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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine neue Herausforderung für Fandorin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Schönheit der toten Mädchen: Fandorin ermittelt. Roman (Taschenbuch)
Zimperlich geht Boris Akunin mit dem Leser beziehungsweise den Opfern seiner Mörder grundsätzlich nicht um, wie man als Leser vorhergehender Bände wohl weiß, aber in "Die Schönheit der toten Mädchen" beschreitet Akunin einen für sich und Fandorin neuen Weg: Wir verfolgen die Taten, vielmehr Untaten, eines wahnsinnigen Serienmörders. Ihm fallen grundsätzlich hässliche Prostituierte oder obdachlose Frauen zum Opfer, die er nicht nur tötet, sondern auch nach einem bizarren Muster verstümmelt. Fandorin, der mit seiner Geliebten (ja, der Serienheld entwickelt sich auch in dieser Hinsicht weiter!) einige Zeit in London verbracht hat, fühlt sich an Jack the Ripper erinnert und findet zunehmend Parallelen. Aber es gibt zeitliche Überschneidungen zwischen den Morden in Moskau und London. Oder doch nicht?Je enger Fandorin und seine Mitarbeiter die Schlinge zuziehen, desto verzweifelter reagiert logischerweise der Gesuchte. Und natürlich versucht er schließlich, Fandorin dort zu treffen, wo es am meisten schmerzt. Insgesamt ist dieser Roman sehr spannend gemacht, wozu auch die eingestreuten längeren Monologe und Rückblenden des Mörders beitragen. Allerdings finde ich, dass sie nicht so ganz überzeugen; sie wirken vielleicht angemessen grotesk, aber selbst bei der "Aussprache" zwischen dem Serienmörder und Fandorin am Ende geben sie nicht überzeugend genug Aufschluss über die Entwicklung des psychischen Defekts. Dennoch, wie gesagt, handelt es sich um einen rundum gelungenen Krimi mit Lesespaß satt. Auch diesem Band dient das historische "Setting", freilich in meisterlicher Manier, insgesamt als Hintergrund für die eigentliche, im Grunde zeitlose Story. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
"Iwan the Ripper",
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Schönheit der toten Mädchen: Fandorin ermittelt. Roman (Taschenbuch)
Ein Serienkiller, der seine Leichen so hinterlässt wie Jack the Ripper in England, wütet in Moskau. Hier wie dort sind seine Opfer Prostituierte, Obdachlose, also Frauen am Rand der Gesellschaft. Allerdings unterbricht er sein Muster, als Fandorin ihm zu nahe kommt.Nach Actionkrimis, politischen Krimis, Lausbubenschelmereien, u.a. begibt sich Akunin mit seinem Protagonisten Fandorin ins Reich der Serienkiller. Die Opfer sind blutig niedergemetzelt, genau beschrieben ist die Anordnung der herausgeschnittenen Organe und Eingeweide: kein Fall für empfindliche Mägen. Zwar operiert Fandorin in allen Bänden innerhalb eines historischen Kontextes, hier aber wird ein real existierter ungelöster Fall der englischen Kriminalgeschichte nach Moskau transportiert. Doch das Konzept geht nicht ganz auf. Nach bewährter Manier ermittelt Fandorin teils öffentlich, teils im Untergrund, oft gegen die offiziellen Stellen, die ihm nicht wohlgesonnen sind, und gefällt dadurch den Fans dieser Krimireihe auch weiterhin. Anders sieht es mit dem Täter aus. In den kursiv gedruckten Texten meldet er sich zu Wort und spricht über seine Motive, die allzu verworren und ohne Bezug zu einem Hintergrund wirken und daher nicht überzeugen. Bei einer glaubhaften Konstruktion müsste sich dieser Komplex auch auf den englischen Ripper zurückführen lassen, aber daran hapert es. In diesem Buch ist die immer schwierige Verknüpfung von Fiktion und Realität nicht ganz geglückt. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Fandorin seinen eigenen, von Jack the Ripper unabhängigen Serienmörder bekommen hätte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wieder empfehlenswert, aber...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Schönheit der toten Mädchen: Fandorin ermittelt. Roman (Taschenbuch)
Endlich ist der sechste Fandorin Roman erschienen. Diesmal jagt er Jack the Ripper im Moskau der Jahres 1889. Alle die Fandorin schon kennengelernt haben, werden auch diesen Roman wieder mögen. Meiner Meinung nach ist er aber nicht der Beste der Reihe, denn so richtige Spannung will nicht aufkommen.Daher gilt: für Fans ein muss, alle anderen sollten erstmal die vorherigen Bücher lesen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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