Kurzbeschreibung
Die Sinnlosigkeit einer Uhr an einem Ort, an dem Zeit nicht mehr existiert.
Was treibt mich an einem Sonntag dorthin?
An einem Wintertag in einem Winter, der so recht keiner ist. Mehr grau als klar sind die Tage. Aber ich kann mich nicht wehren. Dass ich das Bild am Abend vorher entdeckt habe, treibt mich voran. Ohne zu wissen, was mich erwartet, ohne zu ahnen, wem ich begegne.
Den Rand des Grabes, vor dem ich in einer viel zu früh in den Tag fließenden Dunkelheit stehe, schmücken winterfeste Blüten. Schneeballblüten.
Und in einer Tanne sitzt eine Krähe. Als wäre sie eine verbündete des Ortes…
"...Nichts als die Kulisse des Ortes; und die Dunkelheit, die weiter zugenommenen hat, die vom Rand einer mit Bäumen umsäumten Fläche zu mir zu kriechen scheint. Eine Nebelbank aus Schatten, die wie zerlaufende Tinte über das Feld der Vergänglichkeit kriechen. Um die Rillen und Furchen in der Erde zu füllen, sie dem Boden gleichzumachen, und dann aufzusteigen. Wie Nebel, der auf dunklen Wassern schwebt, um ein Schiff zu geleiten.
Das Scheppern ist lange verklungen, als ich immer noch stehe und lausche. Stille. Und schaue. Anschwellende Schatten.
Im Augenwinkel eine wischende Bewegung. Hinter den Büschen an der Pforte verschwindet jemand. Verschwindet hinter den Büschen an der Pforte jemand? Sie sind kahl, die Zweige. Trotzdem. Ich kann nicht hindurchsehen. Knirschen die Angeln der Pforte ihr ölloses, zahnschmerzhaftes Knirschen? Fällt kalt das Eisen der Gittertür in den geschmiedeten Rahmen? Dreht sich ein Schlüssel?
Dafür ist es zu früh, entscheide ich. Ich bin rechtzeitig losgefahren, rechtzeitig hier gewesen.
Meine Füße werden taub, selbst durch die dicken Sohlen kriecht die Kälte des Bodens. Es kann nicht mehr weit sein. Es ist nie weit, wenn man sich erst einmal entschlossen hat zu gehen. Und es dauert immer zu lange..."
Was treibt mich an einem Sonntag dorthin?
An einem Wintertag in einem Winter, der so recht keiner ist. Mehr grau als klar sind die Tage. Aber ich kann mich nicht wehren. Dass ich das Bild am Abend vorher entdeckt habe, treibt mich voran. Ohne zu wissen, was mich erwartet, ohne zu ahnen, wem ich begegne.
Den Rand des Grabes, vor dem ich in einer viel zu früh in den Tag fließenden Dunkelheit stehe, schmücken winterfeste Blüten. Schneeballblüten.
Und in einer Tanne sitzt eine Krähe. Als wäre sie eine verbündete des Ortes…
"...Nichts als die Kulisse des Ortes; und die Dunkelheit, die weiter zugenommenen hat, die vom Rand einer mit Bäumen umsäumten Fläche zu mir zu kriechen scheint. Eine Nebelbank aus Schatten, die wie zerlaufende Tinte über das Feld der Vergänglichkeit kriechen. Um die Rillen und Furchen in der Erde zu füllen, sie dem Boden gleichzumachen, und dann aufzusteigen. Wie Nebel, der auf dunklen Wassern schwebt, um ein Schiff zu geleiten.
Das Scheppern ist lange verklungen, als ich immer noch stehe und lausche. Stille. Und schaue. Anschwellende Schatten.
Im Augenwinkel eine wischende Bewegung. Hinter den Büschen an der Pforte verschwindet jemand. Verschwindet hinter den Büschen an der Pforte jemand? Sie sind kahl, die Zweige. Trotzdem. Ich kann nicht hindurchsehen. Knirschen die Angeln der Pforte ihr ölloses, zahnschmerzhaftes Knirschen? Fällt kalt das Eisen der Gittertür in den geschmiedeten Rahmen? Dreht sich ein Schlüssel?
Dafür ist es zu früh, entscheide ich. Ich bin rechtzeitig losgefahren, rechtzeitig hier gewesen.
Meine Füße werden taub, selbst durch die dicken Sohlen kriecht die Kälte des Bodens. Es kann nicht mehr weit sein. Es ist nie weit, wenn man sich erst einmal entschlossen hat zu gehen. Und es dauert immer zu lange..."
