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Die Schwarmkriege, 2: Der gepanzerte Spion [Taschenbuch]

Adrian Tchaikovsky , Simon Weinert
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

März 2010
Elben und Orks waren gestern – die Insekten kommen!

In Adrian Tchaikovskys einzigartigem Fantasy-Epos besitzen die verschiedenen Reiche die magischen Fähigkeiten von Insektenvölkern. Am gefährlichsten sind die geflügelten Wespenkrieger – doch keiner will der Bedrohung glauben. Nur ein unscheinbarer Baumeister vom Volk der Käfer erkennt die Gefahr. Denn der Blutdurst der Wespen ist unersättlich …


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 447 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1. (März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453526325
  • ISBN-13: 978-3453526327
  • Originaltitel: Empire in Black and Gold, Shadows of the Apt Book 1
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 518.050 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Stube des Quartiermeisters wurde nur von zwei funzeligen Lampen beleuchtet, doch der Quartiermeister selbst war so vernünftig gewesen, dem Treffen fernzubleiben. Thalric trat wenige Augenblicke nach Sonnenuntergang ein, aber die anderen erwarteten ihn bereits. Obwohl er nur einen der vier erkannte, hatte er keinen Zweifel, dass sie allesamt zum Rekef gehörten.
"Oberst Latvoc." Er salutierte, was er schon lange nicht mehr hatte tun müssen.
Der bereits leicht ergraute Wespenmann trug bequeme und unscheinbare Zivilkleidung und forderte Thalric mit einer Geste auf, Platz zu nehmen. "Major Thalric", sagte er mit unbewegter Miene. "Das ist Hilfsleutnant Odyssa." Damit deutete er auf eine Spinnenfrau, die sich gegen einen Sack Datteln gelehnt hatte, aus dem sie sich zuweilen bediente. "Und Leutnant te Berro."
In ihm erkannte Thalric den Fliegenmann, der ihm die Vorladung überbracht hatte. Vor allem der Auslandsrekef beschäftigte viele fremdländische Rekruten, die allerdings nur geringe Aufstiegsmöglichkeiten hatten.
Bei dem vierten Mann handelte es sich um einen Wespensoldat mit schmalem Gesicht, der einen geduldigen Eindruck machte und Thalric aufmerksam betrachtete. Thalric fiel auf, dass er ihm nicht vorgestellt worden war.
"Ihr wirkt nervös, Major", sagte Latvoc. "Nein, gar nicht, Oberst." Mit unruhig klopfendem Herzen setzte sich Thalric. Ihm war durchaus bewusst, dass er mit seiner gelassenen Fassade niemandem etwas vormachen konnte.
"Nun gut, gemäß unserer Satzung erkläre ich die hier Anwesenden zum derzeitigen Rekef von Asta. Was wir hier entscheiden, diene dem Kaiser und sei für das Imperium bindend." Nachdem diese Formalität abgehakt war, lächelte der Alte. "Wir haben ein Problem, Major, und dabei könnt Ihr uns helfen."
"Selbstverständlich, Oberst." Bin ich etwa das Problem? Er hatte erlebt, was passierte, wenn der Rekef seinen Stachel in jemanden hineinstieß. Da gab es weder Mitleid noch Schonung. Schließlich war er selbst einer seiner Agenten und hatte mit angesehen, wie Offiziere des Rekef in Ungnade gefallen waren. Der Rekef überwachte das Imperium und seine Armee, aber er hatte auch ein Auge auf den Rekef selbst.
Aber ich habe doch nichts getan! Dabei wusste er nur zu gut, dass das keine Rolle spielte.
"Ihr kennt doch einen gewissen Oberst Ulther, oder nicht?" Offenbar hatte Latvok ihn lange genug auf die Folter gespannt.
" Oberst Ulther? Ich hatte mit einem Major Ulther zu tun, das ist schon ein paar Jahre her, Oberst."
"Genau den meine ich. Ihr kanntet ihn näher, nicht wahr?"
"Er war mein Vorgesetzter. Zumindest in der regulären Armee." Damals war er zum ersten Mal befördert worden - kurz nach der Einnahme Mynas und bevor der Rekef entschieden hatte, dass er dem Imperium am besten als Geheimagent dienen würde. "Ich habe ihn zwar etliche Jahre nicht mehr gesehen, aber ich würde behaupten, dass ich ihn gut gekannt habe. Vor einiger Zeit habe ich gehört, er wäre zum Gouverneur von Myna ernannt worden."
