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Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus [Gebundene Ausgabe]

Naomi Klein , Hartmut Schickert , Michael Bischoff , Karl H Siber
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. September 2007
Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte. Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers »No Logo«, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
  • Verlag: Fischer, S; Auflage: 1., Aufl. (10. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100396111
  • ISBN-13: 978-3100396112
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.395 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der Kapitalismus hat eine neue Stufe erreicht: Er macht mit den Katastrophen dieser Welt gemeinsame Sache und wird dadurch zum "Katastrophen-Kapitalismus". Das ist die zentrale These der bekanntesten Anti-Globalisierungsdemonstrantin Naomi Klein, die sich mit ihrem neuen Buch zur Megakritikerin der Globalisierung aufschwingt.

Ob Irak, Sri Lanka oder Belgrad - in den Krisenregionen der Welt benutze, so Klein, der Kapitalismus Katastrophen dazu, profitable Geschäfte zu machen und demokratische Strukturen auszuhebeln. So berichtet Klein von einer amerikanischen Sicherheitsfirma, die aufgrund der Verhältnisse des besetzten Irak von Regierungsaufträgen in geschätztem Umfang von 100 Millionen Dollar profitierte. Mit gleicher Absicht hätten ausländische Investoren und internationale Kreditgeber die Situation nach dem verheerenden Tsunami 2004 ausgenutzt und "spielten die gesamte wunderschöne Küste Unternehmen in die Hände, die dort rasch große Hotelkomplexe bauen wollten, dazu mussten Hunderttausende von Fischern daran gehindert werden, ihre Dörfer dicht am Wasser wiederaufzubauen." Selbst die Nato-Angriffe auf Belgrad im Jahr 1999 sollen die Voraussetzungen für rasche Privatisierungen im ehemaligen Jugoslawien geschaffen haben. "Ein Ziel, das schon vor dem Krieg feststand", behauptet Klein.

Ihre Sicht: Das Karussell des Katastrophen-Kapitalismus dreht sich immer schneller, wenn Profiteure um Krisen beten, "wie von Dürre geplagte Bauern um Regen oder christlich-zionistische Endzeitprediger um das Heil flehen". Doch im Schwindel, der sich bei der rasenden Fahrt im Katastrophen-Karussell einstellt, verliert die Welt bald ihre Konturen. Und die Globalisierungskritik erstrahlt im verschwörungstheoretischen Einerlei: Wirtschaft ist darin nichts weiter als eine weltweite Veranstaltung raffgieriger, bösartiger Akteure, unterstützt von neoliberalen Wissenschaftlern und Publizisten, die das Feld für diese Übergriffe argumentativ vorbereiten. Mit Hilfe dieser Koalition werde die Welt in einen Schraubstock gezwungen, aus dem es kein Entfliehen gibt. Kein Entrinnen gibt es auch aus der Weltsicht, die Naomi Klein in ihrem Buch ausbreitet. Sie zwingt den Leser in den Schraubstock des Entweder-oder-Denkens. -- Sascha Hellmann



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
62 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Werk der Aufklärung 9. Dezember 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ein wichtiges Werk das hilft viele Fehlentwicklungen auf dem Wirtschaftssektor in den letzten Jahrzehnten zu begreifen. Umfassend und klar wird dargelegt dass der von der Großindustrie mit viel Geld und Lobbyarbeit gesponsorte Chicago-Kapitalismus nur den Großkonzernen und ihren Helfershelfern dient.
Viele werden ärmer, der Mittelstand vernichtet, wenige immer reicher. Dies ist der rote Faden der sich durch die Beratertätigkeit der Milton-Friedman-Schüler über Argentinien, Chile, Südafrika, Polen, Russland, Großbritannien etc. zieht.
Erstaunlich auch wie viele Milton Friedman Boys in Schlüßelpositionen der Wirtschaft sitzen (Zentralbanken, Ministerien). Tipp an alle karrieregeilen Managertypen: studiert in Chicago!
Ludwig Erhards Politik des Wohlstandes für alle, in den fünfziger Jahren Garant für Wohlstand und Fortschritt in der BRD, würde heute von den Lobbyisten des Großkapitals als sozialistisch und unannehmbar diskreditiert werden.

