Das Buch bringt endlich mehr über die einzige Schwester Simones die eine großartige Malerin mit einem großen Herzen war.
Jeder Tag an dem ich nicht malen kann ist ein verlorener Tag - sagte sie einmal und daher kommt es daß Sie eine so große Anzahl von Bildern geschaffen hat.
Leider kann das Buch den Eindruck erwecken als ob Simone die Malerei von Helene übermässig kritisiert hat ( was Helene traurigerweise erst im Alter aus veröffentlichten Briefen erfahren hat.) Das stimmt aber mit Sicherheit nur für ihre jungen Malerjahre. Tatsächlich hat Helene in dieser Zeit immer versucht die wichtigsten Grundregeln der Malerei zu studieren und hat sich so dem damals schon geltenden Zeitgeist der abstrakten Malerei nicht angeschlossen was Picasso aber bei Ihr sehr gut fand.
Ab 1950 gibt es eine Fülle von Briefen von Simone an ihre Schwester in denen Sie ihre Malerei lobt und anerkennt. Auch Satre hat in den 70 Jahren eine enthusiastische Kritik geschrieben. Und kurz vor ihrem Tod hat sich Simone aufgerafft
und eine große Austellung ihrer Schwester eröffnet.