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Die Schweiz, das Gold und die Toten [Gebundene Ausgabe]

Jean Ziegler
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1997
Der Zweite Weltkrieg ist ein Verbrechen, welches das Gewissen der Welt immer wieder heimsuchen wird. Schweizer Bankiers haben Hitlers Raubgold gehehlert und gewaschen und dem Reich so die kriegswichtigen Rohstoffkäufe ermöglicht.
Ohne die Schweizer Banken wäre der Zweite Weltkrieg früher zu Ende gegangen und Hundertausende von Menschen wären am Leben geblieben. Astronomische Kriegsgewinne begründeten die internationale Macht der Schweizer Banken. Gleichzeitig wiesen die Berner Behörden an ihren Grenzen Zehntausende jüdischer Flüchtlinge zurück. Viele von ihnen fielen den SS-Schergen in die Hände.
Neue, vor allem amerikanische Geheimdienstberichte offenbaren die helvetische Komplizenschaft mit den Nazis und die Bestände von sogenannten nachrichtenlosen Vermögen von Holocaust-Opfern in Schweizer Bankkellern.
Über fünfzig Jahre hat die helvetische Neutralitätslüge gehalten. Jetzt holt die Vergangenheit die Eidgenossen ein.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 314 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München; Auflage: 2. A. (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570001121
  • ISBN-13: 978-3570001127
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 350.869 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Jean Ziegler, geboren 1934, lehrt Soziologie an der Universität Genf und ist ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris. Bis 1999 war er Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft. Seine zahlreichen Publikationen ("Die Schweiz wäscht weißer", "Die Schweiz, das Gold und die Toten", "Die Barbaren kommen" u.v.a.) haben Skandale ausgelöst und ihm internationales Ansehen, in seinem eigenen Land jedoch den Ruf des Nestbeschmutzers eingetragen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nazivergangenheit 22. Juni 2009
Format:Gebundene Ausgabe
In Deutschlands Namen ist im Laufe seiner Geschichte nicht nur Segen, sondern leider auch schon unermessliches Leid und Elend über die Welt gebracht worden. Prof. Jean Ziegler behandelt diesen unheilvollen Geschichtsabschnitt zwischen 1933 und 1945 und stellt anhand der erdrückenden Faktenlage fest: Deutschland hat seine Nazivergangenheit vorbildlich und gründlich aufgearbeitet. Die Schweiz jedoch, die sich unbeirrt als das saubere neutrale Ländchen darstellt, hat mit der Aufarbeitung ihrer eigenen Nazivergangenheit noch nicht begonnen; sie ist dazu garnicht willens. Ein spannender, oft beklemmender Bericht, der Wut auslöst. Der das Schöne an der Schweiz nicht negiert, der jedoch aufdeckt, dass auch die helvetische Medaille zwei Seiten hat, deren dunkle bis dato weitgehend vor dem Einblick der Welt vverschlossen war und ist. Die Lektüre dieses Buches lohnt sich nicht nur; sie ist ohne Einschränkung zu empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit holt ein 10. Juni 2009
Format:Broschiert
Ein ausserordentlich interessantes Buch, das beschreibt, wie ein Teil der Schweizer Bänker bzw. Politiker erst gute Geschäfte mit Nazi-Deutschland machten und nach Kriegsende doch bedeutende "Erinnerungslücken" hatten, wenn es um die Zeit bis 1945 geht.
Nun ist es immer einfach, als Nachgeborener über Leute zu urteilen, die in nicht einfacher weltpolitischer Lage gehandelt haben bzw. handeln mussten, doch ein wenig mehr Ehrlichkeit mit dem Umgang des eigenen Handelns in schwieriger Zeit hätte einer solch recht selbstgerechten Schweizer Elite doch gut angestanden.
Ziegler deckt schonungslos Heuchelei und angebliche Erinnerungslücken auf.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos 15. November 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr schön baut der Autor in nahezu zeitlicher Reihenfolge das Handeln des Naziregimes und seiner Schweizer Vermögensverwerter auf.Angesprochen ist vor allen Dingen natürlich das Goldvermögen das der unschuldigen jüdischen Bevölkerung abgenommen wurde und jenseitz der Grenze umgemüntzt wurde. Ansatzweise wird noch der Gedanke eines Angriffes Hitlerdeutschlands auf die Schweiz durchdacht und anstöße gegeben das die Scweizer Bankiers auch aus diesem Grund besonders Servicfreundlich waren.
Ein großartiges Buch das auch einen Blick in die vielleicht nicht immer besonders moraliche Denkweise des Schweizerischen Eidgenössismus freigibt an dessen erster Stelle das Land steht und der Mensch erst an zweiter Stelle.
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