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Mit Der Weitseher begann Robin Hobb (Margaret Astrid Lindholm Ogden) 1995 ihre Weitseher-Trilogie und schrieb sich mit Fitz, dem Helden der Weitseher-Geschichte, in die Herzen der Fantasy-Leser. Die Schamanenbrücke ist der erste Teil der eigenständigen The Soldier Son Trilogy, in der sie die Geschichte Nevare Burvelles beschreibt, der als zweiter Sohn des Lords von Gernia eine Karriere als Soldat/Offizier vor sich hat. Schon von klein an wird er trainiert, um bei seiner Volljährigkeit die Karriere beim Militär am Hofe des Königs beginnen zu können. Und tatsächlich findet er sich nach seinem 18. Geburtstag in der königlichen Militärakademie wieder, doch sein Weg ist nicht so einfach, wie er es sich vorgestellt hat, denn die im Zeitalter der Vernunft fast vergessene Magie ist stark in ihm und fordert allerlei Prüfungen auf seinem Weg.
Die Schamanenbrücke ist eine kluge und fesselnde Charakterstudie, die sich durchaus mit der Weitseher-Trilogie messen kann - intelligente, vorsichtige Fantasy mit Figuren aus Fleisch und Blut. --Wolfgang Treß/Textico.de
Kurzbeschreibung
Der fesselnde Auftakt der atemberaubenden neuen Saga
Eine glänzende Zukunft liegt vor dem jungen Nevare Burvelle: Gut vorbereitet durch eine strenge Erziehung und die harte Schule des alten Kidona-Häuptlings Dewara, reist er gen Westen in die Hauptstadt des Reiches, um an der Akademie des Königs seine Ausbildung zum Kavallerieoffizier zu absolvieren. Doch tief in sich trägt er – noch ohne es zu wissen – die Magie eines alten Volkes ...
Eine glänzende Zukunft liegt vor dem jungen Nevare Burvelle: Gut vorbereitet durch eine strenge Erziehung und die harte Schule des alten Kidona-Häuptlings Dewara, reist er gen Westen in die Hauptstadt des Reiches, um an der Akademie des Königs seine Ausbildung zum Kavallerieoffizier zu absolvieren. Doch tief in sich trägt er – noch ohne es zu wissen – die Magie eines alten Volkes ...
Über den Autor
Hinter dem Pseudonym Robin Hobb verbirgt sich eine erfahrene Autorin, die große Erfolge auf dem Gebiet der phantastischen Abenteuerliteratur erzielte. Mit der "Weitseher"-Trilogie hat Robin Hobb ein für sie bislang neues Terrain beschritten: das der High-Fantasy. Die mitreißende Geschichte um den Helden Fitz hat schon jetzt unzählige Leser in ihren Bann geschlagen. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann und vier Kindern im US-Bundesstaat Washington.
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(...) Eine Garnisonsstadt kann ein rauer Ort sein. Auch mit acht wusste ich das bereits, und deshalb näherte ich mich den älteren Jungen mit großer Vorsicht. Wie Vev gesagt hatte, übten sie sich in der engen Gasse zwischen der Schmiede und dem Lagerhaus im Messerwerfen. Sie spielten um halbe Kupfer- und Zinnstücke. Jeder Junge musste der Reihe nach das Messer mit der Spitze zuerst auf die Straße fallen lassen. Die Wetten gingen darum, ob das Messer stecken bleiben würde und wie nahe es jeder Junge mit seinem Wurf an seinen Fuß schafft e, ohne sich dabei selbst zu verletzen. Da sie allesamt barfuß waren, waren die Wetten auch ohne die kleinen Münzen, um die es ging, interessant, und ein Kreis von fünf, sechs gebannt zuschauenden Jungen hatte sich um den gebildet, der mit Werfen dran war. Der jüngste von ihnen war immer noch ein oder zwei Jahre älter als ich, und der älteste war schon deutlich über zehn. Es waren Söhne gemeiner Soldaten. Sie trugen die abgelegten Sachen ihrer Väter, starrten vor Schmutz und waren verlottert wie streunende Hunde. In ein paar Jahren würden sie ihre Papiere unterschreiben, und irgendein Regiment würde sie aufnehmen, ihnen den Dreck abschrubben und sie zu Fußsoldaten ausbilden. Sie kannten ihr Schicksal genauso, wie ich meines kannte, und schienen sehr zufrieden damit, die letzten Tage ihrer Kindheit damit verbringen zu können, alberne Spiele auf der staubigen Straße zu spielen.