Wenn ich mir das Gesamtwerk von Monika Felten so anschaue, dann kommt mir unweigerlich das Bild einer Abfahrt, mit 50% Gefälle in den Sinn. Was alles so vielversprechend mit der Nebelsängerin begann und mit der Ruhe, die im 2ten Teil (Die Feuerpriesterin) Erwartungen und Spannung aufgebaut hat um nach dem dritten Teil zu lechzen, entpuppte sich für mich leider als Entäuschung.
Zuviele Randfiguren, die mit dem eigentlichen Geschehen und dem Ausgang der Geschichte nicht viel, oder gar nichts zu tun haben. Zuviel Nebenher und Drumherum. Das Buch wirkt auf mich teilweise so, als wenn dort verzweilfelt versucht wurde Seiten zu füllen. Wie auch schon bei der Feuerpriesterin, so wurde auch hier zuviel Aufhebens um das Unwesendliche gemacht, aber die gravierenden Geschehnisse zu schnell abgefertigt.
Schade ist auch, dass der vorausgesagt Kampf der Götter nichts weiter war, als ein Kapitel mit 3 Seiten. Ich hatte wirklich auf eine große Schlacht gehofft, im Stil eines Herrn der Ringe oder Elfen, bzw. Elfenwinter. Das hätte einen guten Abschluß der Geschichte gebracht.
Ich gebe allerdings doch 3 Sterne, weil ich auf das Gesamtwerk schaue. Dem ersten Teil würde ich glatte 5 Sterne geben, dem 2ten nur noch 3 Sterne (Wertung abgeschwächt, da er zuviel versprochen und als Übergang zum dritten Teil, zu wenig gehalten hat) und dem Dritten noch 2.