"Das ist korrekt, und diese Position wird er auch weiterhin innehaben." Latvoc sah zu der Spinne hinüber, die den Gesprächsfaden aufnahm.
"Würdet Ihr sagen, dass Ihr Ulther geschätzt habt, Major?", fragte Odyssa.
"Ja, damals hatte ich Achtung vor ihm."
"Und mochtet Ihr ihn?"
An den Rändern seines Bewusstseins spürte er ihre Kunst. Sie wollte ihn aufs Glatteis führen und seine wunden Punkte finden. "Ich habe ihn respektiert, als meinen Vorgesetzten. Das ist schon Jahre her, und ..."
"Das ist uns bekannt, Major. Als Ihr zum Rekef berufen wurdet, hattet Ihr bezüglich Ulthers keine Bedenken?"
"Ich hatte keinerlei Bedenken." Auf seiner Stirn bildete sich ein Schweißfilm. Anscheinend war mit Ulther etwas nicht in Ordnung. Blieb nur die Frage, ob jemand entschieden hatte, dass er, Thalric, beim Rekef nicht länger gelitten war, und seine frühere
Verbindung zu Ulther benutzte, um ihm den Stachel ins Fleisch zu treiben.
"Bald wird Krieg gegen die Städte der Tieflande ausbrechen", sagte Latvoc langsam. "Das ist Euch gewiss nicht neu, schließlich habt Ihr getreulich dafür gesorgt, dass der Pfad zum Sieg für unsere Armeen so eben wie möglich sein wird."
"Jawohl, Oberst."
"Dem Rekef ist jedoch zu Ohren gekommen, dass nicht jedermann seine Pflicht so ergeben erfüllt", erklärte Latvoc.
Odyssa warf erst dem Oberst und dann dem schweigenden Unbekannten einen Blick zu. Letzterer nickte kaum merklich. Thalric ertappte sich dabei, wie er mit den Fingern zuckte, als wolle er mit dem Stachel der Kunst einen Kampf vom Zaun brechen. Mühsam versuchte er, sich zu entspannen.
"Aus Myna haben uns Berichte erreicht, wonach es in der dortigen Stadtverwaltung zu einigen Unregelmäßigkeiten kommt", sagte Latvoc. "Die für die Kampagne gegen die Tieflande vorgesehenen Vorräte und Erzeugnisse aus Myna werden nur schleppend und in zu geringen Mengen bereitgestellt. Im Einzelnen scheinen die Abweichungen geringfügig, aber ohne Zweifel wollen die Verursacher genau diesen Eindruck erwecken. Eine Armee kann jedoch nicht ohne Vorräte marschieren und auch nicht ohne Waffen kämpfen. Kleine Verstöße summieren sich und resultieren in einem entscheidenden Engpass. Die Bereitstellung einer Armee in Asta konnte nicht dem Zeitplan entsprechend erfolgen, da es an Stiefeln, Zwieback und Ersatzteilen für die Flugmaschinen mangelt."
Offenbar wartete er auf einen Kommentar von Thalric, doch der hatte nichts zu sagen und wartete nur schweigend darauf, dass die Falle zuschnappen würde.
"Ein Mann, der vom Kaiser als Gouverneur einer Stadt eingesetzt wird, Major Thalric", fuhr Latvoc schließlich fort, "erhält einen Posten, der mehr Verantwortung und Macht mit sich bringt als der eines Generals der Streitkräfte. Doch eine solche Machtfülle kann einem hochrangigen Militär schon einmal den Kopf verdrehen. Nur zu leicht unterliegt er der Versuchung, Ressourcen, Geld und Güter, die das Imperium verlangt, zurückzuhalten und uns stattdessen mit Ausreden abzuspeisen. Derlei Vorgänge sind nur allzu bekannt, und unglücklicherweise kursieren nun über Oberst Ulther solche Gerüche. Versteht Ihr?" "Ich verstehe, Oberst", erwiderte Thalric nervös. "Obwohl Ihr formal zum Auslandsrekef gehört" - darin schwang die leise Mahnung mit, sich mit der Position im unbedeutenderen Zweig des Geheimdiensts zufriedenzugeben -, "seid Ihr aufgrund Eurer früheren Bekanntschaft mit Ulther der geeignete Mann für uns. Morgen früh bricht Leutnant Aagen vom Pionierkorps nach Myna auf, um Vorräte zu beschaffen. Ihr werdet ihn begleiten und herausfinden, was mit Eurem alten Freund Ulther los ist.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen gut 5. Juni 2014
Von Tanja
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Die Schwarmkriege sind gut geschrieben, werden aber bedauerlicherweise nicht mehr ins Deutsche übersetzt ...
Man wird süchtig danach und vergisst alles um sich herum.
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