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Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat
 
 
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Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat [Taschenbuch]

Richard Dawkins , Sebastian Vogel
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (13. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548374271
  • ISBN-13: 978-3548374277
  • Originaltitel: The Greatest Show on Earth: The Evidence for Evolution
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.240 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard Dawkins
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dawkins erzählt uns die Geschichte der Evolution so bild- und detailfreudig, dass man fast vergisst, dass es sich auch bei diesem Buch um eine Beweisschrift für die Triftigkeit der darwinschen Evolutionslehre handelt.« Deutschlandradio Kultur,René Weiland, 21.11.10

»Dawkins erzählt uns die Geschichte der Evolution so bild- und detailfreudig, dass man fast vergisst, dass es sich auch bei diesem Buch um eine Beweisschrift für die Triftigkeit der darwinschen Evolutionslehre handelt.« ns die Gültigkeit der Evolutionstherorie mit neuen, unwiderlegbaren Argumenten und wehrt - gewohnt unterhaltsam, rabiat und frech formuliert - alle Angriffe der Geschichtsleugner souverän ab.« Buchjournal, 05/2010

»Dawkins Buch Die Schöpfungslüge richtet sich ausdrücklich an diese Geschichtsleugner, aber es gibt wenig Grund zur Annahme, dass diese es lesen werden. Realistischer ist die Hoffnung, dass möglichst viele aufgeschlossene Menschen sich auf den neuesten Stand bringen und so das Rüstzeug haben für Diskussionen mit Kreationisten im Freundes- und Bekanntenkreis.« sueddeutsche.de, Markus C. Schulte von Drach, 10.11.10

Kurzbeschreibung

Richard Dawkins tritt den Beweis an, dass die Evolutionstheorie keine bloße Hypothese oder gar Glaubenssache ist, sondern dass sie schlicht und ergreifend stimmt. Überzeugend, lebendig und leicht nachvollziehbar legt er dar, was Darwins Theorie wirklich besagt und wie sie begründet ist. Er erklärt, worauf Fossilien hindeuten, warum Rehpinscher und Rosenkohl Belege für experimentelle Evolution sind und warum Wale Hinterbeine haben. Mit Brillanz und Präzision pariert Dawkins alle Angriffe gegen die Evolutionstheorie. Streitbar, fundiert, mit Leidenschaft und Humor belegt der Bestsellerautor, warum Darwin Recht hat.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
68 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Kraft der Evolution 22. Dezember 2010
Von karin1910 TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Natürlich kann man darüber streiten, ob ein solches Buch noch notwendig ist. Scheint doch die Evolutionstheorie zumindest in Europa allgemein anerkannt zu sein. Sieht man sich allerdings die im Anhang dieses Buches angeführten Statistiken an, sollte man sich diesbezüglich nicht zu sicher sein. Demnach wird die Aussage Die Menschen, wie wir sie heute kennen, haben sich aus älteren Tierarten entwickelt." von immerhin 23 % der Deutschen sowie jeweils 28 % der Österreicher und Schweizer als falsch bezeichnet.
Sicher muss man davon ausgehen, dass die meisten dieser Leute ein solches Buch nicht lesen werden (was aber offensichtlich manche nicht davon abhält, es zu rezensieren), dennoch kann es nicht schaden, nochmal sämtliche Belege für die Evolution an einem Ort zu versammeln.

Und Richard Dawkins präsentiert in diesem Buch wirklich eine ganze Reihe davon. Er zeigt, dass die Evolution durch eine Fülle an unabhängig voneinander entstandenen Belegen bewiesen werden kann, während kein einziger Hinweis dagegen spricht. So stimmt beispielsweise der Stammbaum, der in neuerer Zeit aus genetischen Untersuchungen abgeleitet wurde, genau mit demjenigen überein, der sich schon zuvor aus zoologischen Vergleichen und Fossilienfunden ergeben hatte. Dabei wird übrigens immer wieder betont, dass die Fossilien - auf deren angebliche Lückenhaftigkeit die Evolutionsgegner sich so gerne berufen - nicht die wichtigsten Belege für die Evolution sind. Selbst wenn wir kein einziges Fossil gefunden hätten, würden Beobachtungen an heute lebenden Tieren immer noch mit überwältigender Kraft zu der Schlussfolgerung führen, dass Darwin recht hatte.
Im Zuge seiner Ausführungen geht Dawkins auch immer wieder auf die Behauptungen der Kreationisten ein und widerlegt diese auf gekonnte, bisweilen durchaus auch etwas sarkastische Weise.
Für alle, die halbwegs unvoreingenommen an die Sache herangehen, dürften nach der Lektüre diese Buches kaum noch Zweifel an der Tatsache der Evolution bestehen.

