Dieser Teil der Schlangenkrieg-Saga, "Die Händler von Krondor", ist kein ganz typischer Midkemia-Roman. Der größte Teil des Buches befasst sich mit Rupert Avery, der es sich zum Ziel gemacht hat, der mächtigste Händler und damit der reichste Mann von Krondor zu werden. Der Leser erfährt also viel über seine Geschäfte und Geschäftspraktiken, so daß dieses Buch einmal ohne magische Elemente auskommen muß und sich stattdessen wirtschaftlichen Aspekten widmet. Sowohl dieser Teil des Buches als auch die Tatsache, daß der Krieg gegen die Schlangenmenschen weiter fortgeführt wird, sind jedoch von großer Bedeutung für die nächsten Teile, so daß man um dieses Buch gar nicht drumherum kommt. Spannend und packend geschrieben, wie alle Feist-Teile, gibt dieses Buch mal einen interessanten anderen Einblick in die Welt von Midkemia. Da aber die magischen, mystischen Elemente diesmal fehlen, gibt es von mir nicht die volle Punktzahl, da dies für mich den Reiz an der Sache ausmacht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)