Produkt: DVD (1) / Qualität TOP
Deutscher Titel: Die Schlacht am Apachenpaß. Originaltitel: The Battle at Apache Pass. Produktionsland: USA. Premiere: 1952
Mit: Jeff Chandler, John Lund, Susan Cabot, Jay Silverheels, Hugh O'Brian, Richard Egan, Tony Cook, Jack Elam u. A. Regie: George Sherman
Bild: gut / Farbe / Technicolor / 4:3. Sprache: englisch. Synchronisation: nur deutsch. Untertitel: nur deutsch. Filmlänge: 81 Minuten
Genre: Western > Ethno > Indianerfilm > Proindianischer Western
Specials: unbedeutend
Gefilmt wurde unter Anderem im Arche Nationalpark in Utah.
Handlungsort und Zeit: Arizona, 1862. Die Geschichte hat einen authentischen, historischen Hintergrund, da die Schlacht am Apachenpass tatsächlich stattfand.
Die Zeit um 1862 war eine Epoche, als die Apachen stark waren und sich gegen Weiße behaupten konnten. Das zeigt dieser Film sehr gut. Ein schöner, fesselnder und fast vollständig aus Außenaufnahmen bestehender Film, dessen Darstellung des Indianerlebens und der damaligen Zeit ganz vortrefflich ist. Jeff Chandler spielt zwei Jahren nach "Der gebrochene Pfeil" wieder den edlen Häuptling Cochise auf eine beeindruckende Weise, obzwar diese Episode eine frühere Zeit behandelt als im Western von Delmer Daves. Genauso dabei ist der großartige Native-Schauspieler Jay Silverheels, der hier den unbändigen Geronimo mimt. Die Darstellung der Chiricahua Apachen ist wunderbar gelungen und beinhaltet auch folkloristische Züge. Die Geschichte entspricht zum Großteil historischen Tatsachen sehr genau. Es geht um das Bemühen von Cochise, Frieden mit den Weißen in seinem Land zu erhalten. Aufgrund dilletantischer Interessen des historisch verbürgten Offiziers Leutnant Bascom, der Cochise gefangennehmen wollte, muß der Häuptling in einer waghalsigen Aktion fliehen. Bei den Soldaten bleiben als Geiseln einige Angehörige des Apachen. Cochise nimmt weiße Geiseln, um sie gegen seine Leute auszutauschen. Aufgrund von Fehlern auf beiden Seiten mißlingt der Austausch und es kommt zu offenen Kampfhandlungen. Leutnant Bascom lässt daraufhin drei Männer von Cochise hängen. Der offene Krieg bricht aus und entlädt sich in der Schlacht am Apachen Paß, bei dem es auf beiden Seiten zu großen Opfern kommt, da nach anfänglichen Erfolgen der Indianer, die Soldaten ihre Haubitzen in Stellung bringen und die Indianer an den Hängen beschießen können. Da es aber auch auf der Seite der Weißen vernünftige und friedliebende Männer gibt, gelingt den verfeindeten Seiten ein guter Kompromiss.
Es gibt zwei feine Zweikämpfe, die visuell gut choreographiert sind. Die Kampf- und Reitszenen sind im Gesamten sehr gut gemacht, so dass der Film als ganzer äußerst sehenswert, spannend und faszinierend ist.
Ein absoluter Top-Film!