| ||||||||||||
Produktinformation
|
In der Mitte des 25. Jahrhunderts wird die Menschheit mit der Tatsache konfrontiert, dass sie nicht die einzige vernunftbegabte Spezies im Universum ist. Als es ihr endlich gelingt, die Grenzen unseres Sonnensystems zu überwinden, stößt sie auf die hoch entwickelten Ildiraner, die sich glücklicherweise als friedliebend erweisen. Doch es existiert noch eine dritte Spezies oder zumindest deren Hinterlassenschaft: Die insektoiden Klikiss sind zwar seit langem ausgestorben, doch immer noch funktionsfähige Roboter und bizarre Ruinen legen beredt Zeugnis von ihrem vormals hohen Zivilisationsgrad ab.
Zur Katastrophe kommt es, als die Menschen unter Einsatz von ildiranischer Technologie einen Gasgiganten in eine neue Sonne verwandeln möchten, um die umliegenden Monde bewohnbar zu machen. Denn was sie nicht wussten: Der Gasgigant beherbergte eine in der ganzen Galaxis verbreitete Lebensform, die den Tod von Millionen ihrer Artgenossen nicht hinnimmt und den Krieg erklärt.
"In dieser Serie geht es nicht um technische Spielereien und mathematische Gleichungen", schreibt Kevin Anderson über sein Großprojekt, "sondern um Liebe und Tragik, die prunkvollen Abenteuer mehrerer konkurrierender Völker in einem sich ausdehnenden interstellaren Imperium." Damit macht er deutlich, dass er sich eher von der epischen Fantasy als von der Science Fiction hat inspirieren lassen, und dessen sollte man sich bei der Lektüre von Das Imperium bewusst sein: Trotz der teilweise von Gregory Benford ausgearbeiteten und streckenweise überzeugenden Technologie ist Die Saga der Sieben Sonnen eher eine Familiensaga im Weltraum und erinnert damit stark an Star Wars und Dune, eben die Serien, denen Anderson seine größten Erfolge verdankt. Von Eigenständigkeit kann also keine Rede sein, doch die Fans der genannten Serien werden sicherlich dennoch begeistert sein. --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Im letzten drittel des Buches zieht das Tempo dann stark an. Viele der verschiedenen Handlungsstränge werden vereint. Die Story bekommt überraschende (aber leider auch zum Teil schon seit 200 Seiten vorhersehbare) Wendungen. Dennoch baut sich enorme Spannung auf, welche auf weitere Überraschungen in Band 2 warten lässt.
Durch das wirklich gute Ende kann ich das Buch trotz anfänglicher Kritik ehrlich empfehlen. Ich werde mir sicherlich Band 2 bestellen.
Gute Unterhaltung ohne große Schwächen, aber auch ohne besonders
kreative neue Ideen.
Insgesamt war ich vom ersten Teil dieser Saga positiv überrascht;
für Fans des Genres und auch solche SF-Interessierte, die weder zu
realistisch (oder technokratisch) orientierte SF noch zu fantasy-lastige Zyklen
bevorzugen, kann "Das Imperium" als gute Unterhaltung empfohlen werden.
Der Autor liefert einen unterhaltsamen Einstieg in seine Space-
Saga. Die parallelen Handlungsstränge bleiben überschaubar, so
dass der Leser durchaus bereits im ersten Teil einen Überblick
über das "Universum" des Autors erhält.
Dies bewerte ich im Sinne unterhaltsamer SF-Literatur positiv,
da die Geschichte lesbar wird - auch ohne schon im dritten
Teil der Saga angelangt zu sein.
Hierzu eine gute (stilistische) Idee des Autors: An Stelle von
Kapitelbezeichnung sind diese durch die Namen der jeweiligen
Hauptpersonen gekennzeichnet - auch dies erleichtert dem Leser
die Handlungsabschnitte einzuordnen.
Wer andererseits spektakuläre neue Ideen erwartet, wird allerdings
enttäuscht werden - inhaltlich kennt man alles schon in dieser
oder jener Form.
Die Inhalte entsprechen einem traditionellen Standard - aber dieser
wird handwerklich gut umgesetzt - weder die Charaktere, noch die
Technologien, noch die Handlung selbst sind zu spekulativ noch zu
realitätsorientiert.
Dar Autor macht auch nicht den Fehler bestimmte Gegebenheiten in
(pseudo-)wissenschaftlicher Form zu begründen oder zu erklären -
gewisse Elemente (z.B. der Weltwald und dessen Kommunikationsnetz)
sind eben innerhalb der Saga ein Faktum - dies ist besser, als der
Versuch, sich in Erklärungen zu verstricken, die selten logisch
durchgängig bleiben.
Fazit: Gute traditionelle Unterhaltung - besser als vieles auf dem
SF-Markt - die 500 Seiten lesen sich flüssig und ohne große
Längen - aber wie gesagt, kein Feuerwerk an Kreativität.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|