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Die Sanduhr Gottes
 
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Die Sanduhr Gottes [Taschenbuch]

Jack McDevitt , Frauke Meier
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 685 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2., Aufl. (17. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243218
  • ISBN-13: 978-3404243211
  • Originaltitel: Deepsix.
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,8 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.547 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Jahre 2223 überwinden die Menschen die finsteren Abgründe zwischen den Sternen an Bord von riesigen Passagierraumschiffen und mit Lichtgeschwindigkeit. Ein beliebtes Reiseziel ist das Sonnensystem des Planeten Malieva III, dem die Kollision mit einem Gasgiganten bevorsteht. Wissenschaftler möchten die kurze Zeit, die dieser Welt noch bleibt, für ihre Forschungen nutzen. Aber auch Touristen werden von dem bevorstehenden Spektakel angelockt.

Eine erste Forschungsexpedition vor zwanzig Jahren endete in einer Katastrophe: Ein Großteil der Teilnehmer fiel den nicht ungefährlichen Lebensbedingungen auf dem Planeten zum Opfer, nur wenige kamen mit dem nackten Leben davon. Jetzt entdeckt ein Raumschiff in der Umlaufbahn von Malieva III erste Hinweise auf intelligentes Leben auf dem Planeten, und die Crew riskiert eine weitere Expedition. Doch ein Erdbeben zerstört die Landungsschiffe, und die einzige Hoffnung der Gestrandeten besteht darin, einen vor zwanzig Jahren zurückgebliebenen Raumer zu erreichen -- von dem niemand weiß, ob er reparabel ist.

Jack McDevitts Stärke liegt in der geschickten Mischung aus Abenteuerstoffen und wissenschaftlicher Extrapolation. Seine Helden sind stets äußerst neugierig und wild entschlossen, im Dienste der Wissenschaft größte Risiken einzugehen. Dabei bleiben sie jedoch glaubwürdig und nachvollziehbar, darin den Protagonisten früher Romane von Isaac Asimov ähnlich. Die Sanduhr Gottes spielt im selben Universum wie Gottes Maschinen, allerdings zwanzig Jahre später. Es ist keine direkte Fortsetzung und kann unabhängig genossen werden -- und genau das sollte man auch tun. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

Im Jahre 2223 droht ein durchs All rasender Mond den lebensfreundlichen Planeten Maleiva III zu vernichten. Die letzte Gelegenheit zur Erforschung der Welt schwindet dahin. Die Pilotin Priscilla »Hutch« Hutchins führt ein kleines Team aus Wissenschaftlern auf die Oberfläche, um vor der Zerstörung möglichst viel über die Lebensformen und untergegangenen Zivilisationen des Planeten herauszufinden. Die Katastrophe ist perfekt, als das Team auf der rätselhaften Welt strandet. Und jetzt müssen Hutch und ihre Leute irgendwie überleben - während die Uhr tickt und die Apokalypse immer näher rückt ...

