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Die Schwanendiebe
 
 

Die Schwanendiebe [Kindle Edition]

Elizabeth Kostova , Werner Löcher-Lawrence
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Bester Schmökerstoff! (Der Spiegel )

"Elizabeth Kostova erzählt von Irrsinn und Leidenschaft - in der Kunst wie im Leben." (Freundin )

Kurzbeschreibung

Der Psychiater Andrew Marlow liebt seinen Beruf, seine gelegentliche Malerei und sein unabhängiges Leben. Als der berühmte Maler Robert Oliver sein Patient wird, ist es damit vorläufig vorbei. Der Künstler hatte versucht, ein Gemälde in der National Gallery of Art in Washington mit einem Messer zu attackieren. Béatrice de Clerval ist eine begabte junge Malerin in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Paris. Ihr Mentor Olivier Vignot veranlasst, dass eines ihrer Gemälde unter Pseudonym in einer Salon-Ausstellung der Impressionisten gezeigt wird. Was hat das Schicksal dieser Künstlerin, deren Briefe an ihren Malerfreund sich im Besitz des genialen Künstlers Robert Oliver befinden, mit dessen zerstörerischem Wahn zu tun? Mit großer psychologischer Einfühlung beschreibt Elizabeth Kostova in ihrem spannenden neuen Roman die Geschichte einer Obsession, einer großen Liebe - und wie die Liebe zur Kunst die Seelen der Menschen bewegt.

Produktinformation


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der ausschweifende, 667 dünne Seiten umfassende Roman >Die Schwanendiebe< ist mit Verlaub kein Buch für "mal eben zwischendurch". Die fesselnde Geschichte entfaltet sich nur, wenn man beim Lesen kontinuierlich dran bleiben kann. Erst dann fühlt man die atmosphärische Dichte, lebt mit den charismatischen Personen, riecht die Farbe auf den Leinwänden und empfindet die sogartige Wirkung des Buches.

In einem Washingtoner Museum attackiert Robert Oliver, selbst ein Künstler, ein Gemälde mit einem Messer. Welche Beweggründe und welches damit verbundene Geheimnis sich hinter dieser Tat verbirgt, versucht der Psychiater Andrew Marlow herauszufinden. Da Rober Oliver beharrlich schweigt, ist die Aufklärung nur durch Spurensuche in der Vergangenheit möglich.

Aus Sicht des Psychiaters Andrew Marlow, sowie der Frauen von Robert Oliver, Kate und Mary, gespickt mit Einschüben und Briefen aus dem 19. Jahrhundert werden die jeweiligen Lebenseinblicke gewährt, und die Geschichte um Beatrice de Clerval (einer jungen Malerin im 19. Jahrhundert in Paris) erzählt, um deren Schicksal sich schließlich alles rankt.

Das Buch bereitet sicherlich all jenen Lesern besondere Freude, die selbst einen Hang zur Kunst bzw. Malerei haben. Gleichzeitig ist Elizabeth Kostova mit >Die Schwanendiebe< eine großartige Geschichte über die Liebe in ihren vielen Formen gelungen, was Leser, die psychologisch einfühlsame Bücher mögen, begeistern wird.

Für mich ist der Roman gehaltvoll, geheimnisvoll und malerisch. Die beschriebenen Bilder haben sich bei mir auf der Netzhaut eingebrannt und das Buch voller Kunst und Besessenheit zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis werden lassen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Andrew Marlow ist zwar Psychiater mit Leib, doch seine Seele gehört der Malerei. Aus diesem Grund erscheint er auch als der am besten geeignete Arzt für den berühmten Maler Robert Oliver. Der Künstler wurde bei dem Versuch, das Gemälde der Leda in der National Gallery of Art in Washington mit einem Messer zu attackieren, verhaftet und befindet sich nun in psychiatrischer Behandlung. In der Privatklinik malt er wie besessen eine einzige Frau. Immer wieder und unterschiedlich in Szene gesetzt. Mehr als 100 Jahre zuvor veranlasste Olivier Vignot die junge Malerin Béatrice de Clerval dazu, eines ihrer Gemälde unter Pseudonym in einer Salon-Ausstellung der Impressionisten zu zeigen. Andrew Marlow muss nun herausfinden, wie das Schicksal Robert Olivers mit dem von Béatrice über die Zeiten hinweg verbunden ist, doch noch dringender muss er erfahren, wer die geheimnisvolle Unbekannte ist, die der Maler immer wieder auf seine Leinwand bannt.

