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Die Schuld des Tages an die Nacht Gebundene Ausgabe – 2010


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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [1.91mb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Ullstein (2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 355008790X
  • ISBN-13: 978-3550087905
  • Originaltitel: Ce que le jour doit à la nuit
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.546 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Yasmina Khadra ist das Pseudonym von Mohammed Moulessehoul. Der 1955 geborene Autor war hoher Offizier in der algerischen Armee. Wegen der strengen Zensurbestimmungen veröffnetlichte er seine Kriminalromane mit Kommissar Llob unter dem Namen seiner Frau. Erst nachdem er im Dezember 2000 mit seiner Familie nach Frankreich ins Exil gegangen war, konnte er das Geheimnis um seine Identität lüften.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Yasmina Khadra ist der Künstlername des 1955 geborenen Autors Mohammed Moulessehoul. Als hoher Offizier der algerischen Armee veröffentlichte er seine ersten Bücher wegen der strengen Zensurbestimmungen unter den beiden Namen seiner Frau. Erst nachdem er im Dezember 2000 mit seiner Familie nach Frankreich ins Exil gegangen war, konnte er dieses Pseudonym lüften. Yasmina Khadra zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen der arabischen Welt und ist einer der erfolgreichsten Autoren Frankreichs. Seine Bücher werden in 41 Sprachen übersetzt, zuletzt erschien auf Deutsch Die Schuld des Tages an die Nacht (2010). Yasmina Khadra lebt heute in Paris.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT am 29. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Younes wächst im algerischen Hinterland auf, in den Dreissiger Jahren. Dann zieht die Familie nach Algier, dort soll alles besser werden, aber es wird schlimmer. Sie landen in einem Slum, mit Schule ist nichts, dafür gibt es Jugendbanden und Gangster.

Doch dann adoptiert der Onkel den Jungen. Der ist Apotheker, mit einer Französin verheiratet und jetzt geht Jounes auf die französische Schule. Dort gibt es nur noch einen anderen Araber, jetzt nennt ihn jeder Jonas und er passt sich an das europäische Kolonialleben in Algerien an. Die Vorurteile gegen Araber überhört er.

Später ziehen sie nach Rio Salado, einem kleinen Ort, in dem fast nur Franzosen wohnen. Die Araber sind Bedienstete und leben außerhalb und Hüttenquartieren. Rio atmet die Luft des kolonialen Algerien, Jonas passt sich an. Er findet Aufnahme in eine Clique von Algerienfranzosen. Alles scheint friedlich, doch die Ruhe trügt. Denn der Onkel ist Intellektueller, er interessiert sich für algerische Geschichte und die algerische Unabhängigkeitsbewegung. So etwas sieht die französische Kolonialverwaltung nicht gerne und der Onkel macht Bekanntschaft mit der Polizei.

Auch sonst gärt es unter der Oberfläche, an der alles friedlich, mediteran und glücklich aussieht. Die Araber wollen nicht länger Menschen zweiter Klasse sein, die Algerienfranzosen fühlen sich als einheimische Elite, deren Heimat Algerien ist. Haben nicht schon ihre Urgroßeltern hier gelebt? Bald bricht der Unabhängigkeitskrieg aus, kämpft jeder gegen jeden und Jonas steht zwischen den Stühlen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kahl am 17. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin durch einen Zufall an dieses Buch geraten und wusste gar nicht so recht, auf was ich mich da eigentlich einlasse. So, als sitze man schon im Kinosessel und wisse nicht, welcher Film gleich anlaufen wird. Ich habe gerade die letzte Seite gelesen und ich bin noch ganz aufgewühlt von diesem Sog, den dieses Buch in mir ausgelöst hat. Das Buch liest sich unwahrscheinlich schnell.
Erinnert hat es mich vom Stil ein wenig an den "Drachenläufer". Die ganze Stimmung und der Aufbau, also die Idee einer Geschichte ist sich sehr ähnlich. Und trotzdem steht dieses Buch natürlich ganz für sich und es hat mich unheimlich berührt. Die Sprache ist einfach wunderbar, so bildhaft, so stark, so klar. Die Wortwahl für so manche Gefühle hat mich sehr begeistert.
Also, auf jeden Fall ein Buch, das man lesen sollte. Wieder ein Buch, das über eine einzelne Geschichte über einen Jungen, der zu einem Mann wird, eine große Geschichte eines Landes erzählt. Man taucht ein in eine Welt, die man so einfach nicht mehr hinnehmen mag. Und trotzdem ist es an so vielen Orten unserer Erde immer wieder das gleiche Tun, dieser Hass, dieses Aufbauschen, dieses nicht Verzeihen können.
Dieses Buch ist eine Hommage an das Verzeihen!
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Format: Gebundene Ausgabe
Einige Männer sitzen in der Rahmenhandlung des vorliegenden Romans in der südfranzösischen Stadt Aix - en Provence zusammen und erinnern sich an früher, an ihre Zeit in Algerien. Allesamt sind sie ehemalige "pied noirs", Algerienfranzosen, die in den 60-er Jahren im Zusammenhang des Algerienkriegs ihre Heimat verlassen mussten. Unter ihnen ist Younes, dessen Geschichte Yasmina Khadra in der Folge erzählt.

