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Die Schuld des Blutes: Thriller Taschenbuch – 20. September 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442473276
  • ISBN-13: 978-3442473274
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,5 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 319.794 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mark Billingham, geboren in Birmingham, ist als Autor von Drehbüchern und TV-Serien äußerst erfolgreich und wurde bereits mit dem "Royal Television Award" ausgezeichnet. Die Krimi-Serie um den eigenwilligen Detective Inspector Tom Thorne ist international ein großer Erfolg. Neben dem BCA-Award, dem Theakston's Award für den besten Krimi des Jahres und Nominierungen für den Gold Dagger wurde die Serie um Tom Thorne mit dem Sherlock Award für die beste Detektivfigur im britischen Kriminalroman ausgezeichnet. Sie wird außerdem derzeit von der BBC für das englische Fernsehen verfilmt. Mark Billingham lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in London.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

»Komm, Spatz! Gehen wir Züge anpusten.« Debbie Mitchell packt ihren Sohn am Arm, aber den zieht es in die entgegengesetzte Richtung zu dem schokoladebraunen Labrador, den die alte Frau mühsam zu kontrollieren versucht. »Tsch-tsch.« Debbie bläst die Backen auf. »Komm, das magst du doch so gerne
Jason zieht stärker. Wenn er will, ist er ganz schön kräftig. Das Geräusch, das er macht, liegt irgendwo zwischen einem Grunzen und einem Wimmern. Doch Debbie versteht ihn auch so.
»Hund«, meint er. »Hund, Hund!«
Die alte Frau mit dem Labrador lächelt dem Jungen zu - sie hat die beiden schon oft im Park gesehen -, um dann wie jedes Mal traurig zu seiner Mutter zu schauen.
»Armer Kleiner«, sagt sie. »Er weiß, dass ich in meiner Tasche ein paar Leckerlis für Buzz habe. Er will ihm welche geben, stimmt's?« Der Hund hört zu und zerrt kräftiger an der Leine. Er will zu dem Jungen.
»Tut mir leid«, sagt Debbie. »Wir müssen weiter.« Sie zieht an Jasons Arm, und diesmal schreit er vor Schmerz auf. »Jetzt .«
Sie geht schnell, sieht sich dabei alle paar Schritte um und zieht Jason hinter sich her. »Tsch-tsch«, wiederholt sie und versucht, sich ihre Angst nicht anhören zu lassen. Sie weiß, wie sensibel er darauf reagiert. Der Junge fängt an zu lächeln, den Hund hat er bereits vergessen. Er läuft neben ihr her und schnauft selbst wie eine Lokomotive.
Sie hört den Hund bellen. Die alte Frau - wie hieß sie gleich wieder, Sally? Sarah? - meinte es gut, und an jedem anderen Tag hätte Debbie mit ihr gesprochen. Um ihre Gereiztheit zu überspielen, hätte sie gelächelt und erklärt, dass Jason kein armer Kleiner sei. Dass es kein glücklicheres Kind gäbe, kein Kind mehr geliebt würde.
Ihr kleiner Schatz. Der schon neun Jahre alt wurde und bereits Haare an den Beinen und ein übergroßes Arsenal-T-Shirt hatte. Der wahrscheinlich nie lernen würde, selbst zu essen oder sich anzuziehen.
»Zug«, sagt Jason. Versucht Jason zu sagen.
Sie läuft über das tiefer gelegene Gelände, an der Bank vorbei, auf der sie normalerweise eine Weile sitzen, an heißeren Tagen manchmal ein Eis essen. Dann, als sie den Fußballplatz erreichen, läuft Jason voraus. Sie kommen schon seit einigen Jahren hierher, und während sie auf die vertraute Baumreihe entlang der Bahngleise zuläuft, fällt ihr auf, dass sie nicht einmal weiß, wie dieser Ort heißt. Ob er überhaupt einen Namen hat. Hampstead Heath oder Richmond Park ist es nicht - letzten Sommer trieb sich hier wochenlang ein Exhibitionist herum, und die Kids aus der Gegend machten nachts manchmal Feuer - aber das hier gehörte ihnen.
Ihr und Jason.
Sie blickt sich erneut um und marschiert weiter. Sie kämpft gegen den Wunsch an, zu rennen, weil sie fürchtet, jemand könne sie sehen und sie aufhalten. Als sie den Mann nirgends entdeckt, nach dem sie Ausschau hält, geht sie schneller, um Jason einzuholen. Er ist wie immer vor den Torpfosten stehen geblieben, um sich auszumalen, einen Elfmeter zu schießen. Das macht er, egal ob jemand spielt oder nicht. Die Jungs, die hier rumbolzen, sind es gewohnt, dass er auf ihr Spielfeld stürmt und vor dem Tor herumfuchtelt wie Ronaldo. Manchmal feuern sie ihn an, und keiner von den Jungs lacht oder grimassiert mehr. Dafür könnte Debbie die kleinen Mistkerle küssen. Sie bringt ihnen ab und zu eine kalte Limo mit oder aufgeschnittene Orangen.
Sie greift nach Jasons Hand und deutet mit einer Kopfbewegung zur Brücke, die hundert Meter links vor ihnen liegt.
Sie gehen rasch darauf zu.
