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Die Schule der Egoisten
 
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Die Schule der Egoisten [Broschiert]

Eric-Emmanuel Schmitt , Inés Koebel
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 176 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3 (15. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596169607
  • ISBN-13: 978-3596169603
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.525 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Eric-Emmanuel Schmitt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Durch Zufall stößt ein Philosophiedoktorand in der Bibliothèque Nationale auf einen vergessenen Exzentriker, der im 18.Jahrhundert die Pariser Salons eroberte. Gaspard Languenhaert, ein brillanter Kopf, behauptete lauthals, die Welt existiere nur in seinem Denken. In kürzester Zeit bildete sich eine Jüngerschar um ihn, lauter ›Egoisten‹, ein jeder sein eigener Gott, die zusammen um die Wette spekulieren. Aber was nützen die hitzigsten Debatten, wenn doch jedes Gespräch letztlich nur ein Selbstgespräch bleibt? Und die Liebe? Ist es denn überhaupt möglich, den Reizen der eigenen Schöpfung zu erliegen? War Languenhaert also ein großer Philosoph, ein Menschenverächter, ein selbstverliebter Narr oder einfach nur das Opfer seiner eigenen Geistesschärfe? Was als Forschungsreise beginnt, endet als turbulente Zeitreise an einen Ort, wo das Wirkliche und das Wahre weniger gemeinsam haben, als man denkt. Nach seinen beiden Erfolgserzählungen Monsieur Ibrahim und Oskar und die Dame in Rosa liegt nun auch Schmitts 1994 erschienenes Romandebüt in deutscher Übersetzung vor. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Eric-Emmanuel Schmitt wurde 1960 in St.-Foy-les-Lyon geboren, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in Paris. Seine Dissertation schrieb er zum Thema "Diderot und die Philosophie der Verführung". Schmitt gilt als einer der wichtigsten neuen französischen Theaterautoren. Im Ammann Verlag erschienen bislang die beiden Erzählungen Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (2002) - verfilmt mit Omar Sharif in der Titelrolle - sowie Oskar und die Dame in Rosa (2003). Auf der Leipziger Buchmesse 2004 wurde Schmitt mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einmal mehr 7. Oktober 2004
Von B. Preuschoff TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Autor hat eine Begabung, die mich immer wieder in Erstaunen und Begeisterung versetzt: Große Wahrheiten in kleinen Sätzen mit selbstverständlicher Natürlichkeit. Auch hier ist ihm das gelungen.
Wohl muß man manchmal innehalten, um sich den letzten Halbsatz nochmals durch den Kopf gehen zu lassen - den gerade der genial einfache Schreibstil verführt zum schnellen Überlesen. Die Weite des Raumes jedoch, der mit Parabeln, Hypothesen, Denkansätzen angestoßen wird, ist immens, wenn man den zweiten Gedanken auch denkt - der Domino-Effekt macht riesigen Spaß.
Nur zu empfehlen.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gespenstische Genealogie 17. September 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der neue Schmitt ist endlich in deutscher Übersetzung erschienen - zehn Jahre nach der Originalausgabe von 1994. Und wem "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" gefallen hat, der wird ebenso von Schmitts Romandebut "Die Schule der Egoisten" begeistert sein.
Der Ich-Erzähler - ein Sprachwissenschaftler, stößt bei seinen Studien in der französischen Nationalbibliothek in Paris zufällig auf eine Notiz, die eine längst vergessene philosophische Bewegung aus dem 18. Jahrhundert, die "Schule der Egoisten", erwähnt. Ein gewisser Gaspard Languenhaert war eine Saison lang Gesprächsthema Nummer eins in den Salons der Pariser feinen Gesellschaft gewesen, aber schnell wieder ins Dunkel der Geschichte abgetaucht.
Seine Theorie des Egoismus basierte auf der Erkenntnis "dass die Anderen und die Dinge nicht existierten", basierte auf der "Vorstellung, das einzig lebende Bewusstsein zu sein", und dass die Wirklichkeit das Produkt der eigenen Einbildungskraft wäre.
Diese Gedankengänge faszinieren den Doktoranden dermaßen, dass er zum Hobby-Genealogen wird, besessen von dem Willen die ganze Wahrheit über diesen geheimnisvollen Philosophen zu erfahren. Er möchte sich zurückversetzen in eine alte Epoche, den Schleier des Vergessens lüften und eine längst vergangene Persönlichkeit wieder auferstehen lassen.