Younes wächst unter sehr kargen und ärmlichen Bedingungen in Algerien auf. Sein Vater hat all sein Kapital investier, Schulden gemacht, doch eine reiche Ernte kündigt sich an und er ist froher Erwartung. Doch dann trifft ihn das Unglück hart, die Ernte ist verloren und vernichtet, und auch wenn der Vater danach arbeitet bis er nicht mehr kann, die Familie leidet Not.

Schließlich wird Younes von seinem Vater zu seinem Bruder gebracht , der als wohlhabender Apotheker im europäischen Teil der Stadt Rio Saldo lebt. Er und seine Frau sind kinderlos geblieben und freuen sich über den Jungen. Sie nennen ihn jetzt Jonas und Jonas ist zunächst unglücklich und vom unbekannten neuen Luxus überfordert. Doch bald hat er sich daran gewöhnt. Dennoch ist das Leben des heranwachsenden jungen Mannes, so wie Khadra es meisterhaft schildert, geprägt von der Zerrissenheit seines Landes und auch der furchtbare Krieg holt Jonas ein.
Alle seine Freunde sind Christen oder Juden, er denkt und lebt wie sie, doch tief in seinem Herzen fühlt er wie ein Muslim. Wem gehört sein Land ? Und wohin gehört er ? Das sind Fragen, die Jonas sein Leben lang begleiten, bis auf den Platz in Aix- en - Provence, wo er mit anderen über sein Leben nachdenkt. Ein Leben mit zerbrochenen Freundschaften und einer unerfüllten tragischen und großen Liebe.

Ein wunderbarer Roman mit einer berührenden Lebensgeschichte, die als Sozialgeschichte Algeriens erzählt wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kalamaria TOP 500 REZENSENT am 12. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Die beschwerliche Suche einer algerischen Familie nach einem neuen Leben in der Stadt, die in den ersten Kapiteln des Buches geschildert wird, entwickelt sich zu einer dramatischen, packenden Geschichte von Liebe und Freundschaft vor dem Hintergrund der nicht minder furiosen Entwicklungen der Geschichte Algeriens.

Nachdem Younes' Familie auf dem Dorf durch Brandstifter - mißgünstige, neidische Zeitgenossen - die gesamte Ernte und damit ihre Existenzgrundlage verloren hat, begibt sie sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Stadt Oran. Doch Ach: da der sturköpfige Vater sich nicht von seinem älteren Bruder unterstützen lassen will, beginnt für die Familie ein beschwerliches Leben im Armenviertel. Der Vater arbeitet bis zum Umfallen im Hafen, trotzdem scheitert er: als er genug verdient hat, um seiner Familie eine bescheidene Existenz zu sichern, wird er ausgeraubt. Nachdem er den Dieb ermordet hat, bringt er Younes zu seinem Bruder, der zusammen mit seiner Frau eine Apotheke führt und damit zur Oberschicht der algerischen Bevölkerung zählt, die durchaus Kontakte zu der ausländischen Bevölkerung - vor allem Franzosen, doch auch Juden, Spanier - hat. Younes, der fortan Jonas genannt wird, hat nun die Möglichkeit zum Schulbesuch und führt zunächst in Oran, dann in der Küstenstadt Rio Salado ein Leben zwischen den Welten: als gebildeter Algerier hat er in den 40er und 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts fast ausschliesslich ausländische Freunde - aus gesellschaftlichen Gründen, da fast nur Ausländer mit ihm die Schule besuchen, wird jedoch immer wieder mit dem Schicksal seines Volkes konfrontiert.
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