Normalerweise hätten sie den anderen Weg genommen, durch den Eingang gegenüber ihrer Wohnung. Sie wären dann über die Brücke hierhergekommen und hätten nicht über die Plastikstühle und den Gartenzaun ihrer Freundin klettern müssen.
Aber das war kein normaler Tag.
Als sie sich wieder umsieht, entdeckt sie auf der anderen Seite des Fußballfelds den Mann. Er winkt, und sie muss dagegen ankämpfen, in die Hose zu pinkeln. Er könnte sie unmöglich rechtzeitig erreichen, selbst wenn er lief. Oder etwa doch? Aber die Tatsache, dass er gar nicht schnell läuft, sondern dass er selbstbewusst ausschreitet, jagt ihr mehr Angst ein, als sie für möglich gehalten hätte. Sie hatte es gewusst, bevor sie ihn am Telefon gehört hatte. Sie hatte es in seinen Augen gesehen und an dem schrecklichen roten Fleck unter seiner Jacke.
Der Mann winkt wieder und fängt an zu rennen.
Auf der Brücke bleibt Jason an der gewohnten Stelle stehen und wartet auf sie. Er weiß, dass sie ihm helfen wird, den Zug zu sehen, wenn er kommt. Er wirkt verwirrt, als sie ihn erreicht. Er bläst die Backen auf und winkt mit den Armen.
Es gab mal ein Metallgeländer als Schutz, aber im Lauf der Zeit war es stückweise herausgerissen worden, als die, die nichts Besseres zu tun hatten, jedes Stück Mauerwerk mit Graffiti besprühten.
Wer wen gefickt hatte. Wer schwul war. Wer hier gewesen war.
Sie legt Jason die Hand auf die Schulter und zieht sich hoch. Sie ignoriert die Schmerzen, als sie sich die Knie an der Mauer aufreißt, und hievt sich vorsichtig Zentimeter für Zentimeter nach oben. Dann holt sie ein paarmal schnell Luft, bevor sie langsam die Beine nacheinander über die Mauer schwingt, bis sie sitzt. Sie wagt es nicht, hinunterzuschauen, noch nicht.
Sie blickt sich um, um sicherzugehen, dass niemand sie beobachtet, und da hört sie die Stimme des echten Polizisten. Er ist irgendwo in der Nähe der anderen Brückenseite, er kommt von der anderen Richtung. Er klingt heiser und krächzend, als er ihren Namen ruft. Er muss gerannt sein. Er hört nicht auf zu rufen und zu suchen, aber Debbie wendet sich ab.
Zu spät, denkt sie. Viel zu spät.
Sie greift nach unten, um Jason heraufzuziehen. Ihr Herz macht einen Sprung, als sie sein aufgeregtes Lächeln sieht. Bisher hatte sie ihn immer nur so weit hochgehoben, dass er über die Kante sehen konnte, wie der Zug unten vorbeidonnerte.
Das ist ein ganz neues Abenteuer.
Als sie ihn hochzieht, schreit sie vor Anstrengung auf und unterdrückt die Tränen, als er sich setzt, die Beine baumeln lässt und sich an sie kuschelt. Er spürt die Vibrationen und schnappt nach Luft und ruft, um sie darauf aufmerksam zu machen.
Debbie wird mulmig zumute, und sie blickt auf. In der Ferne biegt der Zug um die Kurve. Die U-Bahn aus High Barnet. Vor der Brücke wird sie abbremsen, um in den Bahnhof von Totteridge and Whetstone einzufahren, aber noch immer schnell genug sein.
Debbie sucht nach der Hand ihres Sohns und drückt sie. Sie beugt sich zu ihm und flüstert ihm ins Ohr, ein Geheimnis - was immer die Experten sagen, sie weiß, dass er sie versteht. Er deutet und schreit, als der Zug näher kommt, lauter wird. Dieses Lächeln bricht ihr das Herz.
Debbie schließt die Augen.
»Tsch-tsch«, sagt Jason und bläst die Backen auf.
Erster Teil
Neuer Kummer
Erstes Kapitel
ist nicht lebensfähig.«
Die Frau reichte Louise die dicke Küchenrolle, schaltete das Gerät aus und wartete kurz. Dann, als Louise sich das Gel vom Bauch wischte, sagte sie es ihr.
Sie schob noch ein paar statistische Fakten nach: Prozentzahlen und Wochen und wie viele von zehn Schwangerschaften. Dann noch, wie häufig das vorkam und wie viel besser es war, es passierte jetzt als später.
Thorne hatte nicht viel davon mitbekommen. Nicht wirklich.
Nicht lebensfähig.
Er sah Louise nicken. Sie blinzelte langsamer als sonst und knöpfte sich die Jeans zu, während die Frau ein, zwei Minuten über die weitere Vorgehensweise sprach. »Über die Details können wir später reden«, sagte sie. »Wenn Sie etwas Zeit für sich hatten.«
War sie eigentlich eine Ärztin? Thorne war sich nicht sicher. Vielleicht so eine Art »Ultraschalltechnikerin« oder etwas in der Richtung. Nicht dass das wirklich von Bedeutung gewesen wäre. Es war offensichtlich nicht das erste Mal, dass sie diese Worte...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jury HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 11. März 2012
Format: Taschenbuch
Die "Thorne"-Serie vom preisgekrönten Krimi-Autor Mark Billingham hat eine große Zahl von Fans gefunden - denen muss man diesen Roman sicher nicht ans Herz legen.

