Die russische Verfilmung von "Die Schneekönigin" ist ein wenig anders als die Vorlage von Hans Christian Andersen. Dort fliegt Kai ein Splitter des dämonischen Spiegels in sein Auge und wird so ein Sklave der Kälte. In dieser Verfilmung besucht ein böser "Eislieferant" des Abends die Großmutter, bei der Kai und Gerda wohnen. Er will die Rosen haben, die ihnen der Geschichtenerzähler geschenkt hat. Doch die Großmutter lehnt jeden Preis für die Rosen ab und weist den Mann aus ihrem Haus. Dieser droht damit sie ins Gefängnis werfen zu lassen und ihr die Kinder wegzunehmen... Kurze Zeit später fliegt die Schneekönigin in einem Eiswirbel durch das Fenster und verlangt den Jungen Kai. Sie wolle ihm ein besseres Leben in ihrem Schlosse geben. Doch die Großmutter lehnt ab. Die Schneekönigin lässt daraufhin mit einem Abschiedskuss das Herz von Kai zu Eis erfrieren und fliegt hinfort. Der Junge ist nun böse und gemein, kalt sind seine Gefühle. Schließlich entführt ihn die Schneekönigin doch auf ihr Schloss und Gerda macht sich auf die schwierige Reise, Kai zurück zu holen. Dabei begegnet sie dem Prinzen, der Prinzessin und dem König. Macht Bekanntschaft mit einer Räuberbande und einem Räubermädchen. Und kommt schließlich in das Reich der Schneekönigin... Ob sie Kai von der Kälte erlösen kann? Dieser Film ist eine Hommage an die Wärme und Menschlichkeit, an die Liebe und das Leben, so wie es auch schon die Geschichte von Hans Christian Andersen beabsichtigt hatte... Die Bilder sind gewaltig, auch die technischen Effekte in diesem Film sind gradios, insbesondere im Reich der Schneekönigin. Ein Film den man sich nicht entgehen lassen sollte!