Aber auch Leute, die ohnehin schon von deren Richtigkeit überzeugt sind, werden an diesem Werk ihre Freude haben. Denn es bietet noch viel mehr als nur eine bloße Aneinanderreihung von Argumenten.
Der Autor greif eine Vielzahl interessanter Themen auf, beispielsweise erklärt er, wie die Embryonalentwicklung funktioniert, überlegt, wo die Ursprünge des Lebens liegen könnten und stellt spannende neue Forschungsergebnisse vor. Dabei zeigt sich etwa, dass - im Gegensatz zur landläufigen Meinung - auch in der Biologie Hypothesen formuliert werden können, die einer experimentellen Überprüfung zugänglich sind.

Vor allem aber wird in diesem Buch auch aufgezeigt, wie der Mensch in den Stammbaum des Lebens eingegliedert ist, und es macht deutlich, dass der Gedanke, dass sich durch die Wirkung der Evolution aus kleinen Anfängen die scheinbar unendliche Vielzahl an Lebensformen, denen wir uns heute gegenüber sehen, entwickelt hat, mindestens ebenso großartig und begeisternd ist wie sämtliche religiösen Erklärungen - und dazu noch real!

Das ganze Buch ist wunderbar klar, verständlich und mitreißend geschrieben, sodass ich es nur empfehlen kann.
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47 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Evolution ist eine Tatsache. Vernünftige Zweifel, ernsthafte Zweifel, geistig gesunde, begründete, intelligente Zweifel gibt es nicht: Evolution ist eine Tatsache" (15). Der in Oxford lehrende Evolutionsbiologe Richard Dawkins, rhetorisch brillanter Wortführer der Neuen Atheisten, hat bereits in mehreren Büchern die Beweise für die Evolutionstheorie dargelegt sowie die Gegen"argumente" der Kreationisten in ihrer Absurdität entlarvt. Besonders empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang Der blinde Uhrmacher und der Klassiker Das egoistische Gen. Doch alles rationale Argumentieren hat offenbar nichts genutzt. Noch immer ist die Zahl derjenigen, die daran glauben, dass Gott die Welt vor gut 6000 Jahren erschaffen oder zumindestens der erste Auslöser des Evolutionsprozesses gewesen ist, geradezu obszön hoch. Grund genug also, nochmals gebündelt die Argumente für die Evolutionslehre darzustellen und gleichzeitig die Argumentationsansätze der Kreationisten in ihrer ideologischen Verbrämt- und intellektuellen Armseligkeit an den Pranger zu stellen.

In "Die Schöpfungslüge - Warum Darwin recht hat" verfährt Dawkins nach seinem altbewährten Erfolgsrezept. Mit Humor, Fachwissen und seinem rhetorischen Talent schafft er es, die sehr komplexe Materie verständlich für ein Publikum interessierter Laien aufzubereiten und darzustellen. Zu den Höhepunkten der Darstellung gehören die Passagen, in denen er die Argumentationsansätze der Kreationisten entlarvt. Mit einer Mischung aus Belustigung und ehrlichem Entsetzen zitiert Dawkins ein paar besonders häufig vorgebrachte Argumente religiöser Fundamentalismen: "Der erste lautet: 'Wenn die Menschen über Frösche und Fische von den Affen abstammen, warum gibt es damm unter den Fossilien keine 'Fraffen'?' Ich selbst habe miterlebt, wie ein islamischer Kreatomist gehässig fragte, warum es keine Krokodilenten gibt. Und der zweite: 'Ich glaube erst an die Evolution, wenn ich sehe, wie ein Affe ein Menschenbaby zur Welt bringt.' Dieser letzte Einwand verrät den gleichen Irrtum wie alle anderen, zusätzöich geht er abe auch davon aus, dass große Veränderungen sich in der Evolution über Nacht abspielen" (173). Nun ja, wie soll man es eigentlich schaffen, derart absurde Statements mit Argumenten zu widerlegen? Vor diesem Problem steht auch Richard Dawkins.

Das abschließende Kapitel "Es liegt etwas Großartiges in dieser Sichtweise des Lebens" gehört zu den besten des Buches. Hier analysiert Dawkins den legendären abschließenden Satz aus Charles Darwins Die Entstehung der Arten in seinen Einzelteilen. Hier liefert Dawkins komprimiert den Kern von Darwins Theorie sowie seine eigene Interpretation eben dieser. Angelehnt an Darwin endet Dawkins poetisch: "Wir sind von einer endlosen Fülle der schönsten und wunderbarsten Formen umgeben, und das ist kein Zufall, sondern die unmittelbare Folge der Evolution durch nichtzufällige natürliche Selektion - des Spiels der Spiele, der größten Schau der Welt" (479).

