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Die Schönheit der toten Mädchen: Fandorin ermittelt. Roman
 
 

Die Schönheit der toten Mädchen: Fandorin ermittelt. Roman [Kindle Edition]

Boris Akunin , Thomas Reschke
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Pressestimmen

'Die Lust an der Kombinatorik veranlaßte den Autor, nicht nur einen Roman zu schreiben, sondern Erast Fandorin zu einem Projekt auszuweiten, das die gesamte Bandbreite des Krimigenres enthält.' (Neue Züricher Zeitung)

Kurzbeschreibung

Moskau 1889: Eine Prostituierte wurde ermordet, zugegeben, auf besonders brutale Weise. Daß Fandorin, Sonderbeauftragter des Gouverneurs von Moskau, aber gleich Jack the Ripper, den berüchtigten Londoner Serienmörder, in Rußland vermutet, ist wohl ziemlich übertrieben. Und daß er deshalb den Gouverneur bittet, den Osterbesuch des Zaren in der Stadt abzusagen, das geht entschieden zu weit. Doch weitere grausame Morde scheinen Fandorins Theorie zu bestätigen.Boris Akunin genießt in seiner Heimat geradzu legendäre Popularität undwurde 2001 zum Schriftsteller des Jahres gewählt. Seine Bücher um ErastFandorin, der inzwischen auch in Deutschland zur Kultfigur geworden ist,wurden bereits in 17 Sprachen übersetzt."Die Lust an der Kombinatorik veranlaßte den Autor, nicht nur einen Romanzu schreiben, sondern Erast Fandorin zu einem Projekt auszuweiten, das diegesamte Bandbreite des Krimigenres enthält" Neue Zürcher Zeitung

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Karolyi TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zimperlich geht Boris Akunin mit dem Leser beziehungsweise den Opfern seiner Mörder grundsätzlich nicht um, wie man als Leser vorhergehender Bände wohl weiß, aber in "Die Schönheit der toten Mädchen" beschreitet Akunin einen für sich und Fandorin neuen Weg: Wir verfolgen die Taten, vielmehr Untaten, eines wahnsinnigen Serienmörders. Ihm fallen grundsätzlich hässliche Prostituierte oder obdachlose Frauen zum Opfer, die er nicht nur tötet, sondern auch nach einem bizarren Muster verstümmelt. Fandorin, der mit seiner Geliebten (ja, der Serienheld entwickelt sich auch in dieser Hinsicht weiter!) einige Zeit in London verbracht hat, fühlt sich an Jack the Ripper erinnert und findet zunehmend Parallelen. Aber es gibt zeitliche Überschneidungen zwischen den Morden in Moskau und London. Oder doch nicht?
Je enger Fandorin und seine Mitarbeiter die Schlinge zuziehen, desto verzweifelter reagiert logischerweise der Gesuchte. Und natürlich versucht er schließlich, Fandorin dort zu treffen, wo es am meisten schmerzt.
Insgesamt ist dieser Roman sehr spannend gemacht, wozu auch die eingestreuten längeren Monologe und Rückblenden des Mörders beitragen. Allerdings finde ich, dass sie nicht so ganz überzeugen; sie wirken vielleicht angemessen grotesk, aber selbst bei der "Aussprache" zwischen dem Serienmörder und Fandorin am Ende geben sie nicht überzeugend genug Aufschluss über die Entwicklung des psychischen Defekts. Dennoch, wie gesagt, handelt es sich um einen rundum gelungenen Krimi mit Lesespaß satt. Auch diesem Band dient das historische "Setting", freilich in meisterlicher Manier, insgesamt als Hintergrund für die eigentliche, im Grunde zeitlose Story.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Iwan the Ripper" 11. Juni 2006
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ein Serienkiller, der seine Leichen so hinterlässt wie Jack the Ripper in England, wütet in Moskau. Hier wie dort sind seine Opfer Prostituierte, Obdachlose, also Frauen am Rand der Gesellschaft. Allerdings unterbricht er sein Muster, als Fandorin ihm zu nahe kommt.

Nach Actionkrimis, politischen Krimis, Lausbubenschelmereien, u.a. begibt sich Akunin mit seinem Protagonisten Fandorin ins Reich der Serienkiller. Die Opfer sind blutig niedergemetzelt, genau beschrieben ist die Anordnung der herausgeschnittenen Organe und Eingeweide: kein Fall für empfindliche Mägen.

Zwar operiert Fandorin in allen Bänden innerhalb eines historischen Kontextes, hier aber wird ein real existierter ungelöster Fall der englischen Kriminalgeschichte nach Moskau transportiert. Doch das Konzept geht nicht ganz auf. Nach bewährter Manier ermittelt Fandorin teils öffentlich, teils im Untergrund, oft gegen die offiziellen Stellen, die ihm nicht wohlgesonnen sind, und gefällt dadurch den Fans dieser Krimireihe auch weiterhin.

Anders sieht es mit dem Täter aus. In den kursiv gedruckten Texten meldet er sich zu Wort und spricht über seine Motive, die allzu verworren und ohne Bezug zu einem Hintergrund wirken und daher nicht überzeugen. Bei einer glaubhaften Konstruktion müsste sich dieser Komplex auch auf den englischen Ripper zurückführen lassen, aber daran hapert es.

In diesem Buch ist die immer schwierige Verknüpfung von Fiktion und Realität nicht ganz geglückt. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Fandorin seinen eigenen, von Jack the Ripper unabhängigen Serienmörder bekommen hätte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wieder empfehlenswert, aber... 29. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Endlich ist der sechste Fandorin Roman erschienen. Diesmal jagt er Jack the Ripper im Moskau der Jahres 1889. Alle die Fandorin schon kennengelernt haben, werden auch diesen Roman wieder mögen. Meiner Meinung nach ist er aber nicht der Beste der Reihe, denn so richtige Spannung will nicht aufkommen.
Daher gilt: für Fans ein muss, alle anderen sollten erstmal die vorherigen Bücher lesen...
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