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Die Schatzinsel [2 DVDs]
 
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Die Schatzinsel [2 DVDs]

François Goeske , Diane Willems , Hansjörg Thurn    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: François Goeske, Diane Willems, Jürgen Vogel
  • Regisseur(e): Hansjörg Thurn
  • Komponist: Karim Sebastian Elias
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 6. Dezember 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 184 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000XCD0DO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.820 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Robert Louis Stevensons unsterblicher Klassiker als zweiteiliges TV-Event in Starbesetzung.

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Schatzinsel, Die Pro7 DV

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55 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Totaler Mumpitz, 28. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Schatzinsel [2 DVDs] (DVD)
Die Privatsender scheinen sich bei uns dazu berufen zu fühlen, große Literaturklassiker dermaßen zu verfälschen, dass am Ende nur noch ein riesiger Haufen Mist übrig bleibt. Das war bereits bei "Die Nebel von Avalon" und "Die Niebelungen" der Fall und in genau dieser Tradition steht auch die Pro7 - Version von Robert Lewis Stevensons Roman "Die Schatzinsel".

Es ist ja schön und gut, wenn eine Literaturverfilmung versucht, eigene Wege zu beschreiten - der gute alte Seewolf - Vierteiler mit Raimund Harmstorff ist ja auch keine 1:1 - Adaption des Romans von Jack London - aber die Figuren dermaßen umzuschreiben, dass man sie nicht wieder erkennt, ist dann doch ein bischen zu viel des Guten.

Wer um alles in der Welt ist denn auf die Idee gekommen aus dem armen, alten Ben Gunn einen ramboesken Guerilla - Kämpfer und Gollum - Verschnitt zu machen, der in seiner Freizeit lustige Piratenschatz - Mobiles baut und von einer Karriere als Schlammcatcher träumt?

Und Kapitän Flint wäre eigentlich viel lieber braver Familienvater gewesen, wollte sich aber erst noch an ein paar Leuten rächen, die die selbe Frau vergewaltigt hatten, wie er? Na wenigstens hat er immer brav seine Alimente bezahlt.

Doctor Livesey wird mal eben zum notgeilen, geldgierigen Geisteskranken mit Kifferblick, während Squire Trelawney - von Christian Tramiz als Christian Tramiz gespielt - sich offenbar mehr für seine unfreiwillig komischen Perücken interessiert, als für alles andere.

Generell gibt es eigentlich keine Figur in diesem Zweiteiler, die nicht aus purem Eigennutz handelt oder auch nur ansatzweise in irgend einer Art sympathisch wäre. Die Schauspielerleistungen sind zu sehr großen Teilen völlig hölzern und unglaubwürdig, der Soundtrack ist zwar bombastisch, aber ohne jeglichen Wiedererkennungswert und die Dialoge, wie das gesamte Drehbuch, sind ein schlechter Scherz. Vor allem das Ende ist an Peinlichkeit ja kaum zu überbieten.

Vor meine 1 - Stern - Wertung denkt euch doch einfach noch ein laaaanges MINUS!!!
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ach du Sch...ande!!!, 27. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Schatzinsel [2 DVDs] (DVD)
Haben Sie schon mal versucht, Schoko-Kuchen noch viel, viel schokoladiger zu machen? Eigentlich kann er dabei nur bitter werden. Ähnliches ist hier geschehen: Die Macher haben versucht, eine perfekte Geschichte noch besser zu machen (Was für eine Anmaßung ist das eigentlich!?) - und dabei ein wirklich bitteres Machwerk geboren.

Warum? Nun, als erstes wäre da Long John Silver: Der muss (allerdings von Tobias Moretti toll gespielt) ohne Papagei, aber mit High-Tech-Waffen-Krücke herumhumpeln - in einer teils großartigen, teils aber auch unterirdischen Darstellerschar - ohne die Chance zu bekommen, jemals so finster opportunistisch zu sein wie im Buch. Auch die im Buch spannungsgeladene scheinheilige Beziehung zu Jim bleibt zu flach.
Zweitens Jim: Der ist ein dämlich grinsender Lackaffe, den ich nie in mein Herz schließen konnte. Eine wahre Zicke, die immer wieder versucht, ernst dreinzuschauen und das Quoten-Mädchen zu beeindrucken. Beides allerdings misslingt ihm mit schöner Regelmäßigkeit.
Das "Quoten-Mädchen" selbst ist haarsträubender Weise die Tochter von Kapitän Flint, die mit auf Reise geht, um - schluchz - ihre Wurzeln zu verstehen. Dargestellt wird sie von einem vollkommen untalentierten Mädchen, das nur in den zwei Sekunden, da man seine nackten Brüste sieht, nicht nervt. Ein wirklich blöde Idee, die mit einzubauen.
Und dann ist da noch ein Ben Gunn, der wie einst Schwarzenegger in "Predator" durch den Dschungel hechtet und sich auch noch als beinahe mädchenvergewaltigender Killer darstellen lassen muss! Da fällt schon gar nicht mehr ins Gewicht, dass Squire Trelawney eine perückengeile Tunte mit Ladehemmung ist - und Doktor Livesey ein habgieriges Schwein, das zuletzt im Moor versinkt.
Über den unsäglichen Schluss möchte ich gar das Mäntelchen des Schweigens breiten.

