So, endlich, endlich ist er da. Der vierte Band der besten Space Opera, die man im Moment bekommen kann. Das ist natürlich meine persönliche Meinung und damit sehr subjektiv. Aber ich muss sagen, das mich als Fan der Space Operas zur Zeit nichts mehr anspricht als diese siebenbändige Geschichte von Kevin J. Anderson. Ich könnte mich jetzt hier wiederholen und all die Superlative auflisten, die ich schon im begeisterten Überschwang in den Rezensionen zu den drei vorherigen Bänden von mir gegeben habe. Glaubt es mir einfach, die Serie wird immer besser. Immer mehr Geheimnisse werden gelüftet, immer mehr Hintergrundwissen wird dem Leser zuteil. Durch den langsamen, vielleicht auch bedächtigen Aufbau der ersten drei Romane ist es dem Autor gelungen, den Leser so richtig, so wirklich in sein Universum zu integrieren. Trotz der langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Romanen bleiben einem die Hauptcharaktere und Begebenheiten doch so präsent, das man nach dem Erscheinen des nächst neueren Romans sofort wieder "drin" ist. Das mag zwar ein seltenes, aber für mich wichtiges Kriterium sein, um einen sehr guten Roman zu definieren. Wie auch schon in den drei Vorgängern baut Kevin J. Anderson hier neue Spannungsbögen auf, die entweder schon wieder im selben Buch aufgelöst werden, oder als Cliffhanger zum nächsten Buch weitergereicht werden. Und es werden Spannungsbögen aus den vorhergehenden Romanen aufgelöst bzw. durchgereicht. Dadurch fallen dem Leser auch irgendwie nie unangenehme Längen oder so auf. Kompakte Spannung nenne ich das mal. Da es sich hierbei um den vierten Band handelt kann man schon merken, das jetzt alles irgendwie dem Ende zustrebt, aber ich glaube, das Anderson sich die besten Knaller noch für den letzten Band aufbewahrt hat. Wir werden sehen. Fazit: Für KJA-Fans ein "Muss", für Space-Opera-Fans sowieso. Für SciFi-Fans ein unbedingtes "Soll". Leider wird es wieder über ein Jahr dauern, bis der fünfte Band hier in Deutschland veröffentlicht wird.