Das ist nun das 2. Buch, dieser Autorin, das ich mit Spannung und innerhalb weniger Tage ausgelesen habe, ich konnte es kaum aus der Hand legen! Man merkt, dass Ellen Alpsten selbst in Kenia gelebt hat. Ihr Roman ist eine Liebeserklärung an dieses afrikanische Land. Dennoch spart sie nicht mit einer großen Portion an Dramatik, großen Gefühlen und Faszination.
Drei Freundinnen wachsen auf der Farm Kupenda im Herzen Kenias auf: Emelie, die Tochter der Farmer, Iman, deren Eltern bei einem Unglück ums Leben kamen und die eine Massai als Mutter hatte sowie Aischa, einer Inderin, deren Vater auf der Farm arbeitet. Sie verbindet ein enges Band, trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft.
Als Diane, Emelies Mutter stirbt, steht die Farm vor dem Bankrott. Sie und ihr Bruder Carl stehen vor der Entscheidung, ob sie verkaufen oder kämpfen sollen. Ihre Berater sind auch nicht alle selbstlos. Hinzu kommt, dass sich der Zwillingsbruder von Iman auf seine Massai-Herkunft besinnt und gewaltsam Anspruch auf das Land stellt. Die Freundschaft der Mädels wird dabei auf eine harte Probe gestellt, zumal ihnen auch noch die Liebe dazwischenkommt, die manche Pläne über den Haufen wirft. Doch ihr Vertrauen in ihre eigenen Stärken und ihre innige Freundschaft ist groß genug, um alle Hürden zu überwinden, und es gibt letztendlich ein Happyend. - Das klingt zwar wie Kitsch, ist aber purer Lesegenuss! Ein Kompliment an die Autorin!
Ein mehr als unterhaltsames Buch, das ich sehr empfehlen kann, und wie auch meine Vorgängerin schon geschrieben hat, es berührt und ist ein Genuss: Ich liebe es!