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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich wieder ein guter Goddard!, 3. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Schatten von Aberdeen: Roman (Taschenbuch)
Ich habe lange auf ein neues Buch von Goddard gewartet und bin nicht enttäuscht worden. Harry Barnett, bekannt aus "Mitten in Blau" und "Die Zauberlehrlinge", mittlerweile im besten Renten-Alter, glücklich verheiratet in Kanada und Vater einer kleinen Tochter, zieht es zurück in seine Heimatstadt Swindon, wo er seine Mutter beerdigt. Als er zwei seiner Kameraden aus der Royal Air Force (RAF) trifft, die ihn zum "Klassentreffen" auf ein Schloss in Aberdeen einladen, nimmt er die Einladung an. Doch schon auf der Zugfahrt kommt einer der ehemaligen Kameraden zu Tode und kurz nach Ankunft in Aberdeen wird ebenfalls ein Kamerad ermordet. Und schon steckt Harry, der in seinem bisherigen Leben schon so einiges mitgemacht hat, mitten im größten Schlamassel, denn er und sein Freund Barry Chipchase werden zu Hauptverdächtigen. Da Harry und Barry keinen blassen Schimmer haben, in was sie da rein geraten sind, stellen sie ihre eigenen Ermittlungen an und geraten dabei in Gefahr..... Ich habe dieses Buch so richtig genossen und hatte es innerhalb von zwei Tagen aus. Harry und Barry sind einfach göttlich; erinnern mich an ein "Verrücktes Paar". Goddard hat sich wieder einmal auf das besonnen, was er am besten kann: Charaktere beschreiben, Landschaften lebendig werden lassen, so dass die Handlung wunderbar vor dem inneren Auge abläuft. Die Handlung plätschert ab und an etwas vor sich hin, nimmt aber auf den letzten 150 Seiten nochmal richtig Fahrt auf. Endlich nochmal ein guter Goddard!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mal wieder ein besserer Goddard, 10. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Schatten von Aberdeen: Roman (Taschenbuch)
Es gab eine Zeit, da war Goddard einer meiner Lieblingsschriftsteller: Bildhaft gezeichnete Landschaften, interessante Protagonisten und eine Handlung, deren doppelter Boden erst am Ende die Erklärung liefert. Danach fiel Goddard ab: Langatmige Krimis ohne den "Aha-Effekt" - gelesen und direkt wieder vergessen. Mit "Die Schatten von Aberdeen" kann der Autor zwar nicht ganz das Level von "Dein Schatten, dem ich folgte" oder "Mitten im Blau" (mit dem selben Hauptdarsteller) erreichen, aber zumindest liefert er wieder ein Buch ab, welches von der ersten bis zur letzten Seite spannend und flüssig zu lesen ist. Die Story ist interessant, der Rahmen (alte Burg) spannend, die handelnden Personen interessant. Im Fazit: 4 Sterne
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Harry Barnett zum Dritten, 17. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Schatten von Aberdeen: Roman (Taschenbuch)
Ich war auf "Die Schatten von Aberdeen" sehr gespannt, denn nach "Mitten im Blau" und "Die Zauberlehrlinge" gibt Harry Barnett nochmals ein Comeback. Inzwischen ist er in die Jahre gekommen und bereits über Siebzig. Von Vancouver kehrt er nach England zurück, weil seine Mutter verstorben ist. Dann geht er nach Schottland zu einem Treffen von ehemaligen Kameraden der Royal Air Force. Der englische Titel heisst treffend "Never go back" und so kann es nicht gut kommen. Schon sterben die ersten Kameraden Agatha-Christie-mässig unter ungeklärten Umständen und Harry gerät in Mordverdacht. Wer ist der Mörder und warum? Robert Goddard Thriller ist ziemlich spannend und unterhaltsam, allerdings fehlt etwas der intelligente zweite Boden, was sonst seine Bücher auszeichnen. Es wird viel im Trüben gestochert, wobei sich das Geheimnis schliesslich doch als sehr viel heisse Luft entpuppt und die Motivation für die Morde doch etwas unglaubhaft ist. Das Buch ist vor allem witzig, weil Harry Barnett und seine Spezie Barry nochmals auf der Bühne des Geschehens erscheinen. Am Schluss gebe ich nur 3 (statt 4) Sterne, weil das Buch der schwächste Teil der Harry Barnett-Trilogie ist.
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