In weniger als einer Minute können Sie mit dem Lesen von Die Sakralität der Person auf Ihrem Kindle beginnen. Sie haben noch keinen Kindle? Hier kaufen.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Lesen Sie Bücher auf Ihrem Computer oder auf anderen Mobilgeräten mit unseren GRATIS Kindle Lese-Apps.
Die Sakralität der Person: Eine neue Genealogie der Menschenrechte
 
 

Die Sakralität der Person: Eine neue Genealogie der Menschenrechte [Kindle Edition]

Hans Joas
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 22,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 22,99  
Gebundene Ausgabe EUR 26,90  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In einem wunderbaren Buch begründet der Sozialphilosoph Hans Joas die Menschenrechte neu.«

(Christoph Möllers Die Zeit )

»Hans Joas zeigt, dass es einen Weg zwischen den beiden genannten Alternativen — ›Entdeckung‹ oder ›Kontruktion‹ der Menschenrechte — gibt. Er hält an ihrer universalen Geltung fest, ohne dass er dafür eine gegenüber allen Anfragen gewappnete (Letzt-)Begründung liefert.«

(Holger Zaborowski Christ in der Gegenwart )

»Ein profundes Buch …, dem man den langen Atem anmerkt, mit dem die Gedanken zur nicht bloß klaren, sondern auch eleganten Präsentierung herangereift sind.«

(Otfried Höffe Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Das neue Buch von Hans Joas zeigt gleichwohl auf bemerkenswerte Weise, wie kreative Versuche, religiöse Erfahrungen unter Bedingungen moderner liberaler pluralistischer Gesellschaften neu zu formulieren, menschenrechtlich produktiv sein können. … Hans Joas‘ wichtiges Buch enthält eine wertvolle und wohlabgewogene Darstellung, wie die Idee der Menschenwürde und der Menschenrechte aus einer sich wechselseitig inspirierenden Parallelaktion säkularen und religiösen Denkens, Interpretierens und Handelns entstehen konnten.«

(Dirk Lüddecke Süddeutsche Zeitung )

»Der Streit über die Entstehung der Menschenrechte und ihre historische Bewertung währt schon lange. ... Der Sozialwissenschaftler und Philosoph Hans Joas legt dazu mit seinem neuen Buch Die Sakralität der Person eine maßgebliche, wenn nicht gar entscheidende Antwort vor.«

(Norbert Copray Publik-Forum )

»Eine Geschichte der Menschenrechte, verfasst in rechtfertigender Absicht - so könnte man das Ziel von Joas' lesenswerten Buch umschreiben.«

(Florian Weber pw-portal.de )

»Trotz mancher sehr spezieller Fachbegriffe ist es ein intellektuelles Vergnügen, das Buch zu lesen. Und Langeweile ist ihm gänzlich fremd.«

(Rainer Kampling Deutschlandradio Kultur )

»Hans Joas ist es mit diesem Buch gelungen, sehr schnell eine rege wissenschaftliche Diskussion zu entfachen. Für den an Menschenrechtsfragen interessierten ›Normalsterblichen‹ liegt mit diesem Band aber vor allem eine trotz der komplexen Gedankenführung und Argumentation sehr gut lesbare und bereichernde umfassende Darstellung der Herausbildung der Menschenrechte vor.«

(Herder Korrespondenz )

»... eine inspirierende, facettemeiche Perspektive auf die Menschemechte...«

(J.Justus Vasel Menschenrechtsmagazin )

»Für die Theologie ist spannend, wie Hans Joas sich auf theologische Grundsubstanzen beruft (Seele, Leben als Gabe) und diese in seinen Gedankengang einbindet.«

(Kerstin Schlögl-Flierl Ethica )

Kurzbeschreibung

Ein hartnäckiger Meinungsstreit der letzten Jahrzehnte dreht sich um die Frage, welchen Ursprungs die Idee der Menschenrechte ist. Verdanken wir sie unserem christlich-jüdischen Erbe oder ist sie eine Erfindung der Aufklärung? Weder das eine noch das andere, behauptet der Sozialtheoretiker Hans Joas und erzählt in seinem Buch eine ganz andere Geschichte der Menschenrechte. Im Stile einer »historischen Soziologie« fördert er dabei eine überraschende dritte Sicht der Dinge zutage: Der Glaube an die universale Menschenwürde ist das Ergebnis eines Prozesses der Sakralisierung, in dessen Verlauf jedes einzelne menschliche Wesen mehr und mehr als heilig angesehen wurde. Diesen Prozeß zeichnet Joas in exemplarischen Studien etwa über die Abschaffung der Sklaverei sowie anhand der Genese paradigmatischer »Erklärungen der Menschenrechte« nach und analysiert ihn als eine komplexe kulturelle Transformation: Erfahrungen von Gut und Böse mußten vor dem Hintergrund unterschiedlicher Werttraditionen diskursiv artikuliert, in Rechten kodifiziert und in Praktiken gelebt werden. Die Menschenrechte, so zeigt sich, sind eben nicht das Ergebnis eines bloßen Konsenses über ein universalistisches Prinzip, sondern entstammen einem langen kulturübergreifenden Gespräch über Werte. Ihre Geschichte setzt sich aus vielen Geschichten zusammen. Hans Joas erzählt sie auf packende Weise und eröffnet damit die Debatte über die Idee der Menschenrechte neu.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1195 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 303 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (15. Oktober 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006NZ64AG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #131.588 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Kundenrezensionen

