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Die Sünderin. Gekürzte Hörfassung
 
 
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Die Sünderin. Gekürzte Hörfassung [Audio CD]


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Produktinformation

  • Audio CD
  • ISBN-10: 3550090722
  • ISBN-13: 978-3550090721
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (95 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 674.951 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Petra Hammesfahr
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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Welch erstklassige Produktionen unter den Hörbüchern zu finden sind, erfährt man beim Lauschen der Sünderin. Mit der Entscheidung, den komplexen, verwobenen Text von Ulrich Pleitgen und Ulrike Grote lesen zu lassen, hat die Produzentin und Regisseurin Margrit Osterwold einen Volltreffer gelandet. Pleitgen und Grote, ausgezeichnete Sprecher und Darsteller, machen den Roman von Petra Hammesfahr zu einem beklemmenden, weil greifbar nahen Hörerlebnis. Die äußerst nuancenreiche Regie Osterwolds lässt uns Stück für Stück den Seelen der Protagonisten und ihren schrecklichen Abgründen näher kommen.

Zunächst ist es Pleitgen, der uns die Geschichte von Cora Bender erzählt. Eine Geschichte, die mit einer Sommeridylle beginnt, in die sich von Anfang an der Tod gewunden hat. Cora ersticht am Badesee einen vermeintlich fremden Mann. Es ist an Hauptkommissar Rudolf Grovian zu beweisen, dass es sich nicht um die Tat einer Psychopathin handelt. Dazu muss er jedoch die Mauer durchbrechen, die die Mörderin um sich errichtet hat. Das Schicksal, das sich dahinter verbirgt, ist selbst für einen hartgesottenen Kriminalbeamten nur schwer zu ertragen.

Ulrich Pleitgen versteht es mit solcher Leichtigkeit und gleichzeitiger Intensität, in die unterschiedlichen Charaktere zu schlüpfen, dass man sich bereits nach kurzem Zuhören dabei ertappt, völlig in den Bann gezogen zu sein. Die behutsame Regie hält ihn -- auch bei den schrecklichsten Begebenheiten -- bis zu einem gewissen Grad zurück und verleiht ihm so doppelte Eindringlichkeit. Die helle, feste Stimme von Ulrike Grote wird von der Pleitgens kontrastiert und zugleich unterstrichen. Mal kindlich verspielt, mal fanatisch zornig und immer wieder drängend, sehnend nach Ruhe und Frieden. Eine Aufnahme, die selbstverständlich auf jegliche Geräuschkulisse verzichten kann.

Die sinnvoll gekürzte Hörfassung bietet auf 4 CDs insgesamt 289:06 Minuten Hörgenuss der Spitzenklasse. --Anne Hauschild

Pressestimmen

"Spannend bis zum bitteren Ende." (Stern)

"Meisterlich genau zeichnet Hammesfahr in ihrem beklemmenden, intelligenten Roman die Gedanken einer jungen Frau am Rande des Wahnsinns nach." (Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Ende, 12. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Sünderin (Taschenbuch)
Die Sündering war mein bisher erster Roman von Petra Hammesfahr - aber es wird nicht der letzte sein. Zu sehr hat mich die Geschichte von Cora gefesselt. Das Buch las ich in wenigen Tagen aus und konnte mich immer nur schwer lösen, da ich schon nach den ersten Seiten unbedingt wissen wollte wie es endet.

Meine Bewunderung gilt der Autorin, da ich es mir sehr schwer vorstelle, bei diesem ganzen Chaos aus Gefühlen, Gedanken, Wahrheit und Lüge alles in die richtige Reihenfolge zu bringen. Die Geschichte ist schnell erzählt, da es in dem Buch weniger um viele Geschehnisse, sondern um die Psyche der Protagonistin geht.
Cora Bender ist 24 und einer Kindheit entflohen, die man niemandem wünscht: Die Mutter wird nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Magdalena gläubig, da sie es wohl als Bestrafung Gottes ansieht, dass Magdalena schwer krank ist. Ihr Vater schafft es nicht, Cora vor diesem Wahn zu schützen. Cora pflegt ihre Schwester, muss den Haushalt machen, jedes normale Leben wird ihr untersagt. Bis zu diesem einen Tag... dann fehlt ihr ein Stück.
Sie beginnt ein neues Leben, sucht sich einen Mann, bekommt einen Sohn und denkt, alles ist in Ordnung. Bis sie durch einen Rocksong im Radio Erinnerungen hoch kommen. Seitdem ist alles anders. Sie bringt alles durcheinander und als einzigen Ausweg sieht sie Selbstmord.
Doch soweit kommt es nicht, denn statt sich im See zu ertränken, geht sie noch mal zurück zu ihrem Mann und ihrem Sohn, um sich zu verabschieden. Dann sieht sie dieses Pärchen auf der Decke liegen und aus irgendeinem Grund stört es sie, dass die Zärtlichkeiten austauschen. Auf einmal legt die Frau eine Cassette ins Radio und Cora dreht durch. Sie ersticht den Mann mit dem Messer, mit dem sie gerade einen Apfel für ihren Sohn schälen wollte und ist danach irgendwie erleichtert.

