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Die Schuld, eine Frau zu sein [Gebundene Ausgabe]

Mukhtar Mai , Bettina Runge , Eliane Hagedorn , Eléonore Delair
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

8. Februar 2006
Dies ist die erschütternde Geschichte der jungen Pakistani Mukhtar Mai, die im Namen des Stammesrates von vier Männern vergewaltigt wurde – und sich weigerte, diese Schande durch Selbstmord auszulöschen. Sie begehrt auf, sie zieht vor Gericht und sie begreift, wie vielen Frauen und Mädchen das Gleiche widerfährt,weil sie ihr Recht nicht kennen. Sie kämpft für Bildung und eine Mädchenschule im Dorf. Ihre Peiniger werden verurteilt, doch nur zwei Jahre später hebt ein Gericht das Urteil auf. Der wütende Protest internationaler Organisationen macht aus dem Fall Mukhtar Mai eine pakistanische Staatsaffäre – und aus dieser mutigen Frau eine der meistgehörten Stimmen ihres Landes. Gegen eiserne Tradition, gegen die Mächtigen, gegen ihre eigene Scham kämpft Mukhtar Mai – und für ihre Ehre, für ihr Leben und das der Frauen in Pakistan. Jetzt erzählt sie,was ihr widerfahren ist.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Droemer (8. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273969
  • ISBN-13: 978-3426273968
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 495.379 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Mukhtar Mai wurde 1972 geboren. Sie lebt in dem kleinen Dorf Meerwala in Pakistan.

Ihre Geschichte wird aufgeschrieben von Marie-Thérèse Cuny. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
62 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die 28-jährige Mukhtar Mai wird von einem pakistanischen "Stammesgericht" vier Männern zur Vergewaltigung übergeben. Damit soll sie eine Schuld bezahlen, die ihrem kleinen 12-jährigen, unschuldigen Bruder mutwillig angelastet wird. In ihrem Buch berichtet sie nicht nur erschütternd von ihrer eigenen Geschichte. Sie gewährt auch Einblick in uralte Bräuche, die sich neben dem offiziellen pakistanischen Rechtssystem klar behaupten und sich durchaus auch damit arrangieren lassen: Frauen haben die Strafe für die Taten von Männern zu bezahlen, oftmals mit ihrem Körper, der der Vergewaltigung anheim gegeben wird, oftmals mit dem eigenen Leben. Der Leser erfährt Einiges von der gängigen Praxis der Regelung sogenannter "Ehrenschuld" in diesem Land.

Vor allen Augen des Dorfes aus dem Raume gestoßen, in dem sie eine Nacht lang ihre Peiniger erdulden mußte, legt das Brauchtum auch nahe, daß sie ihrem Leben nun selbst ein Ende setzt.

Mukhtar Mai entscheidet sich jedoch für ihr Leben und für die Suche nach Gerechtigkeit. Diese für eine pakistanische Frau äußerst unübliche Vorgehensweise erregt große Wut bei ihren Peinigern und deren Familien, die nun Todesdrohungen aussprechen. Dies wirkt umso beklemmender, als der Leser erfährt, daß lediglich ein Maisfeld Mukhtar Mai von den Familien ihrer Peiniger trennt.

Mich hat die persönliche Geschichte dieser Frau in diesem lebensfeindlichen Umfeld so gefesselt, daß ich das Buch äußerst schnell zu Ende lesen mußte. Selbst mehrere Tage nachdem ich die Lektüre abgeschlossen habe, beschäftigt mich ihr Schicksal noch immer.

