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Die Süße des Lebens: Roman
 
 
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Die Süße des Lebens: Roman [Gebundene Ausgabe]

Paulus Hochgatterer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: Deuticke Verlag; Auflage: 11 (5. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552060278
  • ISBN-13: 978-3552060272
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 389.733 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Paulus Hochgatterer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In beeindruckender Tiefenschärfe und Präzision verschränkt Paulus Hochgatterer die Ebenen in seinem Roman, schafft er aus sieben wechselnden Perspektiven, Wahrnehmungen und Ausdrucksweisen sowohl den packenden Thriller-Spannungsbogen vom Mord zum Mörder als auch eine beunruhigende Seelenlandschaft (...) Ein beeindruckender Roman, dessen prägnante Prosa nicht auf Effekte zu zielen braucht. Mit genau gesetzten Motiven, mit den feinen Überschneidungen und Verbindungen in den sieben Figurperspektiven schafft Hochgatterer in großer Stilsicherheit eine ganze, hintergründige Welt: von einer kleinen Hand, die tagelang Mensch-ärger-dich-nicht-Kegel umschlossen hält, bis zu den Sternen, die der Kommissar im Fernrohr sieht." Klaus Zeyringer, Standard, 05.08.06 "Ein psychologischer Thriller mit einer raffiniert komponierten Handlung und markanten Charakteren." Werner Fuld, Focus, 14.08.06 "Paulus Hochgatterers mitreißender Roman entwirft das Sittenbild eines Mikrokosmos." Ulrich Rüdenauer, Tagesspiegel, 03.09.06 "In seinem Roman pflegt Paulus Hochgatterer den langen Atem, nimmt sich Zeit für Nebenhandlungen, verzahnt seine Motive sorgfältig, formuliert präzise... Ein kleines dunkles Universum entsteht so..." Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 05.09.06 "Ginge es mit rechten Dingen zu, müsste Paulus Hochgatterer damit die Schmallmauer der Bestsellersphäre durchstoßen. (...) Überhaupt zählt die Präzision des Ausdrucks zu seinen hervorstehenden Qualitäten." Ulrich Weinzierl, Literarische Welt, 30.09.06

"Ein beeindruckendes Buch. Fein und vorsichtig erzählt...Nicht einfach nur ein Krimi, es ist eine Geschichte über das Leben und darüber, zu welchen Abgründen man gelangt, wenn man den richtigen Weg verpasst." Christine Westermann, WDR 2, 09.07.06 "...ein reines Vergnügen... spannend, mit Sorgfalt komponiert und prägnant." Daniela Strigl, Falter, 31.07.06 "Er formuliert schlanke, ungemein anschauliche Sätze, deren Eigentliches zwischen den Zeilen steht. (...) auch darin beweist er Meisterschaft: Nie knarrt bei ihm der Mechanismus, die Spannung des Unheimlichen steigt bruchlos von Kapitel zu Kapitel." Ulrich Weinzierl, Literarische Welt, 30.09.06 "Wenn es mit rechten Dingen zugeht, müsste Paulus Hochgatterer mit 'Die Süße des Lebens' nun endgültig dem Status des Geheimtipps entwachsen sein, den er vor allem für das deutsche Publikum noch immer hat. ... Hochgatterers Roman ist ein reines Vergnügen, ein Krimi, der bei allem Witz die Gesetze des Krimis achtet, der also spannend ist, mit Sorgfalt komponiert und prägnant... Vor allem aber ist die Sprache dem, was der Autor erzählen will, angemessen wie ein Handschuh." