Das Buch "die Trolle" ist ein netter Fantasyroman, der mich einige Stunden zu fesseln vermochte. Mit entsprechenden Erwartungen ging ich den Nachfolger "die Schlacht der Trolle" an. Allerdings wurde ich sehr überrascht, denn der Roman packte mich von der ersten Seite an und ließ mich erst wieder los, als ich ihn komplett gelesen zur Seite legte.
Die Geschichte setzt einige Zeit nach den Geschehnissen des ersten Bandes an. Sowohl im Reich der Trolle, als auch im Land Wlachkis, braut sich Unheil zusammen, das Sten wieder mit den Trollen zusammenbringt. Die Geschichte beginnt unmittelbar auf den ersten Seiten und führt den Leser mit hoher Geschwindigkeit und Spannung durch das Buch.
Der Hintergrund wirkt sehr komplex, obwohl sich die Ereignisse zum größten Teil auf ein relativ kleines Land beschränken. Die Welt erscheint dennoch sehr detailliert, anders als bei vielen anderen Romanen, in denen der Hintergrund eher Staffage ist. Die Welt atmet, sie lebt und man kann sich wunderbar in ihr verlieren. Dazu kommen die plastischen, echten Charaktere, deren Freude und Leid man miterlebt. Die Sprache des Buches wirkt ausgefeilt und durchdacht, was mir allerdings auch schon am ersten Buch aufgefallen ist.
Alles in allem ein hervorragender Roman, der meiner Meinung nach den Vorgänger deutlich übertrifft.