Ich empfehle das Buch gerne und gebe volle Punktzahl für ein sehr spannendes und informatives Werk. Pakistan existiert erst jetzt auf meiner "inneren Landkarte".
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wirklich mutige Frau! 5. April 2006
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Noch immer werden in islamischen Ländern Frauen zur Rettung der Familienehre misshandelt und ermordet. In Pakistan ist es jede zweite Frau die Opfer von Misshandlungen wird. Mukhtar Mai wurde aufgrund eines Stammesgerichtsurteils im Sommer 2002 von mehreren Männern vergewaltigt. Anstelle sich aus Scham umzubringen, was in Pakistan in solchen Fällen üblich ist, zieht die junge Frau mutig vor Gericht und erwirkt die Verhaftung der Täter. Die kämpferische Pakistani erhält Zuspruch von vielen Frauenrechtsorganisationen, durch deren Hilfe sie lesen und schreiben lernt und zeitgleich eine Mädchenschule gründet. Die Geschändete weiß, dass sich nur durch Bildung und Aufklärung die fatale Situation der Frauen in ihrem Land verändern kann. Ihr Kampf gilt dem Analphabetismus ihrer Geschlechtsgenossinen, welcher die Grundlage des männlichen Unterdrückungssystems bildet. Mukhtar Mai berichtet detailliert von den archaischen Strukturen ihres Landes in den Provinzen, von der unsäglichen Armut der Bevölkerung unterer Kasten und der Rolle der Frau als Tausch- und Demütigungsobjekt innerhalb der Clans. Die Pakistani reist seither, wie sie sagt, als Aktivistin durch die Welt, um zur Linderung des Unglücks, das ihr Land erschüttert hat, einen kleinen Beitrag zu leisten. Primär jedoch kümmert sie sich um ihre eigentliche Mission: dem Ausbau ihrer Schule. Mukhtar Mai wurde von einer amerikanischen Zeitschrift zur Frau des Jahres gewählt. Die New York Times sieht in ihr eine Heldin und diesem Urteil kann man, nach der Lektüre des vorliegenden Buches, nur zustimmen!
Empfehlenswert!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternde Menschenrechtsverletzungen 7. August 2007
Von Silvia
Format:Taschenbuch
Ein sehr spannender Erfahrungsbericht, der Einblick in die pakistanische Realität gibt. Beschrieben wird das Leben, wie es eine einfache Bäuerin und andere Frauen tatsächlich hinter fortschrittlicheren offiziellen Gesetzen erfahren. Die Menschenrechtsverletzungen sind erschütternd. Bewundernswert ist, wie sich Mukhtar Mai im Laufe des Buches persönlich entwickelt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen alles bestens
ein beeindruckendes Buch über Frauen aus anderen Kulturen
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Vor 2 Monaten von Sieglinde Thomas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen man soll dankbar sein
Man soll dankbar sein, das Rechtsystem in Europa trotzt viele Entscheidungsfehler und Mangeln besser funktioniert als in Pakistan und solchen ähnlichen Ländern. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von I. F. Marzban veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mukhtar Mai - Die Schuld, eine Frau zu sein
Klappentext:
Das aufwühlende Schicksal einer Frau, die vom Stammesgericht ihres Dorfes zur Vergewaltigung durch vier Männer verurteilt wurde, der Schande trotzte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2011 von Kerry
5.0 von 5 Sternen Die Schuld, eine Frau zu sein
Es ist sehr bedrückend, dass es immer noch Gesellschaften gibt, in denen eine Frau keine Rechte hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2010 von Luna
5.0 von 5 Sternen Ich hatte ja keine Ahnung ...
Ich hatte ja wirklich keine Ahnung, wie es in manchen Ländern (in Bezug auf die Rechte der Frauen etc.) zugeht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2010 von Sternchen_2005
5.0 von 5 Sternen Top
Es ist ein sehr gutes Buch, dass einen nachdenklich stimmt. Wie kann in einer "modernen" Welt so etwas möglich sein?
Diesen Erfahrungsbericht muss man lesen.
Veröffentlicht am 26. April 2010 von Sandra
5.0 von 5 Sternen starke Frau
Es ist sehr bedrückend, dass es immer noch Gesellschaften gibt, in denen eine Frau keine Rechte hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2010 von Luna
3.0 von 5 Sternen die schuld eine frau zu sein
Natürlich sind Bücher "geschmacksache". Ich lese sehr gern diese Bücher. Habe viel über Mentalität und islamische Menschen gelernt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2009 von Spardabank Hannover
5.0 von 5 Sternen Lesenswert
man sollte nicht wegschauen. Diese Art der Frauen ihre Geschichten zu veröffentlichen, ist wohl der einzige Weg die Gesellschaft aufzuwecken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Waltraud Hergarten
5.0 von 5 Sternen Spannend und ergreifend
da dieses Buch auf einer wahren Begebenheit beruht ist das Buch nicht nur ergreifend sondern auch erschütternd. Man kann es einfach nicht weglegen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2009 von Raiffeisenbank Opr
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