Ich bin absoluter Wilbur Smith Fan, lese alles, was ich von ihm in die Finger bekommen kann, da mich sein Schreibstil total in den Bann der jeweiligen Handlung zieht.
Dieses Buch "Die Schwingen des Horus" sollte man unbedingt zuerst lesen, denn durch die Wirren der Ausgrabungen um die Entdeckung eines bisher ungekannten Grabmahls in der Jetztzeit wird eine unbeschreibliche Neugier beim Leser auf das tatsächliche Leben im alten Ägypten und das Leben und Wirken des Sklaven Tahita geweckt, welches dann im Roman "Das Grabmahl des Pharao" farbenprächtig und absolut oppulent, süchtigmachend beschrieben wird. Daran anschließend reiht sich der neueste Roman "Die Söhne des Nils".
In anderer Reihenfolge kann ich mir gut vorstellen, daß das Buch "Die Schwingen des Horus" absolut enttäuschend wirkt, da man viel zu viel quasi geschichtlich historisches rund um den Sklaven Tahita schon weiß, was man wegen des Spannungsbogens natürlich nur leicht erahnen soll. Das wäre, als ob Sie einen spannenden Krimi verschlingen, dessen Lösung Ihnen dann jemand vor dem Ende auf die Nase bindet, dann haben Sie keine Lust mehr weiterzulesen, da die bis dahin aufgebaute Spannung jäh abgebrochen wurde!