Der Autor versteht es, eine gespenstische Atmosphäre zu schaffen. So kommt dem Philologen bei seinen Nachforschungen nicht nur der Zufall, sondern auch ein mysteriöser Fremder zu Hilfe. Der Ich-Erzähler taucht ganz ein in die übernatürliche Aura, welche die Existenz Gespards umgibt und dringt bis zur Grenze menschlicher Vorstellungskraft vor, wo sich Genie und Wahnsinn begegnen.
Er kommt Gespard nah. Ganz nah.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Beim Verfassen seiner Dissertation stößt ein junger Doktorand der Philosophie auf eine Schrift aus dem 18. Jahrhundert. Darin stellt ein gewisser Gaspard Languenhaert die gewagte These auf, die Welt existiere nur in seinem Denken - und er sei ihr Schaffer und Verwalter. Schon bald ist der junge Mann Feuer und Flamme von Gaspards Theorien und will immer mehr über den niederländischen Exzentriker in Erfahrung bringen. So taucht er immer tiefer in eine faszinierende, ungewohnte Welt ein, was nicht ohne Folgen für ihn bleiben soll...

Selten fand ich einen Romananfang so packend und fesselnd wie jenen in Eric-Emmanuel Schmitts Romandebüt "Die Schule der Egoisten". Als Leser folgt man ebenso staunend wie der Ich- Erzähler den immer wieder neuen Indizien hinsichtlich der Identität Languenhaerts und ist dabei fasziniert und erstaunt sowohl über den Platz des Menschen, die Schaffung seines Weltbildes, die Existenz Gottes als auch der Verschmelzung zwischen Realität und Fiktion und dem Verfallen des Wahnsinns, die unabdingbar damit einherzugehen scheinen.
Doch anders als die wahrlich begeisternden Erzählungen "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und "Oskar und die Dame in Rosa", denen Schmitt seinen exzellenten Ruf und seinen Rang als Weltliterat zweifellos völlig zu Recht zu verdanken hat, vermag "Die Schule der Egoisten" kaum zu überzeugen. Wenn die Sprache auch gewohnt poetisch geraten ist und die Geschichte sehr flüssig erzählt wird, so enttäuscht Schmitts erster Gehversuch als Romancier letzlich dennoch, was vor allem an dem etwas abrupt einsetzendem Ende liegt und daran, dass die Geschichte sich über kurz oder lang zu sehr versteigt, ohne den Leser wirklich zu fesseln, weshalb sich einfach kein einheitliches Bild einstellen will.
Wer gerne Geschichten voller philosophischer Grundtöne mit einem Hauch historischer Anklänge liest, oder einfach alles von Eric-Emmanuel Schmitt gelesen haben will, der könnte an "Der Schule der Egoisten" durchaus Gefallen finden. Wer bislang aber noch nie etwas von Schmitt gelesen hat, der sollte erstmal die bereits erwähnten Erzählungen "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und "Oskar und die Dame in Rosa" lesen, denn die zeugen wahrhaftig von Schmitts literarischem Genie und garantieren Lesespaß pur.
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An der Schwelle zur Liederlichkeit
Es mag viele Leser geben, die ab und an den Wunsch haben, "gegen ein ungeschriebenes Gesetz zu verstoßen", etwas Unnützes zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Günter Nawe "Herodot" veröffentlicht
....oder des unterdurchschnittlichen Buches....
Gaspard Languenhaert, ein von der Menschheit vergessener Exzentriker, der im 18 Jahrhundert in Paris gelebt und gewirkt hat, wird zufällig von einem jungen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von Nica Blajan
Kein Muss
Dieses Buch ist in seiner Form eine Auseinandersetzung mit Diderot und der Philosophie an sich, die mehr und mehr das Individuum und immer weniger dessen Gesellschaftsbezug in den... Lesen Sie weiter...
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So ein doofes Buch!
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