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Die Sakralität der Person: Eine neue Genealogie der Menschenrechte [Gebundene Ausgabe]

Hans Joas
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. Oktober 2011
Ein hartnäckiger Meinungsstreit der letzten Jahrzehnte dreht sich um die Frage, welchen Ursprungs die Idee der Menschenrechte ist. Verdanken wir sie unserem christlich-jüdischen Erbe oder ist sie eine Erfindung der Aufklärung? Weder das eine noch das andere, behauptet der Sozialtheoretiker Hans Joas und erzählt in seinem Buch eine ganz andere Geschichte der Menschenrechte. Im Stile einer »historischen Soziologie« fördert er dabei eine überraschende dritte Sicht der Dinge zutage: Der Glaube an die universale Menschenwürde ist das Ergebnis eines Prozesses der Sakralisierung, in dessen Verlauf jedes einzelne menschliche Wesen mehr und mehr als heilig angesehen wurde. Diesen Prozeß zeichnet Joas in exemplarischen Studien etwa über die Abschaffung der Sklaverei sowie anhand der Genese paradigmatischer »Erklärungen der Menschenrechte« nach und analysiert ihn als eine komplexe kulturelle Transformation: Erfahrungen von Gut und Böse mußten vor dem Hintergrund unterschiedlicher Werttraditionen diskursiv artikuliert, in Rechten kodifiziert und in Praktiken gelebt werden. Die Menschenrechte, so zeigt sich, sind eben nicht das Ergebnis eines bloßen Konsenses über ein universalistisches Prinzip, sondern entstammen einem langen kulturübergreifenden Gespräch über Werte. Ihre Geschichte setzt sich aus vielen Geschichten zusammen. Hans Joas erzählt sie auf packende Weise und eröffnet damit die Debatte über die Idee der Menschenrechte neu.

Wird oft zusammen gekauft

Die Sakralität der Person: Eine neue Genealogie der Menschenrechte + Die Entstehung der Werte (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) + Braucht der Mensch Religion? Über Erfahrungen der Selbsttranszendenz (HERDER spektrum)
Preis für alle drei: EUR 51,80

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 303 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (12. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518585665
  • ISBN-13: 978-3518585665
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 167.923 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Für die Theologie ist spannend, wie Hans Joas sich auf theologische Grundsubstanzen beruft (Seele, Leben als Gabe) und diese in seinen Gedankengang einbindet.«
Kerstin Schlögl-Flierl, Ethica 10.01.2012



»Das Buch ist klar aufgebaut und sprachlich ansprechend.«
Wolfgang Hellmich, Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie Band 99/2 (2013)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Joas ist Max-Weber-Professor und Leiter des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt sowie Professor für Soziologie und Social Thought an der University of Chicago.



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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Klug 2. Januar 2014
Von EuSpa
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ausgezeichnete und wissensgesättigte Zusammenfassung und Weiterentwicklung der Fragen um Menschenrechte und Sakralität. Ohne Zweifel auf der Höhe der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion.
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4.0 von 5 Sternen neue Perspektiven 2. Mai 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Für alle, die sich nicht mit gängigen eindimensionalen Narrativen zufrieden geben. Als Bettlektüre ist das Buch nicht zu empfehlen. Dafür ist es einfach zu wissenschaftlich und zu philosophisch. Also eher etwas für den wachen Geist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Theorie 23. Juni 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Joas versucht mit einem vertieften Überblick über geschichtliche Zusammenhänge eine andere Theorie zum Thema Menschenrechte. Problematisch ist, dass er als Soziologe tief in das Thema Geschichte eindringt, was eine Nachvollziehbarkeit für Nichthistoriker erschwert.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standard 6. Januar 2013
Von L. Demir
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Joas ist ein vielzitierter Autor, der in keinem Werk über diesen Themenbereich fehlt. Sehr benutzerfreundliche Sprache. Jedem zu empfehlen, der sich für das Thema interessiert.
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14 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Joas nimmt nüchtern zur Kenntnis, dass die Menschenrechte etwas religiöses an sich haben, etwas unumstößlichen, nicht zu hinterfragendes, nicht von dieser Welt, ideelle Werte eben. Mißtrauische Seelen mögen sich sogleich fragen: Was ist wohl die Realität dieses Himmels, welche so eine Überhöhung als Wert beansprucht?

Auch Joas will sich von der offensichtlichen "Offenbarung" (164) dieser Werte nicht beeindrucken lassen. Er will in seiner "Genealogie" eine Erklärung dafür leisten. Zu einer Begründung der "Sakralität der Person" widmet er sich allerdings nicht der banalen Realität wie Subjektivität des Person-Seins. Aber auch weder in der Geistes-Vor-Geschichte für dieses "Faktum der Idealbildung" (155) noch in den Taten der modernen Gesellschaft findet er eine Notwendigkeit zu ihm. All seine Nacherzählung der Herausbildung dieses Ideals besteht ausdrücklich auf seiner historischen wie wunderbaren Zufälligkeit. Und warum es ausgerechnet die Person ist, die da Heiligung erfährt, ist ihm nicht einmal eine Frage wert.

Der Unterschied zwischen den menschlichen Bedürfnissen und den (lediglich) Rechten (dazu) ist Joas dabei nur zu klar: Nicht nur ist die - die Sklaverei überwindende - Anerkennung als Person kein Garant für ein gutes Leben. Auch die moderne Strafe peinigt und mißachtet - wie die mittelalterliche und absolutistische - den Menschen, gerade wenn in aller Förmlichkeit die Person an ihm dennoch Respekt und Würdigung erfährt. Er weiß also, dass für die moderne Sakralisierung gar nicht der Mensch insgesamt, sondern nur die Abstraktion von ihm, die egalitäre Person (am Menschen) taugt und vorgesehen ist.
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