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Die Sanduhr Gottes" spielt 20 Jahre nach den Ereignissen von "Gottes Maschinen" im - so könnte man es nennen - Hutchins-Universum. Unabhängig aller durchwachsenen Kritiken habe ich den Vorgänger wegen seiner unverbrauchten Ideen verschlungen und mir mit seinen zahlreichen Mysterien die Zeit vertrieben. Damals blieben viele Fragen offen, eine Fortsetzung erschien daher die zwangsläufige Konsequenz zu sein. Nun, man muss weiter darauf warten: Die einzige Reminiszenz an die damaligen Ereignisse ist die Erwähnung einer neuen Architektur, die Rundbauten bevorzugt; davon abgesehen ist "Die Sanduhr Gottes" ein völlig eigenständiges Buch.
Nachdem man diese Enttäuschung verdaut hat, wird man mit einem Abenteuerroman konfrontiert, der in ein Katastrophenszenario eingebettet ist und in dem die Archäologie nur noch eine Statistenrolle einnimmt: Zwei Planeten drohen zu kollidieren, wodurch Wissenschaftler, Journalisten und sensationslüsterne Urlauber angelockt werden. Bei einem Scan der schneebedeckten Oberfläche wird ein Turm entdeckt, ein Fingerzeig darauf, dass vor der seit 3000 Jahren dauernden Eiszeit eine Zivilisation existiert haben muss. Das Wissenschaftsteam verfügt nun weder über entsprechende Experten noch über eine Landefähre, so dass nach einem Schiff im näheren Umkreis gefahndet wird, das beides bieten kann; damit ist Precilla Hutchins im Spiel. In einer Blitzaktion gilt es, der sterbenden Welt so viele Informationen wie nur möglich zu entreißen und wegzuschaffen, aber das muss natürlich schief gehen. Von diesem Zeitpunkt an dreht sich die Haupthandlung nur noch darum, wie sich das Grüppchen auf der Oberfläche durchschlägt und im Orbit die Rettungsmaßnahmen koordiniert werden. Das ist zwar sehr kurzweilig, aber eigentlich nicht das, was ich von einem McDevitt-Roman erwarte: rätselhafte Entdeckungen und neue Ideen. Durch den im Roman aufgebauten Zeitdruck bleibt für die archäologische Komponente kaum noch Luft und somit werden einmal mehr viele Fragen nicht beantwortet. Auf der anderen Seite dürfte jedem Leser das Scheitern des Rettungsplans A klar sein, sobald die Idee für einen B-Plan erwähnt wird. Das ist schade, denn seine besten Momente hat das Buch, wenn es sich gerade nicht mit dem Kampf gegen Flora und Fauna oder Schweißerarbeiten im Orbit befasst, sondern mit den Ruinen, die so gar nicht in ein Erklärungsschema passen wollen. Dass alle am Schluss sterben, war sowieso nicht ausgemacht. Nun weiß man auch in Columbo-Krimis immer vorher, wer wen in Jenseits befördert hat, jedoch macht es dort einfach Spaß, einen kauzigen Trenchcoat-Träger beim Weg zur Lösung zu begleiten; eine derartige Figur fehlt hier leider. Nach Beenden des Buches stellt man überrascht fest, dass der gescheiterte Expeditionsleiter Nightingale die am plastischsten ausgestaltete aller Figuren war, obwohl dieses Privileg doch zweifelsohne Precilla "Hutch" Hutchins gebührt hätte.
Alles in allem ist das Werk damit etwas, was man gemeinhin "solide" nennt: Guter Durchschnitt. Für einen McDevitt ist dass meiner Meinung nach jedoch etwas zu wenig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
leise rieselnder Sand 29. Dezember 2005
Von sf-jens
Maleiva III ist eine ferne Welt, die der Erde ziemlich ähnelt. Es gibt reichhaltiges Leben auf diesem Planeten. Doch dieses Leben ist gefährlich. Deshalb wurde die Forschung abgebrochen. Doch dann steht eine Katastrophe bevor. Ein vagabundierender Gasriese kreuzt die Bahn des Planeten und wird ihn zerstören. Im letzten Augenblick soll nun doch noch eine Forschungsexpedition gestartet werden, damit nicht alles vernichtet wird. Doch dabei gibt es Komplikationen und die Expeditionsmitglieder befinden sich plötzlich in Lebensgefahr. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Der Roman hat einen abenteuerlichen Plot. Die schnell näherrückende Katastrophe birgt einiges an Stoff. Doch leider wurde das nicht in ausreichendem Maße umgesetzt. Alles liest sich recht gut und verständlich, doch es ist inhaltlich fade. Die Charaktere werden ziemlich lange auseinander gewalzt und die Probleme des Einzelnen wie der gesamten Gruppe spielen eine große Rolle. Dabei scheint jedoch die Dramatik der ganzen Sache nur im Hintergrund abzulaufen. Zwar gibt es einzelne aktionsgeladene Szenen. Doch alles andere wirkt irgendwie mehr wie ein ruhiges Kaffeekränzchen. Es gibt natürlich trotzdem interessante und abenteuerliche Ideen und Ansätze, aber die kommen zu kurz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Solide 28. September 2005
Von Generator
In der Sanduhr Gotte von Jack McDevitt geht es um die letzten Tage des Planeten Malieva III der kurz vor der Kollision mit einem Gasriesen steht. Buchstäblich im letzten Moment werden Alienartefakte entdeckt. Eine Expedition wird dorthingeschickt um noch im letzten Moment so viel wie möglich über die früheren Bewohner wie möglich in Erfahrung zu bringen. Dies geht gewaltig schief und die Teilnehmer der Expedition müssen durch eine spektakuläre Rettungsaktion von der Oberfläche geholt werden.

Das Buch ist spannend geschrieben und zeichnet sich durch die solide Handwerksarbeit des Autors aus. Leider konzentriert sich die Geschichte viel zu viel auf die Rettungsaktion die zwar kurzweilig ist aber nicht besonders ungewöhlich. Man würde gerne mehr über die gefundenen Artefakte lesen und die früheren Bewohner. Diese Themen sind aber hier aber nur unwichtiges Beiwerk und so hat man einen puren Abenteuerroman vor sich.

Fazit: Solides Handwerk aber leider nicht besonders einfallsreich. Man kann beim Lesen sicher eine angenehme Zeit verbringen wird aber wahrscheinlich nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen.

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