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Die Sachsen
 
 
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Die Sachsen [Taschenbuch]

Matthias Springer
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 308 Seiten
  • Verlag: Kohlhammer; Auflage: 1., Aufl. (16. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3170165887
  • ISBN-13: 978-3170165885
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 277.937 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

DerName Sachsen ist seit mehr als anderthalb Jahrtausenden lebendig, wenn er seinerzeit auch für andere Gebiete gegolten hat als den heutigen Freistaat.Das alte Sachsen entsprach annähernd dem nördlichen Deutschland zwischen dem Rhein und der Elbe.Die vorliegende Darstellung verfolgt die Geschichte der Träger des Sachsennamens von seinem frühesten Vorkommen bis zum Ende der sächsischen Selbstständigkeit, die Karl der Große herbeiführte.Der Leser erfährt, was uns die Quellen über die politischen Verhältnisse des Landes und die Religion seiner Bewohner mitzuteilen haben, bevor es ans Karolingerreich angegliedert wurde.Ausführlich werden die Kriegszüge geschildert, die Karl der Große von 772 bis 804 gegen die Sachsen unternahm, bis es ihm gelang, ihren Widerstand zu brechen. Ebenso stellt der Autor die Gesetzgebung des Kaisers dar, mit der er das Land seiner Herrschaft unterwarf und zur Annahme des Christentums zwang. Der Autor: Professor Dr. Matthias Springer lehrt Geschichte des Mittelalters an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Umschlagtext

Der Name Sachsen ist seit mehr als anderthalb Jahrtausenden lebendig, wenn er seinerzeit auch für andere Gebiete gegolten hat als den heutigen Freistaat. Das alte Sachsen entsprach annähernd dem nördlichen Deutschland zwischen dem Rhein und der Elbe. Die vorliegende Darstellung verfolgt die Geschichte der Träger des Sachsennamens von seinem frühesten Vorkommen bis zum Ende der sächsischen Selbstständigkeit, die Karl der Große herbeiführte. Der Leser erfährt, was uns die Quellen über die politischen Verhältnisse des Landes und die Religion seiner Bewohner mitzuteilen haben, bevor es ans Karolingerreich angegliedert wurde. Ausführlich werden die Kriegszüge geschildert, die Karl der Große von 772 bis 804 gegen die Sachsen unternahm, bis es ihm gelang, ihren Widerstand zu brechen. Ebenso stellt der Autor die Gesetzgebung des Kaisers dar, mit der er das Land seiner Herrschaft unterwarf und zur Annahme des Christentums zwang.

Der Autor: Professor Dr. Matthias Springer lehrt Geschichte des Mittelalters an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Revolutionär, 29. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Sachsen (Taschenbuch)
M. Springer ist ordentlicher Professor in Magdeburg. Deshalb kann er es sich leisten, die gesamte bisherige Sachsenforschung auf den Kopf zu stellen, indem er (an den meisten Stellen sehr schlüssig) zeigt, dass das viele Kopfzerbrechen über Genese und Verfassung des Sachsenstammes lauter Wolkenkuckucksheime sind - weil sie allesamt auf falsch gelesenen Quellentexten basieren. Dieses Buch ist das erste Werk zum Thema seit mehr als 50 Jahren, dass nicht neu zusammenfasst, sondern wirklich neu interpretiert. Es wird sicherlich zu einem Klassiker innerhalb der Sachsenliteratur werden. Lesenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Altes loslassen, Neues aktzeptieren?!, 27. November 2008
Von 
Grünewald (Rheda-Wiedenbrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sachsen (Taschenbuch)
Als Prähistorikerin nicht unvorgebildet, las ich das Werk von Matthias Springer wie Krimifans einen Krimi. Geschichte lässt sich nicht lernen wie Mathematik. Springer fragt immer wieder ganz genau nach: Wer schreibt was, wann und warum? Dazu geht er der Verwendung der Worte nach, oder deckt nebenbei auf, dass Markloh an der Weser erst seit 1930 so heißt! Wieso hat das keiner vorher gemerkt? Methodisch akribisch ist dies Buch beispielhaft für Historiker, aber auch wichtig für alle Archäologen, die ihre Funde besser interpretieren wollen. Ebenso sollte die Lektüre von allen gelesen werden, die sich wirklich für Geschichte interessieren, denn sie erfahren ganz nebenbei, wie sich die "Geschichtsschreibung" für Ideologien vereinnahmen lässt. Ich wünsche dem Buch zahlreiche Leser und Leserinnen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat bislang gefehlt, 2. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Sachsen (Taschenbuch)
Zugegeben, wer wissen will, wer die Sachsen waren, wie sie gelebt haben und welche geschichtliche Rolle sie bis in das 8. Jahrhundert gespielt haben, wird aus diesem Buch nicht viel erfahren. Der Wert dieser Darstellung liegt vielmehr, über das Thema des Buches hinausgreifend, in der schonungslosen Offenlegung der Schwächen der sogenannten "herrschenden Meinung". Springer zeigt, was die Geschichtswissenschaft jahrzehntelang vorgab, über die Sachsen zu wissen und entlarvt diese Deutungen in vielen Fällen als Resultat von Wunschdenken und oberflächlichem Quellenstudium. Als Ergebnis steht, daß wir aus Schriftquellen kaum sicheres Wissen über die alten Sachsen herleiten können. Vermeintlich sichere Erkenntnisse werden mit überzeugenden methodischen Ansätzen und bestechenden Argumenten erschüttert oder widerlegt. Wie es statt dessen tatsächlich war, vermag Springer zwar ebenfalls nicht zu sagen. Es gilt insoweit der alte juristische Grundsatz: "Nichts läßt sich nicht beweisen". Das mag im Ergebnis für manchen unbefriedigend sein. Überzeugender und wahrhaftiger aber ist es, einige Seiten des Buches der Geschichte leer zu lassen, als sie mit zweifelhaftem "Wissen" zu füllen.

Das Buch empfiehlt sich als praktische Methodenlehre der Geschichtswissenschaft und schärft den Blick für die kritische Betrachtung von "Quellen" und solche Niederschriften, die vorgeben, "Quellen" zu sein. Mit ähnlichen Ansätzen ließe sich die gesamte Geschichtsschreibung des Frühmittelalters kritisch durchforsten und manche, scheinbar gesicherte "Tatsache" als Legende entlarven.

Kein Buch der richtigen Antworten, sondern ein Buch der richtigen Fragen.
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