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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Träume werden wahr, 23. April 2006
Hallo Schatzinsel-Freunde,
zu Ostern wurde wieder "Die Schatzinsel" gesendet.
Ich kann mich den meisten anderen Rezensionen nur anschließen:
ein toller Vierteiler, der unglaubliche Emotionen weckt und einen zurückversetzt in die damalige schöne Vorweihnachtszeit. Für mich eine Zeit, wo es noch Werte gab und nicht diesen flachen, niveaulosen Überfluss der heutigen Zeit.
Um etwas über die Schauspieler zu erfahren, bin ich ins Internet und dabei auf die DVD aufmerksam geworden. Bei soviel positiver Kritik habe ich gleich bestellt.
Am Samstag kam die DVD. Ich bin überascht über die gute Filmqualität. Der Ton ist klar und deutlich, aber im Vergleich zu anderen Filmen etwas zu höhenbetont.
Ich freue mich, diesen Schatz zu Hause zu haben und gebe volle Punktezahl.
Kompliment auch an Concorde für diese gute Überarbeitung.
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49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Zum Admiral Benbow" ... schwelgen Sie mit Popcorn und 'ner Buddel voll Rum in alten Schätzen, 17. Dezember 2008
Ach zum Lieben der eine, Liebeneiner, so geliebte Adventsvierteiler.
Bevor Teufel und Trunk den Rest von der Liste streicht: Das Remastering ist fantastisch gelungen, und Bild und Ton (Mono) präsentieren sich in glänzender Weihnachtslaune - Jo-ho-ho!
Gebannt verfolgten 1966 Nägel kauend Millionen diese, erstmals in 35mm gedrehte Piratenstory mit ihren blau- und schwarzäugigen, verschlagenen, süffisanten, scheinheiligen, impertinenten und mustergültigen Gestalten, mit allen oder nicht mit allen Gliedern und Sonstigem von Gott anfangs gegebenen, auf ihrem See- und Landweg hin zum legendären, flintschen roten Kreuz auf einer mysteriösen Insel voll von Finger beißenden Überraschungen.
Fernab der winterlichen, klirrend kalten Heimat tauchten sie ein, in einen heißen, schwülen Sommer des 18. Jahrhunderts, und verloren sich in diesem packenden Geschehen von Verrat, Intrige, Geldgier und Treue on und off board des wunderbaren Dreimaster "Hispaniola" oder verliebten sich hilflos in Jim Hawkins.
... Jo-ho-ho, liebe schwarze Hunde, Freibeuter, Holzbeine und goldenen Seelen, dieser wirklich sehenswerte, für eine TV-Serie (ZDF) gedrehte Abenteuerfilm bietet jedem Nostalgiker eine internationale Crew in bester Spiellaune, eine üppige Ausstattung und geschickte Kameraführung sowie einen erstklassigen Soundtrack komponiert von Jan Hanu¨ und Lubo¨ Sluka, und last not least eine, vor allem damals spannende Geschichte mit dem großen Vorteil, dass Sie nicht auf den nächsten Advent bzw. den Weihnachtstag warten müssen.
Hauptdarsteller
* Michael Ande : Jim Hawkins
* Ivor Dean : Long John Silver
* Georges Riquier : Dr. David Livesey
* Jacques Dacqmine : Squire John Trelawney
* Jacques Monod : Kapitän Alexander Smollet
* Dante Maggio : Bill Bones
* Jean Mauvais : Blinder Pew / Brandon
* Sylvain Lévignac : Schwarzer Hund
* Jacques Godin : Israel Hands
* Jean Saudray : Ben Gunn
* Ilsemarie Schnering : Jim Hawkins Mutter
Etwas Geschichte:
Die Erstausstrahlung dieser Serie erfolgte in schwarz/weiß, da - ja kaum zu glauben - das deutsche Farbfernsehen erst am 25.08.1967 eingeführt wurde.
Michael Ande (warum er der Teenagers Liebling war, wissen auch nur die aus jener Zeit ;-)) musste für die letzten Szenen gedoubled werden, da er sich bei einem Unfall während der Verfolgungsjagd an Bord lebensgefährlich verletzte.
... und nun zwar (heute) weniger Spannung aber dafür viel Spaß !
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die kostbare Schatzinsel, 27. Februar 2007
"Friedensrichter Trelawny, Dr. Livesey und die anderen Herren, die an unserem Abenteuer teilnahmen, haben mich damit beauftragt, die ganze Geschichte der Schatzinsel aufzuschreiben, mit allen Einzelheiten, und nichts zu verschweigen als nur die Lage der Insel - und auch das nur, weil dort noch ungehobene Schätze liegen. So ergreife ich denn, im Jahre des Heils 1781 die Feder und wandere im Geist zurück bis zu der Zeit, da mein Vater noch Wirt in der Schenke ,Zum Admiral Benbow' war....."
