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Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel!
 
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Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel! [Gebundene Ausgabe]

Armin Reins , Veronika Classen
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 254 Seiten
  • Verlag: Schmidt Hermann Verlag; Auflage: 1 (15. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3874397904
  • ISBN-13: 978-3874397902
  • Größe und/oder Gewicht: 27,4 x 21 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 266.150 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Pflichtlektüre für Werbetexter: Die Sahneschnitte. Es gibt Bücher, die muss ein Werbetexter einfach haben: Die beiden Bücher von Armin Reins und Veronika Claßen gehören unbedingt dazu Die Mörderfackel und Die Sahneschnitte. In beiden Büchern beschäftigen sich die Autoren mit der Frage, wie die besten Texter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das Mittelmaß in der Werbung bekämpfen. Mit anderen Worten: Pflichtlektüre für Werbetexter. Beide Buchtitel werden in den Büchern erklärt. Das möchte ich mir hier sparen. Aber wie das Buch aufgebaut ist, dass sei hier kurz erläutert. Wie schon der Untertitel von Die Mörderfackel sagt, befragen die beiden Autoren die besten Texter, wie sie das Mittelmaß n der deutschen Werbung bekämpfen. Aber nicht nur das: Jeder befragte Texter erhält eine Textaufgabe, bei der er oder sie eine vorhandene Anzeige kritisieren und verbessern soll. Immer drei Texter werden auf ein Anzeigenmotiv angesetzt. Sie sollten sich die Anzeige genau anschauen und zunächst versuchen herauszufinden, was denn die Aufgabe des Kunden war, die zu dieser Anzeige führte. Dann durften sie die Anzeige kritisieren und sollten schließlich eine neue Anzeige konzipieren, texten und gestalten. Zusätzlich durfte jeder Texter ein Interview geben, in dem es um Karriere, Arbeitsweisen und Texteralltag ging. Auf diese Weise entstand ein sehr interessantes Buch denn wie oft kann man als Werbetexter andere, viel bessere und erfolgreichere Werbetexter, so nach ihren Gewohnheiten und Denkweisen befragen? Sehr selten. Dieses Buch macht es möglich. Die Mörderfackel ist mittlerweile ausverkauft. Bei Amazon gibt es das Buch gebraucht ab 95 Euro zu kaufen. Wer nun obgleich es sich unbedingt lohnt keine 95 Euro für ein gebrauchtes Buch bezahlen möchte, kann sich die neue Mörderfackel >> Die Sahneschnitte << zulegen. Das Buchprinzip ist das Gleiche: Immer drei deutschsprachige Werbetexter dürfen ein Anzeigenmotiv analysieren, kritisieren und verbessern. Insgesamt 30 Werbetexter kommen zu Wort - zusätzlich auch in den Interviews. Gerade auch die Interviews sind sehr erhellend, weil sie kleine Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise extrem erfolgreicher Werbetexter geben. Interessant für mich die Antworten auf die Frage: "Wie stehst Du zu der Aussage, dass die meisten Ideen für die Werbung im Produkt selbst zu finden sind?" Nebenbei verweist die Frage auch darauf, dass sich Werbetexter immer Ideen ausdenken sollen - und keine Texte. (Werbetexter Berlin Blog)

Kurzbeschreibung

Acht Jahre, nachdem Armin Reins, die besten deutschen Werbetexter zum Kampf gegen das Mittelmaß in der Werbung und gegeneinander antreten ließ, werden die Mörderfackel und die teilnehmenden Texter zu Rekordpreisen gehandelt. Acht Jahre nach der Mörderfackel hat sich die Werbewelt verändert, die Situation verschärft: Das Internet killt Copystars und nach der Krise sind Texter gefragt wie nie und rar. Zeit, von den Besten von heute zu lernen, wie sie denken und was. Wie sie aus mittelmäßigen Anzeigen gute machen und wie sie selbst zu den Besten wurden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Zeit für die Sahneschnitte. Lernen Sie treffend texten: Von Wladimir Klitschko im Ring. Von Veronika Classen auf dem Fußballplatz. Von Ralf Heuel im Tonstudio. Von Géza Czopf anhand des Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetzes. Noch Fragen? Alles in Butter in der Sahneschnitte!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Die Texterschmiede in Hamburg hat es geschafft, in der öffentlichen Wahrnehmung so etwas wie die offizielle Ausbildungsstätte für den offiziell nicht anerkannten Beruf "Texter" zu sein. Diese Leistung spricht für das Vermarktungstalent der Verantwortlichen und Dozenten. Aber sie birgt auch die Gefahr, überheblich zu werden und den Blick auf die Ränder zu verlieren. Denn Innovatives und Gutes kommt nicht zwingend vom Zentrum. Daher ist die Behauptung mit Vorsicht zu genießen, in diesem Buch würden die besten Texter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das Mittelmaß in der Werbung bekämpfen. Wäre dem tatsächlich so, hätte einige der so genannten "Neugestaltungen" kaum Aufnahme in dieses Buch gefunden. Diese Einschätzung gilt übrigens auch für den ersten Band dieses "Lehrbuches" der Texterschmiede Hamburg, die "Mörderfackel".

