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Die Schule der Schauspielkunst. The Art of Acting. 22 Lektionen.
  
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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Berlin: Henschel, (1. Januar 2008)
  • ISBN-10: 3894875062
  • ISBN-13: 978-3894875060
  • ASIN: B0028L4L8G
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.549.017 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fox067
Format:Taschenbuch
Es war sehr interessant dieses Buch zu lesen, vor allem wenn man auch "the method" von Lee Strasberg kennt. Aus dem "Group Theater", welches 10 Jahre existierte, sind gleich drei Theatergrössen (Lehrer) wie Lee Strasberg, Sanford Meisner und Stella Adler hervorgegangen. Lee Strasberg ist vor allem deshalb bekannter als Stella Adler, weil er sich besser vermarkten konnte. Eine treffende Anekdote findet sich im Buch :-)

Interessant ist auch, dass Stella Adler persönlich über mehrere Monate täglich bei Konstantin Stanislawski in Paris unterrichtet wurde. Sie sagt denn auch, dass Lee Strasberg die Lehre von Stanislawski einseitig und anders interpretiert hat. Lee Strasberg entwickelte seine "method"-Ansätze, welche sich stark um den inneren Prozess ("sense memory") drehten. Stella Adler hat eine andere Sicht entwickelt. Stanislawski hatte die Ansätze zum "affektiven Gedächtnis" am Anfang entwickelt, diese traten jedoch später bei ihm in den Hintergrund zugunsten: primär Handlung und darausfolgend die Gefühle. Die Betonung auf das Tun, nicht das Fühlen macht den Ansatz von Stella Adler (und eigentlich von Stanislawski) brauchbarer. Diesen Ansatz betonen auch heutige bedeutende Schauspiellehrer und Persönlichkeiten wie David Mamet und Ivana Chubbuck.

Das Buch ist unterhaltsam zu lesen, weil es eigentlich Live-Lektionen sind - von Tonbandaufnahmen und anderen schriftlichen Aufzeichnungen. Es richtet sich in direkter Rede an die Schauspielschüler. Man spürt ihre Leidenschaft und ihre Kompetenz als Schaupielerin und Lehrerin.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Stanislawski goes Hollywood 26. Januar 2010
Von nrschmid TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Stella Adler gilt als Schülerin von Konstantin Stanislawski, weil er mehrere Wochen in Paris mit ihr gearbeitet hat. Den anderen großen Schauspiellehrer, Lee Strasberg, hat sie verachtet. Nach seinem Tod soll Adler gesagt haben, dass dieser Mann das Theater um 100 Jahre zurückgeworfen hat. Immerhin haben Leute wie Anthony Hopkins oder Paul Newman das Spielen nach seiner Methode gelernt ...

In diesem Buch verliert Adler kaum ein Wort über Lee Strasberg und nur wenige Worte über Stanislawski und sein Schauspielertraining. Wie gut aber z.B. Strasberg als Schauspieler war, kann man in Filmen wie Der Pate II (Restauriert) oder 'Die Rentnergang' feststellen. So schlecht kann seine Methode also nicht gewesen sein!

Am ehesten lässt sich die 'Methode', nach der Stella Adler unterrichtete, heute mit dem vergleichen, was David Mamet beschreibt - beschrieben vor allem in seinem Buch Richtig und Falsch: Kleiner Ketzerbrevier für Schauspieler.

Dieses Buch besteht vor allem aus Unterrichts-Mitschnitten. Adler doziert, predigt, erzählt, ... immer von oben herab. Sie vermittelt den Schülern das Gefühl, sie könnten niemals genügen, weil sie dieses nicht kennen, jenes nicht können und nichts wissen. Nach ihrer Ansicht mangelt es an allem: an Ehrgeiz, an Bildung, an Willen, an Stil. Sie, die große Mimin mit jüdischer Tradition, hat das natürlich alles - und immer schon gehabt!

Adler hat dabei durchaus recht! Vor ihr sitzen (auch) Leute, die sich den Unterricht leisten können, ohne geeignet zu sein. Aber sie vermittelt ihr Wissen und ihre Erkenntnisse so unsympathisch, dass man etwa ab der Mitte des Buches die Lust am Weiterlesen verliert. Ich habe trotzdem bis zum Ende durchgehalten. Adler macht sich größer, in dem sie ihre Schüler klein macht. So unterrichtet man nicht - vor allem nicht mit Erfolg. Ihr bekanntester Schüler war Marlon Brando, aber wie lange ist das her? Auch Roy Scheider oder Harvey Keitel sollen bei ihr gewesen sein. Gut, die sollen aber auch bei Strasberg unterrichtet worden sein.

Mein Favorit zum Thema Schauspiel bleibt also David Mamets Richtig und Falsch: Kleiner Ketzerbrevier für Schauspieler. Empfehlenswert sind auch die Bücher von Lee Strasberg: Ein Traum der Leidenschaft. Die Entwicklung der "Methode" und Schauspielen und das Training des Schauspielers: Beiträge zur 'Method', der seine Methode sanft, sympathisch und logisch beschreibt. - Dieses Buch ist nur empfehlenswert, wenn Sie eine Kopfwäsche vertragen können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer dieses Buch liest, erhält einen wunderbaren Einblick in die Arbeit von Stella Adler. Und Ihre Persönlichkeit.
Dieses Buch hat Witz und Charme, zeigt die Liebe Stella Adlers zur Schauspielkunst, ihren Ehrgeiz, und ihr Streben, den Schülern wirklich etwas zu vermitteln. Nichts wird beschönigt, nicht herunter gespielt. Beinahe jeder Satz birgt eine tiefe Weisheit, die erst später verstanden werden kann, aber sofort etwas auslöst. Adler's Strenge gegenüber ihren Schülern, ihre leicht hochmütige Art sind letztlich Zeugnis für ihre Liebe zur Kunst und zu den Schülern.
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