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Die Schneckenspur Gebundene Ausgabe – September 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Edition Büchergilde (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936428034
  • ISBN-13: 978-3936428032
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.522.993 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Die mit Spannung erwartete Fortsetzung von Ramona Diefenbachs erfolgreichem Debüt "Das Spiegelhaus".

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ramona Diefenbach lebt als freie Autorin in Frankfurt am Main. 1993 erschien von ihr das Kinderbuch Buckel und Fritz, 2000 bei der Büchergilde Gutenberg ihr Debütroman "Das Spiegelhaus". "Die Schneckenspur" ist ihr zweiter Roman.

Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daggi TOP 1000 REZENSENT am 2. Juli 2007
Format: Taschenbuch
In der Fortsetzung von "Das Spiegelhaus" hat die inzwischen verstorbene Frau Matt den beiden Überlebenden aus dem "Spiegelhaus", Cora und Beatrice, das Haus vererbt. Eine neue Familie mit zwei Kindern zieht im Spiegelhaus ein, die offensichtlich nichts von den schrecklichen Vorgängen weiß. Nur der Vater, Wolfgang Talweg, zieht Erkundigungen ein ...

Beatrice hat die pflegebedürftige Frau Matt in den letzten Jahren betreut und lebt nach deren Tod isoliert und abgeschottet im kalten Haus der alten Frau; sie vegetiert so vor sich hin. Cora, die erfolgreiche Balletttänzerin, zieht sich bei einem Auftritt in den USA eine schlimme Verletzung zu, und muss zurückkommen ...

Warum bleiben die Mädchen am Ort des schrecklichen Geschehens? Das fragt man sich die ganze Zeit, und kann es sich nur insofern erklären, als sich wohl eine absolute Lähmung auch längere Zeit nach den Ereignissen eingestellt haben muss, die zur Handlungsunfähigkeit führt. Es wird beschrieben, dass selbst die Psychologin keinen Zugang zu den Mädchen bekommen hat. Warum aber verlassen sie das Spiegelhaus selbst dann noch nicht, als das Ganze wieder von vorne beginnt? Als die Mädchen Briefe erhalten, die nur von Patrick stammen können, der aber in der geschlossenen Anstalt sitzt?!

Ramona Diefenbach zeichnet auch mit ihrem Nachfolgeroman ein sehr feinsinniges psychologisches Porträt der verführten Verführerinnen, die ihre Unschuld bei einem Mörder verloren haben. Wieder lässt sie die Hauptpersonen in der "Ich-Perspektive" erzählen und wieder ist ihre Sprache präzise und schonungslos.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. Juni 2009
Format: Taschenbuch
Auf dem Cover lobt Ingrid Noll den Roman von Ramona Diefenbach in höchsten Tönen. Diesen Roman? Nein, es handelt sich leider nicht um das vorliegende Buch, sondern um ihr Debüt, den Vorgängerroman: "Das Spiegelhaus". Nun, dieses Buch habe ich nicht gelesen und werde ich es nun auch nicht mehr tun, da "Die Schneckenspur" sozusagen das Fortsetzungsbuch darstellt und man nach dessen Lektüre grob aufgeklärt ist, was im "Spiegelhaus" passierte. Die Handlung setzt nun ca. 8 Jahre später ein, aus den missbrauchten Schulmädchen von damals sind junge Frauen geworden. Die eine hat gerade Sterbebegleitung für Frau Matt geleistet, die ihr das Haus, den Ort des früheren schrecklichen Geschehens, vererbt. Ihre Schwester Cora, inzwischen eine erfolgreiche Tänzerin, hat sich das Knie verletzt und kommt zurück, um sich auszukurieren. Gegenüber im grundrenovierten Haus des ehemaligen Täters ist eine neue Familie eingezogen, die zunächst nichts von der Vorgeschichte ihres Hauses weiß. Doch die beiden jungen Frauen wecken das Interesse des Familienvaters und es sieht ganz danach aus, als ob Gefahr bestände, dass sich die Geschichte zu wiederholen droht......

Das vorliegende Werk hat nur ca. 150 Seiten, und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Zu Beginn war ich verwirrt, da die Erzählebenen hin- und herspringen und mir zunächst nicht gleich offensichtlich war, dass eine Erzählsichtweise, die von der einen jungen Frau, die andere vom Familienvater von gegenüber ist (später kommt noch eine dritte Erzählebene dazu, aber ich möchte nicht zuviel verraten). Das Buch ist nicht unspannend geschrieben, bezieht sich aber sehr stark auf "Das Spiegelhaus". Irgendwie erscheint das ganze wie ein Anhängsel an den ersten Roman von Ramona Diefenbach. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht unverzichtbar.

Mein Tipp: Lest das hochgelobte "Das Spiegelhaus".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah F. TOP 500 REZENSENT am 13. April 2011
Format: Gebundene Ausgabe
'Die Schneckenspur' ist die Fortsetzung von Ramona Diefenbachs Debüt 'Das Spielgelhaus'. Auch wenn dieser erste Teil mich nicht überzeugen konnte, hatte ich die Hoffnung, dass meine offenen Fragen sich in diesem Teil komplett auflösen würden.

Inzwischen sind acht Jahre vergangen. Beatrice und Cora haben die Geschehnisse mit Patrick nie richtig verarbeitet. Ihre Retterin ist vor kurzem verstorben und hat den beiden Frauen ihr Haus hinterlassen. Doch Ruhe finden sie in dieser Umgebung noch immer nicht. Da ist der neue Nachbar, der sich komisch verhält und plötzlich taucht ihr Peiniger auf und sinnt nach Rache.

Schon vom ersten Teil war ich gewohnt, dass die Autorin ständig die Erzählperspektiven wechselt. Wenn man dies weiß, achtet man mehr darauf, wer gerade erzählt. Am Anfang sind dies Wolfgang, der Nachbar und die altbekannte Beatrice. Auch im diesen Teil werden die Sprünge nicht groß gekennzeichnet und besonders die ersten Wechsel der Perspektive sind sehr schwer, da man noch nicht weiß, wer diesmal erzählt. Später kommt erneut eine dritte Erzählperspektive hinzu, denn Patrick, der Psychopath aus dem ersten Teil, ist wieder mit von der Partie. Einerseits ist dieser Stil dem Leser bekannt, aber man fragt sich, ob Ramona Diefenbach keine neuen Ideen hatte, als wieder drei Personen einzubeziehen. Die ursprüngliche Situation mit dem zurückgekehrten Psychopathen hätte ebenfalls gereicht.

Am Anfang klären sich eine Fragen, die der Leser vielleicht im ersten Teil zum Schluss hin noch ungeklärt fand. Dafür geht die bekannte Ramona Diefenbach Logik weiter. Warum verkaufen die Mädchen nach dem Tod nicht das Haus?
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