"Die Schwanendiebe" ist keine leichte Lektüre. Man muss viel Geduld mit sich bringen, denn die Geschichte entwickelt sich zunächst sehr langsam. Marlow erfährt von dem schweigsamen Robert Oliver nichts, weshalb er in dessen Umfeld eindringen und dessen Exfrau Kate und Freunde befragen muss. Weitere Indizien liefern ihm die Briefe von Béatrice de Clerval an ihren Onkel und Mentor Olivier Vignot. Sehr elegant verflechtet Elizabeth Kostova hier die unterschiedlichen Erzählperspektiven. Einmal aus der Sicht Marlows, dann wieder aus der von Kate. Unterbrochen von den Briefen, um wiederum zu einer anderen wichtigen Person zurückzuschwenken oder gar kurz im ausgehenden 19. Jahrhundert zu verweilen. Der Leser ist immer genauso schlau wie Andrew Marlow und so lösen sich die Knoten des Fadens kontinuierlich, aber doch sehr langsam.

An dem Buch werden vor allem Menschen mit einem Gespür für Malerei ihre wahre Freude haben. Ich muss zugeben, dass mir dieses Gespür bei der Lektüre öfter fehlte und ich einen langen Atem zeigen musste. Oft verlieren sich die Protagonisten in ihren Geschichten und man gewinnt den Eindruck, dass sie sich selbst gerne reden hörten. Vielleicht wirkt aber auch Andrew Marlow als Psychiater auf andere "redestromfördernd". Oft haben diese Lebensgeschichten zwar direkt etwas mit Robert Oliver zu tun, manchmal erscheinen sie jedoch eher überflüssig, ermüdend und die Handlung aufbauschend.

Die amerikanische Autorin Elizabeth Kostova, die mit ihrem Debüt "Die Historikerin" bereits einen Bestseller vorgelegt hat, überzeugt durch einen sprachlich ausgereiften Schreibstil und es ist ein Genuß, das Buch zu lesen. In "Die Schwanendiebe" schildert sie nicht nur das Schicksal des gescheiterten Künstlers Robert Oliver, sondern auch verschiedene Formen der Obsession. Die Besessenheit von der Kunst, der Malerei, der Schönheit - und der Liebe.

Ein großartiges Buch, das nur leider zu viele Längen hat, um perfekt sein zu können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besessene Malerei 9. Dezember 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Um drei Hauptpersonen herum entwickelt und entfaltet Elizabeth Kostova ihre Geschichte, in der die Malerei eine zentrale Rolle spielt.

Da ist einmal der Psychiater und Liebhaber von Bildern, Andrew Marlow, bei dessen neuestem Patienten seine beiden Kompetenzen zusammen gefordert werden. Robert Olivier hat in der National Gallery of Art einen Anschlag verübt. Nicht auf einen Menschen, sondern auf ein Bild ist der bekannte Künstler und Mahler mit dem Messer losgegangen. Seitdem ist der Patient der Psychiatrie und malt unentwegt nur ein Motiv, ein unbekannte, junge Frau.
Beatrice de Clerval, die dritte Hauptperson ist eine Figur des 19. Jahrhunderts, Malerin in Paris.

Was diese drei Personen miteinander verbindet ist lange Zeit nicht klar, dass es aber eine Verbindung geben muss, dass ist schon auf den ersten Seiten zu erahnen. Zumindest eines ist klar, der verwirrte Künstler hat eine innere Bindung zu der jungen Malerin, denn einige ihrer damaligen Briefe finden sich in seinem Besitz. Briefe, die noch eine Rolle spielen werden, denn immer wieder lässt Kostova einzelne der Briefe in ihre Geschichte einfließen, eine Geschichte, die in verschiedenen Erzähllinien aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt wird.

Langsam erzählt wird, muss bemerkt werden. Viel Sorgfalt legt Elizabeth Kostova auf die Entfaltung ihrer Figuren, wie in einem farbenfrohen Gemälde werden, bildlich gesprochen, langsam die Farben angerührt und gemischt und ebenso langsam erst ergeben sich im Laufe der fast 670 Seiten Konturen eines Gesamtbildes, Einblicke in die inneren Verbindungen der Protagonisten untereinander. Verbindungen, die geprägt sind von der Leidenschaft zur Malerei, aber auch von geheimen und hintergründigen Leidenschaften, die, wie sollte es anders sein, starken Einfluss auf das Geschick zumindest der jungen Malerin Beatrice nehmen werden.

Elizabeth Kostova schreibt ohne Aufregung, ohne Falltüren und Gefahren für die Protagonisten, das Buch lebt alleine aus der sich langsam verdichtenden Ursache für die zunehmende Besessenheit Oliviers heraus und aus der Neugier des Lesers auf das Verstehen der intensiven Verbindungen der Figuren heraus. Zudem noch aus dem ästhetischen Genuss des hochwertigen Sprachstils der Autorin.

Nicht immer reicht dies aus, selbst wenn man als Leser eine eigene Affinität zur Malerei besitzen sollte. So manche Strecken des Buches sind zu weitläufig und zu langatmig und wirken für den Fortgang der Geschichte damit eher hinderlich denn förderlich.

Dennoch ist das Buch im Gesamten ein ruhiges und schönes Leserlebnis, dass dabei allerdings weniger der reinen Unterhaltung dient, sondern mehr der Freude an der Sprache und dem Interesse an den Obsessionen wahrer Künstler entgegen kommt.
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Inhalt:
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