Fazit: Der Titel der deutschen Ausgabe ist etwas irreführend, da er suggeriert, dass Dawkins hier seinen im Gotteswahn begonnene Feldzug gegen die Religionen fortführt. Der Titel der englischen Originalausgabe The Greatest Show on Earth trifft es um ein vielfaches besser, da es hier primär um die Faszination der Evolutionslehre geht und das Thema Religion nur am Rande gestreift wird. Es gibt keinen, der mit so viel Kenntnis und so viel Feuereifer über das Thema Evolution schreibt wie Richard Dawkins. Dass das notwendiger denn je ist, zeigen neue Umfragen nicht nur aus den USA, sondern auch aus Europa. Wer kann, sollte sich die englische Originalausgabe zulegen, da in der deutschen Übersetzung doch einiges von Dawkins einmaligen Sprachstil verloren geht.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Heinz Brill TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das Wort alternativlos wurde kürzlich zum Unwort des Jahres 2010 ausgewählt und bekannt gegeben. Begründet hat man dies damit, dass dieses Wort besonders von Politikern immer wieder eingesetzt wird, wenn bei Entscheidungsprozessen mögliche Alternativen von vornherein ausgeschlossen oder zumindest nicht diskutiert werden sollen.

Nach dem Lesen des neuesten Buches von Richard Dawkins kann man dieses Wort nun endgültig ohne jede Einschränkung auf die Evolutionslehre gemäß Darwin anwenden. Für eine persönliche Entscheidung, ob man dieser Lehre folgt oder nicht, gibt es wirklich keine Alternative. Dawkins gelingt es, die Evolutionslehre nicht nur auf Basis des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes des Jahres 2010 zu erklären, sondern sie auch umfassend zu beweisen. Es kann überhaupt keinen Zweifel geben, dass ihm dieser Beweis in hervorragender Weise gelungen ist.

Seine Argumentation ist so überzeugend, weil sie alle wichtigen Teilaspekte berücksichtigt. Er zieht sowohl den Genpool, Fossilien, die Evolution im Labor, den Baum der Verwandtschaft, Simulationen und vieles andere heran. Dabei lässt er immer wieder konkrete Beispiele und Illustrationen einfließen. Besonders interessant empfand ich das Kapitel über die Entwicklung eines Menschen von einer einzigen Zelle zu einem komplizierten Körper. Ein tolles Kapitel! Alles wirkt fundiert recherchiert und ist verständlich erläutert. Die Schlussfolgerungen aus den einzelnen Teilaspekten sind widerspruchsfrei und ergeben eine komplette Erklärung der Evolution.

Wie stets gelingt es Richard Dawkins auch in diesem Buch ausgezeichnet, die Themen in verständlicher, unterhaltsamer und oftmals humorvoller Sprache zu präsentieren, womit er seiner früheren Berufung als Professor of Public Understanding of Science an der Universität Oxford auch im nach hinein voll gerecht wird. Es macht Freude, dieses Buch zu lesen, weil man viel lernt, gut unterhalten wird und, wenn man nicht tief in die Wissenschaft einsteigen möchte, eigentlich kein anderes Buch benötigt, um die Evolutionslehre zu begreifen.

Ich kann gut verstehen und akzeptieren dass sich Richard Dawkins auch in diesem Buch gegen jede Form von Kreationismus und Intelligent Design wendet. Wenn man sich mit der Evolutionslehre etwas eingehender befasst, kann man auch bei bestem Willen einfach keine Zielgerichtetheit bei der Entstehung der Arten erkennen. Ich empfinde die entsprechenden Formulierungen in dem Buch überhaupt nicht als polemisch oder unangemessen. Auch ich bin entsetzt darüber, dass, wie die Tabellen um Anhang des Buches zeigen, z. B. 44 % der Amerikaner glauben, dass Gott die Menschen irgendwann innerhalb der letzten 10.000 Jahre mehr oder weniger in ihrer heutigen Form erschaffen hat, oder dass z. B. in der Türkei eine Mehrheit der Bevölkerung die Evolution für falsch hält. Erstaunlich und schlimm, wie naiv und ungebildet offenbar viele Menschen sind. Allerdings war es m. E. nicht nötig, das Buch mit Schöpfungslüge zu betiteln statt den englischen Titel The Greatest Show on Earth angemessen zu übersetzen.

Das Buch lässt sich in recht kurzer Zeit lesen. Wer bereits andere Bücher von Richard Dawkins gelesen hat, z. B. Gipfel des Unwahrscheinlichen, Der entzauberte Regenbogen, Das egoistische Gen, Geschichten vom Ursprung des Lebens, wird einige Wiederholungen feststellen. Diese rechtfertigen sicher nicht, das hervorragende neue Buch mit weniger als fünf Sternen zu bewerten.
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