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Die Autorin läßt ihre Romanfiguren sich nicht anders verhalten als von 350 Jahren. Die Betzirkel-Damen erwägen allen Ernstes, zur Polizei zu gehen, um die Nachbarin als Hexe anzuzeigen. Der Pfarrer sinniert darüber nach, ob die gefolterten, gemordeten Hexen von früher vielleicht doch nicht so unschuldig gewesen sind und läßt sich von seiner Laiengehilfin ohne Gegenwehr an einem wichtigen Tag in Urlaub schicken (so, wie wenn der Aufsichtsratsvorsitzende am Sitzungstag im Bett bleibt). Mahnende Stimmen sind sehr leise, in der Argumentation extrem schwach.
Mit den Geistern (über die zu lesen schaurig-schön sein könnte) läßt die Autorin in absurder Weise Hexenglauben, Hexenhaß und Hexenangst vergangener Tage auferstehen. „Hexen" heute haben Freude am Okkulten, vielleicht auch Sehnsucht nach der verlorenen Macht der Frau. Und Satanskult ist schlichtweg Kriminalität.
Insgesamt ist dieses Buch ein Schmarrn. Schade Baraba Erskine, Du kannst es besser!
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