Wer kennt es nicht, das Märchen von der Schönen und dem Biest. In dieser wunderbaren Disney-Version wird der ganze Zauber dieser schönen Geschichte offenbart:
Ein junger Prinz weist eine alte Bettlerin vor seinem Schloss ab und wird daraufhin verflucht - er muss solange in der Gestalt eines schrecklichen Ungeheuers leben, bis eine Frau ihn durch ihre Liebe erlöst ..
Die Jahre gehen dahin, das Biest lebt einsam auf seinem Schloss, doch dann verirrt sich ein alter Mann zu ihm. Seine junge und schöne Tochter Belle bittet um seine Freilassung und willigt ein, im Gegenzug selbst als Gefangene dazubleiben.
Die skurillgen Bewoher des Schlosses, allesamt lebende Gegenstände wie der charmante Kerzenleuchter Monsieur Lumière, die pedantische Uhr Monsieur Unruh, die neugierige Tasse Tassilo, seine gutmütige Mutter, die Teekanne Madame Pottine, stehen ihr in ihrer schweren Zeit bei und als Belle das grausige Biest, eine Art Minotaurus, näher kennenlernt, muss sie festellen - es sind die inneren Werte, die zählen, und langsam schwindet ihre Furcht vor diesem Wesen immer mehr ...
Disney hat sich in dieser Umsetzung selbst übertroffen und den vielleicht schönsten aller Zeichentrickfilme abgeliefert. Die perfekte Animation, das lückenlose Drehbuch, die melodischen Lieder, die liebenswerten Charaktere, die witzigen Einlagen, die sowohl romantische als auch mitreißende Handlung, die dichte Atmosphäre, alles überzeugt bis ins allerletzte Detail. Nicht umsonst wurde "Die Schöne und das Biest" sogar als bester Film für einen Oscar nominiert - ein Novum für einen Zeichentrickfilm. Perfekte Unterhaltung mit atemberaubend schönen Bildern und Anspruch - was will man mehr. Wer diesen Film nicht liebt, muss einfach ein Herz aus Stein haben. ;-)