Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es viele Filme, die ihre Helden nur noch in gebrochener, zwiespältiger Form präsentieren konnten, jedenfalls jenseits von Albers oder Rühmann. Hildegard Knef spielt (nach ihrer noch mütterlich-heldenhaften Rolle in "Die Mörder sind unter uns") die Geliebte des Malers, die zweifelhafte Wege geht, um ihm zu helfen, bis hin zur Hilfe beim Selbstmord. Was hat mehr Proteste ausgelöst damals: diese Handlung oder die kurze Szene, in der sie dem Maler kurz nackt Modell steht bzw. liegt?
Für die Geschichte des bundesrepublikanischen Films nach dem Zweiten Weltkrieg wichtiger Streifen (bevor der Mainstream dann wieder zum Wirtschaftswunderland paßte), der gerne auch ein paar mehr Specials verdient hätte als die kurze Doku über "die Knef".