Ob die Jagd nach Ray Garvey - bitte nicht verwechseln mit dem bekannten Sänger Rea Garvey - viele neue Anhänger gewinnt, ist zumindest fraglich. Denn die Sprache und der Erzählfluss zumindest der deutschen Übersetzung holpert arg, so dass man sich doch häufiger gezwungen sieht, noch mal ein paar Seiten zurückzublättern und zu versuchen, sich neu zu orientieren.

Das mag auch die Ursache dafür sein, dass man mit den Protagonisten nicht recht warm wird - dabei wird neben der Kriminal-Handlung auch ein interessanter Background geboten: In Detective Inspector Thornes Ehe kriselt es nämlich, weil die Eheleute - beide bei Scotland Yard tätig - ein Kind verloren haben und einen Weg finden müssen, mit dieser Belastung umzugehen.

Auch der Plot hätte eine besser zu lesende Schreibe verdient. Zwar zieht es sich über viele der 438 Seiten ein wenig zäh dahin, aber die Auflösung der Handlungs-Verflechtungen zum Schluss entpuppt sich als recht pfiffig.

Wenn man erst mal mit den Protagonisten warm ist, wird einem auch dieser Roman sicher besser gefallen als wenn man mit ihm das erste Mal Kontakt mit Tom Thorne aufnimmt. Insofern versteht sich die Wertung als "Einsteiger"-Bewertung, Fans dürfen gerne einen Stern dazurechnen.

print-jury 3* A0915 © 11.3.2012
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