Drehbuch und Regie sind so stümperhaft wie einige Effekte und Darsteller; und es ist für mich ein Rätsel, wie man mit diesem schlechten, vor Idiotie strotzenden Drehbuch, eine solch große Riege toller Schauspieler an Land gezogen hat. (Allen voran Jürgen Vogel, Richie Müller und Tobias Moretti)
Zwei Beispiele für diese Idiotie: Flints Tochter (die - das muss man sich merken - als Schiffsjunge verkleidet ist; niemand soll wissen, dass sie ein Mädchen ist...) kommt mit den Piraten, die hinter Jim und dem Schatz herjagen, auf die Insel - und geht als allererstes mal baden, wobei sie - natürlich - die Brüste ins Bild hält. Jim guckt hinter einem Stein hervor und mit verschleiertem Blick zu, und auch des Zuschauers Blicke verschleiern sich, weil er nicht glauben will, wie dämlich ein Film sein kann. Auch gleich zu Anfang gibt es ein beredtes Beispiel dafür: Mutter und Sohn Hawkins verstecken sich im Keller vor den Piraten, die über sie hinweggehen und gespannt auf jedes Geräusch horchen. Dann kommt eine Ratte in den Keller gelaufen - und Mutter Hawkins brüllt los und schlägt polternd nach dem Tier, sodass die Piraten Jim und sie sofort finden - und sie nur ganz knapp entkommen können. Ganz, ganz knapp freilich.

Drei positive Dinge kann ich (neben den teils wirklich guten Darstellerleistungen) aber auch sagen. Erstens: Mutter Hawkins ist eine Augenweide. Zweitens: So wie sie angelegt ist - nämlich ruppiger als im Buch - fügt sich Jims unsentimentaler Weggang besser ins Geschehen. Und Drittens: Am Ende war der Film vorbei.

Fazit: Es ist wirklich unfassbar, was dem berühmtesten Abenteuer-Klassiker der Literaturgeschichte hier angetan wurde! Der Film ist vertane Lebenszeit und ihn zu kaufen wäre reine Geldverschwendung.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Eine weitere dreiste Vergewaltigung eines Klassikers, 3. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Schatzinsel [2 DVDs] (DVD)
Nun ja, für eines ist der Film jedenfalls gut: als Lehrstück für angehende Schauspieler und Regisseure für eine Beispiel, wie man es nicht amchen sollte.
Neben der fehlenden Spannung, den wenig kreativen Dialogen und schlechter Schauspielerei file mir eins regelrecht ins Ohr: unmotiviertes Losgebrülle, teils zu unpassenden Momenten soiwe unrealistische verhaltensweisen.. Dieses Merkmal findet scih merkwürdigerweise in vielen Abenteuerfilmen deutscher Machart.
Im Prinzip frage ich mich sowieso, warum 'Die Schatzinsel' neuverfilmt (in diesem Fall neuverschandelt)werden mußte. Warum müssen große Werke, die nicht mehr zu topen sind, von Leuten durch die Mangel gedreht werden, die in ihrer Selbstüberschätzung meinen, es noch besser machen zu können?
Auch ich habe ab und an darauf gewartet, ob nicht irgendwo Bully Herbig aus einem Busch springt.
Ein Filmzitat wird aber überdauern: 'Jim Hawkins, du bist so ein Idiot!' von der fiktiven Flint-Tochter, bezeichnend für dessen gesamtes teils unlogsiche Agieren in dem Film (Schauspieler kann ja nichts fürs Drehbuch).
Wieder einmal hat sich für mich gezeigt, daß die Eigenproduktionen privater Fernsehsender in der Regel wenig taugen.
Eigenproduktionen von Pro7 sind bislang fast immer ein Fehlschlag gewesen. Dieser Film ist die nunmehrige Krönung davon.
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