Als der alliierte Vormarsch in Italien 1944 an der Cassino-Front zum Erliegen kommt, beschließen die Verbündeten eine Landung hinter den deutschen Linien. Die Ankunft der angloamerikanischen Truppen überrascht die Deutschen so sehr, dass den Invasoren zunächst gar kein Feuer entgegenschlägt. Der zögerliche US-General weiß diesen Vorteil aber nicht zu nutzen und will sich erst im Brückenkopf befestigen, bevor er weitere Schritte unternimmt. Als sich dann ein alliierter Spähtrupp mit 700 Mann Richtung Rom auf den Weg macht, ist es zu spät; Die Männer werden zusammen geschossen und es gelingt nur wenigen zu fliehen, um sich dann der eigentlichen Aufgabe zu widmen: Die neue deutsche Verteidigungsstellung auszumachen und genau zu studieren. Das Grüppchen wird durch deutsche Scharfschützen weiter dezimiert, doch einer Handvoll gelingt es, den Auftrag zu erfüllen und so den Weg nach Rom zu ebnen.
Das sicherlich interessante Thema des Italienfeldzugs, die grandiosen Aufnahmen des europäischen Kriegsschauplatzes und eine Reihe hochkarätiger Hollywoodstars vermögen nicht darüber hinweg zu täuschen, dass der Film relativ unmotiviert daherkommt. Die Charaktere sind stereotyp, geradezu profillos. Als Kriegsberichterstatter ist Robert Mitchum todesverachtend leichtsinnig, geradeso, als schriebe er etwas gelangweilt über die Flora und Fauna des Landes. Peter Falk verkörpert einen ewig lustigen wagemutigen Raufbold, für alle scheint der Krieg nur ein großes Spiel zu sein. Und fällt doch mal ein Held fürs Vaterland, dann nur schnell und sauber mit einem Schuss ohne all die Schmerzen, das Leid und das Elend. So heldenhaft war nun mal das Sterben aber nicht.
Alles in allem kann man den Film schon anschauen, aber man sollte nichts Bahnbrechendes erwarten. (260 Wörter)