3.3 von 5 Sternen
3.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen neue Perspektiven 2. Mai 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Für alle, die sich nicht mit gängigen eindimensionalen Narrativen zufrieden geben. Als Bettlektüre ist das Buch nicht zu empfehlen. Dafür ist es einfach zu wissenschaftlich und zu philosophisch. Also eher etwas für den wachen Geist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standard 6. Januar 2013
Von L. Demir
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Joas ist ein vielzitierter Autor, der in keinem Werk über diesen Themenbereich fehlt. Sehr benutzerfreundliche Sprache. Jedem zu empfehlen, der sich für das Thema interessiert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Joas nimmt nüchtern zur Kenntnis, dass die Menschenrechte etwas religiöses an sich haben, etwas unumstößlichen, nicht zu hinterfragendes, nicht von dieser Welt, ideelle Werte eben. Mißtrauische Seelen mögen sich sogleich fragen: Was ist wohl die Realität dieses Himmels, welche so eine Überhöhung als Wert beansprucht?

Auch Joas will sich von der offensichtlichen "Offenbarung" (164) dieser Werte nicht beeindrucken lassen. Er will in seiner "Genealogie" eine Erklärung dafür leisten. Zu einer Begründung der "Sakralität der Person" widmet er sich allerdings nicht der banalen Realität wie Subjektivität des Person-Seins. Aber auch weder in der Geistes-Vor-Geschichte für dieses "Faktum der Idealbildung" (155) noch in den Taten der modernen Gesellschaft findet er eine Notwendigkeit zu ihm. All seine Nacherzählung der Herausbildung dieses Ideals besteht ausdrücklich auf seiner historischen wie wunderbaren Zufälligkeit. Und warum es ausgerechnet die Person ist, die da Heiligung erfährt, ist ihm nicht einmal eine Frage wert.

Der Unterschied zwischen den menschlichen Bedürfnissen und den (lediglich) Rechten (dazu) ist Joas dabei nur zu klar: Nicht nur ist die - die Sklaverei überwindende - Anerkennung als Person kein Garant für ein gutes Leben. Auch die moderne Strafe peinigt und mißachtet - wie die mittelalterliche und absolutistische - den Menschen, gerade wenn in aller Förmlichkeit die Person an ihm dennoch Respekt und Würdigung erfährt. Er weiß also, dass für die moderne Sakralisierung gar nicht der Mensch insgesamt, sondern nur die Abstraktion von ihm, die egalitäre Person (am Menschen) taugt und vorgesehen ist. Dieser Differenz von Person und Mensch will er aber nicht nachgehen. Schon die Eigenschaften dieser Person, die da Heiligsprechung erfährt, will er weder genau wissen, noch erklären, warum sie getrennt vom Menschen Dasein hat und etwa haben muß (das wäre eher hier zu finden: H.Haslbauer: Eigentum und Person - Begriff, Notwendigkeit und Folgen bürgerlicher Subjektivierung. Münster 2010. Eigentum und Person: Begriff, Notwendigkeit und Folgen bürgerlicher Subjektivierung).

Joas will mit seiner reflektierenden Besprechung der Sakralisierung der Person weder den Gegenstand zur Diskussion stellen, der da seine Idealisierung erfährt und offensichtlich braucht, noch vielleicht eine Relativierung dieses Wertungsaktes selbst riskieren. Er schätzt gerade in dieser "Sakralisierung der Person" die Differenz von Person und Mensch - zu Recht - als obsolet, und bekräftigt deshalb lieber den Wert in seiner Universalität wie Absolutheit: "affirmative Genealogie". So findet Joas seinen Geistesfrieden doch in der Heiligkeit der Person, die er in "soziologischem Realismus" vorfindet, will also bei aller erklärenden Reflexion nicht über ein Glaubensbekenntnis dazu hinauskommen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Seitenzahlen der Printausgabe in der Kindle-Edition? 0 24.03.2012
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden