Jun Hatta, ist scheinbar eine ganz normale 18-jährige. Mit ihren Eltern versteht sie sich gut und auch mit ihrer Umgebung kommt sie zurecht.
Doch nach und nach ändert sich alles für sie.
Bei ihrem Physikstudium lernt sie die Deutsch-Japanerin Nina kennen, die erst vor kurzem nach Japan gezogen ist und sich nach Deutschland zurücksehnt. Ihr Freund Seiji überlegt sich das Studium abzubrechen um seine Eltern finanziell unterstützen zu können.
Im Kyudokurs erfährt sie zum ersten Mal von ihrer anderen Seite.
Aber die Geheimnisse ihrer Familie belasten sie. Warum sprechen ihre Eltern nicht von der Mutter ihres Vaters?
Weshalb mag die Mutter ihre neue Frisur nicht?
Doch Jun gibt nicht auf und ist fest entschlossen, endlich hinter die Fassade zu schauen.
In diesem Roman verbindet Federica DeCesco 2 Kulturen, nämlich die Japanische und die Indianische. Dabei gelingt es ihr geschickt die Ignoranz und Vorurteile aufzuzeigen, die noch heute den Alltag vieler Menschen beherrschen.
Ein echt lesenswerte Buch!
Wer wissen möchte, was Jun noch erlebt sollte den 2. Band "Der Flug des Falken" lesen!
Viel Vergnügen! ;-)