Das Werk von Naomi Klein ist auf weiten Strecken erschütternd. Wie viel Not und Elend wurde doch über die Menschheit wegen der unersättlichen Raffgier einer Minderheit gebracht.
Das letzte Kapitel schildert positive Entwicklungen So ist es den Staaten Lateinamerikas gelungen sich von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond zu befreien.
Viele der geschilderten Aspekte wurden bei uns in der Meanstream-Presse völlig verzerrt oder gar nicht wiedergegeben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das liebe Geld... 5. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
es ist schlicht und ergreifend erschreckend, was manche führer diverser länder ihrem volk, das zu schützen sie eigentlich gelobt haben, zumuten, um dem schamlosen kapitalismus tür und tor zu öffnen. scheinbar niemnand der führungseliten scheut sich davor, für die zu erreichenden ziele über leichen zu gehen. da wird gefoltert, entführt, gemordet und politische gegner entführt und die weltgemeinschaft schaut zu. am erschreckendsten finde ich, in wieviel aktionen davon die cia und der internationale währungsfond seine hände im spiel hat. nach dem genuß dieses buches ist einem auch klar, wo es in unserem land (in nicht ganz so gesetzloser art und weise) noch hingeht. denn in jedem land, in dem dem kapitalismus der weg geebnet wurde, wurden auch immer die sozialleistungen seitens des staates gekürzt und die wenigen großen multinationalen konzerne haben sich immer kräftiger in das politisches geschehen eingemischt und einst staatliche institutionen wurden privatisiert. gut finde ich an dem buch, das jede der haarestäubenden aussagen mit quellen belegt ist. somit kann man dem buch schlecht bloße stimmungmache und konspirative literatur nachsagen. 5 sterne hat es nicht gegeben, da immer wieder herr milton friedmann (wirtschafts-dozent an der uni chicago) als alleinschuldiger an allem elend hingestellt wird und sich die thematik (allerdings in immer anderen ländern) immer wiederholt. fazit: für jeden, der sich politisch interessiert und die eine oder andere vorgehensweise in unserem land verstehen möchte, der sollte sich dieses buch einfach mal zu gemüte führen.
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64 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dies Buch lesen Wirtschaftsredakteure nicht gerne! 16. Oktober 2007
Von hugo-53
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch findet im Mainstream Journalismus wenig freundliche Reaktionen.
Die Zeit, Die Süddeutsche, Die Welt, Die FAZ etc. überall Verrisse. (Einzig in FR TAZ und im Kulturmagazin aspekte habe ich Positives gefunden)
Aber halt doch! Wo sind denn deren Wirtschaftredakteure doch gleich wieder zur Uni gegangen und was haben sie dort gelernt?
Seit den Kohlschen frühen 80er Jahren (- geistig moralischen Erneuerung - Reagan Thatcher Zeit) wurde dafür gesorgt, dass an den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten die -richtigen - Lehren vermittelt und entsprechend die Lehrstühle besetzt wurden. Es sind die Vertreter jener Wissenschaft eines naturgegeben notwendigen monetaristischen Wirtschaftens, (Friedman und die Chicago Boys) gegen die, wie es bei Naturgesetzen so üblich ist, keinerlei Widerspruch mehr möglich ist.
Und hier sind wir auch schon mitten im Hauptthema dieses Buches. Alles, was jene Redakteure, gelernt haben, wird hier an der ganzen Brutalität der realen geschichtlichen Entwicklungen, in Frage gestellt.
Nehmen wir also den dicken Wälzer (760 Seiten mit Anmerkungen) zur Hand.
Die ersten 100 Seiten stellen sich auch sofort als die schwerste Hürde dar. Die Autorin erspart uns nicht eine Einführung in die amerikanischen Folterexperimente der 50er und 60er Jahre, welche zum Ziel hatten, den menschlichen Geist auszulöschen und neu zu erschaffen. Für ganz ähnliche Experimente, suchten Milton Friedman und seine Chicago Boys ein erstes Labor zur experimentellen Umsetzung Ihrer Wirtschaftsdoktrin. Denn nur im Chaos und Auflösung lassen sich gegen den Willen der Bevölkerung Schulen, Unis und Krankenhäuser und auch die sozialen und infrastrukturellen Einrichtungen privatisieren.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen schockierend plausibel
Vielleicht sind sind nicht alle Beispiele von der Ausbreitung des Katastophen-Kapitalismus hundertprozentig überzeugend; und vielleicht fehlen auch Hinweise auf wirkliche... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Astrid Landt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Was kommt nach dem Schock?
Das Buch "Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus" ist gut. Die Zusammenhänge könnten weiter gedacht werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2012 von Zinskrebs
4.0 von 5 Sternen Alles bestens. Gerne wieder
Habe das Buch verschenkt. Kaufabwicklung war gut, schnelle Lieferung, ordentlich verpackt, kann ich bestens weiterempfehlen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2012 von Reubelt
5.0 von 5 Sternen Halten!
Die beiden letzten Kapitel sind hochstehender Journalismus, hier wird 'nur' fundiert beschrieben, aber mein Gott - das sind die letzten 100 Seiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2011 von Thomas Achilles
5.0 von 5 Sternen Schockierend!
Noch bevor jemand auch nur von Wikileaks träumte, hatte dieses Buch die Maske von der Fratze der skrupellosen Geschäftemacher gerissen.
Veröffentlicht am 5. März 2011 von Atticus
1.0 von 5 Sternen Fragwürdige "Kapitalismus"-Kritik
Naomi Klein hat mit "Die Schock Strategie" ein interessantes Buch abgeliefert.

Allerdings ist die Hauptthese des Buches meiner Meinung nach nicht besonders stichhaltig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2010 von MadProf
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkt empfehlenswert
Hat man erst einmal das zweite Kapitel (von 21) erreicht, lässt sich das Buch nur noch schwer wieder aus den Händen legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2010 von cw
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Wirtschaftswissenschafter
Das Buch ist ein Kontrapunkt zur angelsächsisch dominierten Lehre in den Wirtschaftswissenschafen und zeigt die Konsequenzen der daraus deduzierten Handlungsanweisungen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2009 von hakuts
1.0 von 5 Sternen Frisch weg von der Leber
und ohne jegliche Sachkenntnis schreibt es sich halt schnell und leicht.... Eine vergleichbare Ansammlung dumpfer Vorurteile findet man wohl allenfalls auf der Partei-Homepage der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von K. Schaffelhuber
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch!!
Ein Aufräumer im Urwald der politischen Machenschaften und das für viele Administrationen der Welt.
Top !!!!!
Veröffentlicht am 15. Mai 2009 von Reinhold Simm
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