Wer kennt sie nicht, die ersten Worte des berühmten Buches von Robert Lois Stevenson. Sie sind auch die ersten Worte die man in dieser ZDF-Verfilmung aus dem Jahre 1966 vernimmt. Gesprochen wurden sie damals von ,Lederstrumpf'-Darsteller Hellmut Lange, der übrigens in allen 4 Teilen der Schatzinsel dem erzählenden älteren Jim Hawkins die Stimme lieh!
Ich kann mich noch gut erinnern in was für hohe Erwartungen mich diese geheimnisvollen Worte brachten und wie sehr ich jeder Folge entgegenfieberte, die alle mit dem schaurig-schönen Lied der Schiffsmannschaft: "17 Mann auf des toten Mannes Kiste, hohooo, und 'ne Buttel voll Rummm....!" begannen und endeten.
Der legendäre TV-Vierteiler wurde für die damalige Zeit mit großem Aufwand und Liebe zum Detail gemacht. Wolfgang Liebeneiner führte Regie, produziert und bearbeitet wurde dieser Film von dem Vater der "Advent-Vierteiler" Walter Ulbrich. Das Buch wurde sehr gut umgesetzt und auch die Schauspieler gut gewählt. Alle vier Teile dauern 344 Minuten und da gibt es natürlich einige Längen darinnen, das muss man schon zugeben. Trotz dieser Tatsache und der manchmal etwas flacheren Dialoge, kann man sich herzlichst über diesen Kult-TV-Klassiker freuen, er kommt behäbig-spannend daher, gemäß der Zeit in der er entstand. Damals waren mir die Teile allerdings nicht zu langatmig, denn die Tage flossen generell gemächlicher dahin, man hatte noch keine PC Spiele, Mikrowellen, Fastfood und sonstige wichtige Errungenschaften der schnelllebigen modernen Zeit. Auch Michael Ande war für die Rolle des Jim Hawkins etwas zu alt - zugegeben - aber ich mochte ihn trotzdem sehr gerne. Der englische Schauspieler Ivor Dean spielte ganz großartig den undurchsichtigen und gefährlichen einbeinigen Schiffskoch Long John Silver! Ich habe keine bessere Darstellung dieser Figur bis jetzt gesehen!
Gedreht wurde zum Teil auf dem schönen Gardasee, wo die Hispaniola" einige Wochen lang kreuzte und Zuschauer in Scharen angefahren kamen, um den Dreharbeiten zuzusehen. In Peschiera an den Kaimauern des ,Veccia Porto' lag dieses grandios nachgebaute Schiff oftmals vor Anker. Aber auch in Frankreich, auf Korsika und in Italien wurde gedreht.
Und hier noch einige Anekdoten von den abenteuerlichen Dreharbeiten:
Teilweise waren es gefährliche Situationen, in die die Schauspieler während der Dreharbeiten kamen, allen voran Michel Ande. Bei der Verfolgungsjagd auf Deck, im letzten Teil, wo Jim von dem Freibeuter Israel Hands verfolgt wird, stürzte er und fiel in sein Messer, das ihm zu spät aus dem Gürtel gefallen war. Die Szene ist nicht geschnitten, sondern immer noch zu sehen. Michael Ande spielte unter Schock die Szene noch fertig und musste dann ins Spital nach Verona, wo er in Lebensgefahr schwebte. Zum Glück war Michael Ande schon fast mit dem Filmen fertig, sodass die wenigen Einstellungen, die noch fehlten, dann von seinem Double gemacht wurden.
Ein anderes Mal vergaß der Pyrotechniker den für einen Spezialeffekt notwendigen Sprengstoff im Hotel. Also ballerte er aus einem alten Vorderlader ein Einunzengeschoss knapp über die Köpfe von Mr. Trelawny, Käptn Smollet und Jim in den Schiffsmasten direkt hinter ihnen! Zum Glück war der Mann ein guter Schütze!!
Am Strande von Porto, auf Korsika überraschte die Filmmanschaft eine ungewöhnlich schnelle Flut, der sie nur mit knapper Not entkamen.
In vielerlei Weise ist also dieser Vierteiler aus dem Jahre 1966 eine Kostbarkeit. Nicht nur, das dieses DVD-Set mich so sehr an abenteuerliche und schöne Stunden meiner Kindheit erinnert und mir auch heute noch große Freude bereitet, so werden sicherlich einige der damaligen Schauspieler so manche kostbare Erinnerung an heil überstandene Abenteuer bei den Dreharbeiten mit nach Hause genommen haben.......;))
Eine eindeutige Kaufempfehlung für einen Kult-TV-Klassiker abenteuerlicher deutscher Filmkunst!
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