Beim besten Willen kann man das eine konstruierte Kulisse nennen, was Pouy da auf den ersten 50 Seiten zusammengeflickt hat. Ein völlig unnötiger 68er Anstrich und ein absolut überzeichnetes Portrait des Cafés und seiner Umgebung als ein Hauptschauplatz, den Pouy erschaffen hat, weil er für die Handlung existieren muss, nicht aber weil er sich aus ihr ergibt (Die Jugend ist so 68er wie der 68er, taubstumme Hauptcharakter - sehr wirklichkeitsnah!). Seine schöne Sprache und seine gekonnten Sätze können da auch nichts mehr reißen - schade, aber nach Papas Kino eine echte Enttäuschung.