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Die Süße des Lebens
 
 

Die Süße des Lebens (Gebundene Ausgabe)

von Paulus Hochgatterer (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: Deuticke im Zsolnay Verlag; Auflage: 11 (5. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552060278
  • ISBN-13: 978-3552060272
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 262.934 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In beeindruckender Tiefenschärfe und Präzision verschränkt Paulus Hochgatterer die Ebenen in seinem Roman, schafft er aus sieben wechselnden Perspektiven, Wahrnehmungen und Ausdrucksweisen sowohl den packenden Thriller-Spannungsbogen vom Mord zum Mörder als auch eine beunruhigende Seelenlandschaft (...) Ein beeindruckender Roman, dessen prägnante Prosa nicht auf Effekte zu zielen braucht. Mit genau gesetzten Motiven, mit den feinen Überschneidungen und Verbindungen in den sieben Figurperspektiven schafft Hochgatterer in großer Stilsicherheit eine ganze, hintergründige Welt: von einer kleinen Hand, die tagelang Mensch-ärger-dich-nicht-Kegel umschlossen hält, bis zu den Sternen, die der Kommissar im Fernrohr sieht." (Klaus Zeyringer, Standard, 05.08.06)

"In seinem Roman pflegt Paulus Hochgatterer den langen Atem, nimmt sich Zeit für Nebenhandlungen, verzahnt seine Motive sorgfältig, formuliert präzise... Ein kleines dunkles Universum entsteht so..." (Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 05.09.06)


Kurzbeschreibung

Einem alten Mann wird in einer Winternacht der Kopf zermalmt. Seine Enkelin verliert ob ihres grausamen Fundes die Sprache. Gänzlich ungelegen kommt Kriminalkommissar Ludwig Kovacs in privater Hinsicht dieser Mord zum Jahreswechsel nicht - doch dieser Tote, darüber macht er sich keine Illusionen, wird ihn länger beschäftigen. Ein psychopathischer Familienvater schlägt seine Tochter krankenhausreif, ein dauerlaufender Benediktinerpater hört Stimmen und eine junge Mutter glaubt, ihr neugeborenes Kind sei der Teufel. Das Psychogramm dieser Kleinstadt ist alles andere als beruhigend. Doch wer ist verantwortlich für die grausame Tat?

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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Viel mehr als ein Krimi..., 8. August 2007
Von Roland Freisitzer "freisitzer" (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Über die Handlung von "Die Süße des Lebens" ist schon sehr viel und ausführlich geschrieben worden, ich denke, zu ausführlich.
"Die Süße des Lebens" als Krimi (bzw. Kriminalroman) zu bezeichnen, wäre eigentlich schade, da dieses Buch viel mehr ist. Ja, es passiert ein (bestialischer) Mord, es passiert einiges in diesem Buch. Ja, es gibt einen Kommissar und ja, der Mörder wird entlarvt (ganz am Schluß).
Paulus Hochgatterer lässt seine Protagonisten kapitelweise (jeder Protagonist ist auch an einer ganz bestimmten Erzählweise deutlich zu erkennen) erzählen und löst das Rätsel (bzw. die Frage nach dem Mörder) erst am Ende. Die Lösung der "who-did-it" Frage ist aber eigentlich der Punkt, der den Leser verstört zurücklässt, den dadurch bleiben die schwarzen Felder (bzw. Probleme) schwarz, bzw. ungelöst. Die Auklärung des Mordes ist nur ein ganz kleiner Teil des Bildes, das hier in 296 Seiten ensteht und das ist auch der Unterschied zu einem (herkömmlichen) Kriminalroman. "Die Süße des Lebens" ist (von der psychologischen Tiefenstruktur, nicht dem Erzählstil) am ehesten mit den Romanen von Patricia Highsmith oder Georges Simenon vergleichbar. Paulus Hochgatterer hat jedoch eine ganz eigenständige Stimme, die winterliche Stimmung und das österreichische Lokalkolorit ist grossartig.
Ein düsteres, faszinierendes Buch, das zum Denken anregt und viel mehr ist als was es will.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Kleinstadt und der Wahnsinn, 28. November 2006
Von Wolfgang Stroebl (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Mag "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer vom Gestus her ein Kriminalroman sein, so liegen seine Stärken aber eindeutig im Entwurf eines Gesellschaftspanoramas. Man liest von einer scheinbar idyllischen, funktionierenden Welt einer Kleinstadt, unter deren bürgerlicher Oberfläche der Wahnsinn lauert. Dass man in diesem Roman eine Reihe von zutiefst gestörten Zeitgenossen antrifft, mag damit zu tun haben, dass der Psychiater Hochgatterer nur zu genau weiß, wozu der Mensch fähig ist. Der Unterhaltungswert der Abgründe der menschlichen Seele scheint doch recht begrenzt, sodass man sich in manch düsterem Kapitel an Henning Mankell erinnert fühlt - wenn auch der Kriminalfall an sich nicht den ausweglosen Sog des Skandinaviers erreicht. Die Auflösung wirkt doch ein wenig aus dem Hut gezogen.
Stilistisch abgegrenzt, lockerer und leichter lesen sich die Abschnitte, die von Hochgatterers Alter Ego, einem Krankenhauspsychiater handeln. Hier plaudert der Autor offensichtlich ein wenig aus der Schule, hier finden sich interessante Einblicke und Gedanken über diesen Arztberuf. Diese realeren Einschübe finde ich am interessantesten in diesem Roman, der trotz seiner Uneinheitlichkeit erneut die große literarische Begabung seines Autors zeigt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wachsstöpsel, 26. Januar 2007
Furth am See zu Weihnachten, Schnee, Eiseskälte und behagliche Wärme in der großväterlichen Stube bei einer Partie "Mensch Ärgere Dich Nicht" und Kakao. Es klingelt, der Großvater Sebastian Wilfert geht nach draußen und kommt nicht wieder - er wird ermordet, sein Gesicht zur Unkenntlichkeit zermalmt und regelrecht ausgelöscht. Katharina Maywald, sieben Jahre alt packt die beiden Stöpsel - den gelben und den blauen - vom Spielbrett, sucht und findet den Großvater. "Vier, ich hab dich"! sie schließt die Hände zu Fäusten und sagt vorerst nichts mehr.