Da Kunden gleich den Nutzen eines Produktes erkennen oder erfahren sollen, steht zu Beginn, dass sie dieses Buch glücklich, stark und mutig machen soll. Und die Methode dazu lautet: Die Azubis über die Schulter von 30 der besten deutschsprachigen Texter blicken lassen, wenn diese ganz alltägliche Anzeigen von Berufskollegen begutachten, ihren Senf dazu geben, Verbesserungen vorschlagen und ganz nebenbei ein paar Tricks, Tipps und Kniffe preisgeben. Ein Schelm, wer an Eigenwerbung denkt, wenn die meisten der 30 Besten zufälligerweise auch Dozenten der Textschmiede Hamburg sind.

Den Auftakt darf Ana Nova machen, ehemalige Zahnarzthelferin und heute eine der bekanntesten Pornodarstellerinnen auf der Welt. Von ihr erfahren Texterlehrlinge, dass Deutsch die geilste Sprache der Welt ist, dank ihrer Härte in der Erotikbranche und insbesondere im SM-Bereich gut ankommt, viel tiefer geht, kreativer ist und präzise Anordnungen erleichtert. Aus diesem Interview leiten Armin Reins und Veronika Classen dann die ersten Lehrsätze für Texter ab. Na ja, für mich kein sehr gelungener Auftakt dieser Texterbibel.

Substanzieller wird es, wenn der Schwenk zum Vorher-Nachher-Konzept kommt. Als erstes Beispiel müssen drei der besten Texter eine grässliche Anzeige von Danone Aktivia beurteilen. Die Fehler sind allerdings so grob, dass man die Texterlaufbahn lieber gleich vergessen sollte, falls man den Schwachsinn nicht selber entdeckt. Eine Mischung aus Eigenlob, Selbstdarstellung und Musterlebensläufe sind die Interviews, zu denen die Autoren antraben müssen. Wer knapp an Zeit ist, sollte sie überlesen und lieber die Lieblingstexte aufmerksam studieren, wobei der erste allerdings von Bob Levenson stammt und daher in Englisch ist. Und warum "Tofu ist schwules Fleisch" so genial ist und den Maredo Steak-Häusern zum Erfolg verhelfen soll, habe ich nicht begriffen.

Unter der Überschrift "Texten wie ein Weltmeister" gibt es zu einer Mercedes-Anzeige Übungen zur Verbesserung der Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. Danach geht's weiter mit dem System "Drei beste Texter beurteilen die Arbeit eines mittelmäßigen Texters". Wie Armin Jochum von Jung von Matt Hamburg die Anzeige für einen Öko-Hyundai neu gestalten will, zeigt einen der Schwachpunkte dieses Lehrbuches schonungslos auf. Die tatsächliche Wirkung auf das Verhalten eines Betrachters oder Lesers wird schnöde ausgeblendet. Wer glaubt, Kunden mit Horrorbildern verführen zu können, versteht offenbar nicht, wie das Unbewusste unser Verhalten steuert. Sehe ich unter dem Bild einer Schlange, die soeben ein schnuckeliges Kätzchen verschlingen will den Absender Hyundai, dann sucht die Vernunft sicher nicht nach Gründen, warum mich diese Anzeige und das beworbene Produkt begeistern soll. In einem Lehrbuch für Texter/Konzepter mit Erscheinungsdatum 2011 erwarte ich auch Lehrreiches über unbewusste Informationsverarbeitung. Und wenn von Storytelling die Rede ist, so möchte ich wenigstens einige der überzeitlich gültigen Regeln für gute Geschichten kennenlernen.

Ein Texter-Lehrbuch mit Jahrgang 2011 sollte sich auch mit der Frage auseinandersetzen, weshalb viele preisgekrönte Arbeiten den Auftraggebern wenig bringen. Oder warum Vorschläge von Kreativen sogar zu Umsatzeinbrüchen führen. Jedenfalls würde ich mich als Verantwortlicher der "Apotheken Umschau" entschieden dagegen wehren, dass mein Erfolgsprodukt so daherkommen soll, wie es einer der 30 besten Texter vorschlägt.

