung. So muss Decker den zweifelhaften Hinweisen eines Mafia-Abkömmlings folgen und gelangt prompt in ein gefährliches Geflecht aus Drogen, gewaschenem Geld und dunklen Geheimnissen - mitten im Herzen einer tief verletzten Metropole.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man sich erfolgreich durch die ziemlich zähen ersten Kapitel gekämpft hat, wird man mit der von Kellerman gewohnten Hochspannung bis zum Schluß belohnt. Fesselnd war vor allem die erneute Begegnung mit Chris und Terry aus "Doch jeder tötet, was er liebt", leicht verwirrend fand ich bisweilen die zahlreichen Verwandschaftsverhältnisse der Deckers in New York. Dass der aufzuklärende Mord aus einem relativ profanen Motiv heraus verübt wurde, nimmt man der Autorin am Ende nicht wirklich krumm. Gefehlt haben mir einzig die vertrauten Kollegen aus dem LAPD sowie Deckers Tocher Cindy. Ein spannender Roman, durchlesene Nächte sollten eingeplant werden.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mäßig! 22. April 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Nun ist Decker also wieder mal in New York bei Rinas bigotter Verwandschaft - und die Geschichten ähneln sich doch sehr. Dass ultraorthodox erzogene Jugendliche irgendwann ausbrechen, ist gut nachvollziehbar, wird aber beim zweiten Aufguss nicht spannender. Die Geschichte selbst wirkt sehr konstruiert, vor allem was die Auflösung betrifft. Ein Lichtblick ist der böse Gangster mit dem dann doch irgendwie guten Herz...
Nervend ist die perfekte, schöne, treue und superfromme Rina, deren einziges Plus darin besteht, dass sie sich in die Ermittlungen ihres Mannes einmischt und dadurch zu überraschenden Wendungen beiträgt.
Ich wünsche mir für die Zukunft von Fay Kellerman wieder mehr L.A., mehr Peter Decker, mehr Cindy und vor allem vermisse ich Marge!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Deckers 14. Fall 24. Februar 2005
Format:Taschenbuch
Zu Weihnachten habe ich dieses Taschenbuch geschenkt bekommen, ohne zu wissen, dass es sich bereits um den 14. Fall des Peter Decker handelt. Wenige Tage nach Weihnachten hatte ich die Geschichte auch schon ausgelesen...

Inhalt: Als Lieutenant Peter Decker von seinem Halbbruder Jonathan aus New York einen Hilferuf erhält, weil Jonathans Schwager Ephraim ermordet und dessen Nichts Shayndie verschwunden ist, reist er zusammen mit seiner Frau Rina und der gemeinsamen Tochter Hannah nach New York, um dort seiner Familie beizustehen und bei den Ermittlungen zu helfen. Schnell fällt der Verdacht auf den ehemals drogenabhängigen Ephraim, der schon früher häufiger mit seiner minderjährigen Nichte gesehen worden ist. Aber auch Chris Donatti, der Peter Decker schon lange bekannt ist, taucht früh im Zusammenhang mit der verschwundenen Shayndie auf, da Donatti immer wieder junge Mädchen um sich schart, um diese erotisch zu fotografieren. Welche Rolle spielt Donatti im Mordfall? Decker gegenüber will er keine Informationen preisgeben, doch dieser spürt sofort, dass Donatti mehr über den Fall weiß, als er zugeben will. Bald gibt Chris Donatti jedoch zu, dass er Shayndies Aufenthaltsort kennt. Doch daraufhin geschieht ein weiterer Mord...

Kritik: Von Faye Kellerman wurden bereits zahlreiche weitere Romane rund um Peter Decker und seine Frau Rina Lazarus veröffentlicht, die „Schwingen des Todes" stellen den 14. Fall der Reihe dar. Leider kenne ich keines der anderen Bücher, sodass ich wenig über die komplizierten Familienverhältnisse der Deckers weiß und wie viele Hintergrundinformationen der fleißige Kellerman-Leser mitbringt, doch ist dieses Buch durchaus sehr gut lesbar ohne Kenntnis der früheren Bände. Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen und wird auch aufgeklärt, dennoch denke ich, dass man mehr über die Vorgeschichte zwischen Decker und Donatti aus anderen Büchern kennen wird. Auch über Deckers große Familie wird man wohl schon mehr gelesen haben, in den „Schwingen des Todes" werden Informationen über die Deckers nur noch am Rande eingestreut, sodass man sich dennoch ein recht gutes Bild von der Hauptfigur machen kann. Weitere Charaktere müssen allerdings in ihrer Vorstellung etwas leiden, so bleibt auch Rina eher im Hintergrund, obwohl Kellerman ihre Reihe auf beiden Figuren aufgebaut hat. Speziell die Verhältnise zwischen Rina und Chris Donatti blieben arg im Dunklen, sodass es mich schon reizen würde, weitere Decker-Romane zu lesen, um hierüber mehr zu erfahren.

Der Spannungsbogen setzt gleich mit Beginn des Buches ein, denn schon im ersten Kapitel erfährt der Leser über die Familientragödie in New York und befindet sich mitten im Geschehen. Recht bald wird auch klar, dass die Familie Decker etwas zu verbergen hat, denn schnell spürt Peter Decker Misstrauen ihm gegenüber, Jonathans Verwandte machen überaus deutlich, dass sie Deckers baldige Abreise wünschen. Doch Peter lässt sich nicht abschieben, sondern ermittelt weiterhin auf eigene Faust. Er hat Blut gemacht und einen Deal mit Donatti abgeschlossen, nun will er wissen, wie Ephraim gestorben ist. Der Spannungsbogen wird teilweise etwas durch Kellermans ausschweifende Erzählweise behindert, die der Charakterdarstellung noch zu Gute gekommen war. Manchmal verliert sie sich in den Ausführungen sämtlicher familiärer Verstrickungen oder in den überlangen Dialogen. Auch jüdische Fachwörter werden überschwänglich benutzt und leider nicht erklärt, so blieben mir einige Wortbedeutungen unklar. Deckers gesamtes Umfeld ist jüdisch und lebt demnach Traditionen und Bräuche aus, die mich persönlich nicht sonderlich interessiert haben, hier hätte Kellerman bei ihren Beschreibungen etwas zurückstecken können.

Sprachlich kann Kellerman durch gewählte Ausdrucksweise punkten, so war das Buch dadurch sehr angenehm zu lesen trotz des jüdischen Fachvokabulars. Eine Eigenart Kellermans ist die ausführliche Personenbeschreibung einer erstmals auftauchenden Person. Der Leser erhält hier meist eine Beschreibung zu Statur und Besonderheiten eines Charakters.

Das Thema des Buches war sehr spannend, dubiose Kreise in New York werden aufgedeckt und der Leser dadurch an fremde Schauplätze entführt. Die Geschichte reißt anfangs gut mit, verliert sich dann manchmal allerdings in zu ausschweifenden Umschreibungen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, außerdem fällt positiv auf, dass das Buch ohne weiteres auch ohne Kenntnis der früheren Teile der Decker-Reihe verständlich ist. Dennoch wurde mein Interesse an den anderen Bänden geweckt, um noch mehr aus der Vorgeschichte Peter Deckers zu erfahren.

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