Auf der Suche nach Motiv und Mörder begleiten uns der Kommissar Ludwig Kovac, der Kinderpsychiater Raffael Horn, Er und Ich. Die Erzählperspektiven der Vier wechseln regelmäßig und sind einerseits greifbare Charaktere mit Persönlichkeit, Vorlieben und Sorgen, andererseits krankhaft neurotische Sonderlinge und psychopatische Jugendliche mit krimineller Zukunft bzw. Vergangenheit.
Bilden der Mord zu Beginn und die Aufklärung am Ende den Rahmen, so erzählt und Hochgatterer in erster Linie die düstere Geschichte der Bewohner einer Kleinstadt in Niederösterreich, verschafft uns Begegnungen mit unscheinbaren manchmal sympathischen, manchmal widerlichen Menschen und lässt uns von der winterlichen Kälte in die Wärme flüchten. Wir erleben die Hilflosigkeit Horns gegenüber Katharinas Schweigen, die Chancenlosigkeit der örtlichen Polizei gegen gemein gefährliche Familienväter und die Unzurechnungsfähigkeit eines jungen Benediktinerpaters, der mit IPod am offenen Grab Joyces "Ulysses" zitiert .

Feinst umschmeichelt wird die Darstellung durch eine Vielzahl von Beschreibungen der ganz kleinen Dinge. Ein fabelhaft atemloser Roman, den man zwischenzeitlich zur Seite legt, um sich vom Erzählten zu erholen und am Ende angelangt noch einmal durchblättert, um die versteckten Hinweise auf den Mörder und sein Motiv aus der Perspektive des Eingeweihten und Wissenden nach zu lesen.
Erschüttert, bewegt, gespannt und absolut begeistert!!!
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Der Mord am alten Sebastian Wilfert schockiert die kleine Gemeinde von Furth in den Festtagen. Jemand hat ihm das Gesicht zerquetscht - übrig ist nur noch eine blutige Masse... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Aria veröffentlicht

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Vor 6 Monaten von Sabine Stephan veröffentlicht

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Vor 8 Monaten von Lisbeth veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ja doch ein Krimi
Ich möchte schon behaupten dass es sich bei "Die Süße des Lebens" um einen Krimi handelt. Aber mehr als das, es sind mehrere Krimis in einen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Bernhard Erdpresser veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen subtil konstruiert!
das buch ist nicht nur für krimifreunde geeignet, denn darüber hinaus bietet es noch eine großartig, subtil konstruierte geschichte mit tiefem psychologischen hintergrund. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von esc veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hochgatterer in Bestform
Mit "Die Süße des Lebens" hat Paulus Hochgatterer meiner Meinung nach ein wahres Meisterwerk geschaffen, das jeder lesen sollte, der mit intelligenter Kriminalliteratur etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von S. Deifl veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen großartiger schreibstil, ABER...
ich mag bücher, in denen man eine geschichte von mehreren blickwinkeln erzählt bekommt, in diesem fall sind es vier. was bei mir zu keinerlei verwirrung führte. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von los lisos veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Verwirrend
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Vor 14 Monaten von Angie Bookheart veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Charakterstudie
Der Roman ist neben einem Krimi auch eine hervorragend formulierte, gut recherchierte Charakterstudie von Menschentypen einer (österreichischen) Kleinstadt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von D. Senn veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen hatte mehr erwartet bzw. erhofft
Meine Erwartungen konnte dieses Buch leider nicht erfüllen, denn laut Kurzbeschreibung hätte es um einiges mehr bieten müssen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2007 von Annika

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