Mein Fazit: Schön sind sie alle, de Bücher aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz. Aber ich kann jedes Unternehmen verstehen, das keine Lust darauf hat, in Schönheit zu sterben. Und das kann eben leicht geschehen, wenn man sich Werbern anvertraut, die zwar Schönes und Kreatives produzieren, aber zu wenig von der Kunst des Verführens verstehen. Obwohl sich in diesem Lehrbuch viele gute Ideen, Vorschläge und Tipps finden, empfehle ich es Lernenden nur bedingt. Denn sie werden das Brauchbare vom Unbrauchbaren kaum trennen können.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Selbstbeweihräucherung 24. November 2010
"Die besten Texter Deutschlands" kochen auch nur mit Wasser, wie dieses Buch deutlich macht. Umso störender wirkt die Selbstbeweihräucherung mit der dieses Buch durchtränkt ist, aber das war bei Titel und Thema wohl nicht anders zu erwarten. Deutschlands beste Texter sollten zudem die Standardsprache beherrschen. Umso peinlicher, wenn in den furchtbar redundanten Interviews immer wieder die spannende Frage gestellt wird, was Herr Texter oder Frau Texterin tut, um "abzuspannen", ein Verb, das der Duden nicht kennt. Auch der Beitrag von Wladimir Klitschko hat sich mir nicht erschlossen, ich verbuche das mal unter der Kategorie "Werbegag". Mit Gewinn liest man das Buch, wenn man über jede der vorgestellten Durchschnittsanzeigen einen Tag nachdenkt und DANACH die eigenen Idee mit denen der "besten Texter Deutschlands" vergleicht. Highlight war die als Fabel vorgetragenen Begründung, wieso eine im Buch vorgestellte Anzeige von GMX sich nicht mehr verbessern lässt. Im Vergleich hierzu sehen die allzu bemühten Neugestaltungen dieser Anzeige ziemlich alt aus.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Grunde ist das Buch "Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel!" ein Werk in dem Werbemacher für sich selbst die Werbetrommel rühren. Das Buch verfolgt keinen anderen Zweck als den Leser dazu zu veranlassen vor den Schreibenden den Hut zu ziehen - ob der Leser dabei etwas Konstruktives für sich mitnimmt, ist Nebensache. Dies erkennt der kritische Leser bereits am Titel, der es direkt für nötig erachtet auch den indirekten Vorgänger, "Die Mörderfackel" gleich prompt mit zu bewerben.

So erinnert der ganze Aufbau des Buches, mit relativ inhaltsarmen Interviews von zweifellos sehr kompetenten Werbemachern an die fingierten Kundeninterviews aus Werbespots: Jeder weiß, dass hier keine glaubhaften Aussagen getroffen werden, sondern ein Produkt beworben wird. Und in diesem Buch sind das Produkt nicht etwa gelungene Texte oder Anzeigen, sondern die Autoren und ihr Werk selbst.

Wie ist es etwa anders zu erklären, dass Wladimir Klitschko hier ran darf, um über Werbung zu sprechen? Sicher ist er ein schlauer Mann und als Fürsprecher in der Werbung gerne gesehen, aber ein Experte für Design und Sprache im Marketing ist er nun wirklich nicht. Vielmehr übernimmt er auch hier seine übliche Rolle und macht Werbung - für "Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel" gibt er in diesem Fall seinen Namen her.

Die Absicht die Sprache des Marketing, die triviale Inhalte in theatralischen Prozessen aufbläst, auf die Schippe zu nehmen, ist ein sinnvolles Anliegen. Dieses Buch trägt aber eher zum Gegenteil bei und bestätigt alle Vorurteile gegen Werbemacher: Hier regiert das gegenseitige Selbstlob, das "auf die Schulter klopfen", das Gratulieren zu pathetischen Phrasen, die nichts Aussagen und das Anhimmeln von sinnlosen Hochglanzanzeigen.

Für denjenigen, der ernsthaft nach konstruktiver Kritik an Werbesprache und -Design interessiert ist oder Wert auf Inhalte in der Werbung legt und nicht nur Darstellungs- und Vermittlungsprozesse, ist das Lesen nach kurzer Zeit sehr anstrengend. Zwischen den Zeilen, hinter dem Selbstlob und dem Marketing-Slang erhascht man ab und an tatsächlich einen Blick auf sinnvolle Anregungen - leider aber zu selten.

Fazit: Wer sich für Texter und Designer als Personen interessiert, die "Macher" persönlich kennenlernen will, findet hier das richtige Buch. Ob sie es Wert sind kennengelernt zu werden, soll schließlich jeder für sich entscheiden. Wer sich aber kritische Informationen über Bild- und Textgestaltung erhofft, findet andererorts viel vielschichtigere und fundiertere Informationen.
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