Für alle ist klar, Cora ist verrückt und unzurechnungsfähig. Doch der Polizist Rudolf Grovian sieht das anders und versucht, an Cora heran zu kommen. Teilweise lässt sie das zu, doch eigentlich will sie nur ihre Ruhe und fängt an zu lügen. Das alles ist teilweise etwas verwirrend, aber irgendwie kommt man doch mit. Cora gibt einem Einblicke in ihre schlimme Kindheit und man bekommt Mitleid mit ihr, sieht sie nicht als brutale Mörderin.

Irgendwas muss damals vor fünf Jahren in einem Keller passiert sein und dieser Mann, den sie umgebracht hat, spielt dabei eine Rolle. Doch bis ans Ende des Buches schafft es die Autorin immer wieder eine neue Wendung in die Geschehnisse einzubringen und auf den letzten Seiten erfährt man erst die ganze Wahrheit.

Tolles Buch, intelligente Geschichte!!!

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Blick in den Ursumpf des Täters, 29. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Sünderin (Taschenbuch)
Es ist mein erster Hammesfahr-Krimi und bestimmt nicht der letzte. Wir werden in den Ursumpf der menschlichen Seele der Täterin geführt und sehen, wie Ereignisse in der Kindheit Handeln & Denken des Erwachsenen be- stimmen können. Ich wurde daran erinnert, daß nicht nur Welt um mich ist sondern eine viel komplexere jeder in sich trägt. Kurzum, es passiert nicht viel: Ein Mord, den keiner versteht, da die Täterin bist dahin unscheinbarer Normalmensch zu sein schien. Die erste Vernehmung, die von einem kauzigen & und er- fahrenen Kommissar geführt wird, läßt erahnen, daß die Täterin hinter Ihrer Fassade Geheimnisse ver- birgt. Geheimnisse für den Kommissar, den Leser aber auch die Täterin. Wir partizipieren an den Erinnerungsstücken der Täterin, die wie Puzzleteile in Ihr Gedächtnis herumfliegen und nicht zu einem Bild passen wollen. Es geht viel um Psychologie, aber es bleibt immer spannend. Es wird nie zu komplex und damit ermüdent. Ich wurde mit jeder Erinnerung neugieri- ger und ungeduldiger auf die Lösung. Sehr schön von der Autorin, daß wir den Versuch der Aufklärung der Tatmotive sowohl aus der Sicht der Täterin als Aufarbeitung verdrängter Erinnerungen als auch aus Sicht des aussenstehenden Kommissares erleben dürfen. Wer Lust auf "andere" Krimis hat, der ist hier sehr gut aufgehoben. Das Einzelschicksal der Täterin ist aber sehr extrem. Also nicht der all- tägliche Mord aus der Zeitung wegen Eifersucht; Geld oder sonstiges. --- Vielleicht aber auch doch, nur wir erfahren die menschlichen Hintergründe nie..... Der Kauf hat sich gelohnt!!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Sünderin :, 23. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Sünderin (Taschenbuch)
Wieder einmal hat es PH geschafft mich in Ihren Bann zu ziehen. Warum Ihr das im wieder gelingt...und weshalb sie uns Ihre Personen so nahe bringen kann wie kaum ein Anderer...?..nun ich habe nach dem vielleicht fünften oder sechsten Band von ihr versucht zumindest einen Ansatz einer Erklärung dafür zu finden, ich denke es liegt zum Teil daran, daß Ihre Protagonisten nebenan wohnen (könnten) und auch so heißen,
sie heißen Dieter, Horst, Irene, oder Cora......heißen also so wie unsere Eltern oder
Freunde heißen könnten, somit wird die Wirklichkeit erreichbar, es gibt keinen Abstand mehr, wie wenn wir Bücher lesen würden die in den USA oder an einem fiktiven Ort
handeln würden...Ihre Personen gehen mit verständlichen (nachvollziehbaren)
Problemen um....oder aber werden so plastisch geschildert, daß selbst irrationales
Handeln wie im Falle des Herrn Genardy's nicht mehr unwahrscheinlich anmutet.
so geschehen auch bei Cora, der (stillen) Heldin dieses Buches.
Durch verschiedene unterschiedliche Erzählebenen einmal aus der Sicht von Cora....die uns immer nur soviel erzählt, wie sie bereit ist „zu sehen", und einmal aus der Sicht
des ermittelnden Beamten (mit all seinen eingeflochtenen persönlichen Problemen, und Sichtweisen der Dinge) ........ macht uns das Buch neugierig und betroffen.....
100 Punkte Petra!!
Ich kann nur sagen unbedingt lesen....aber nehmt euch Zeit, dies ist wieder mal keines das man im Schnellgang durchlesen sollte...wäre schade drum...:o)
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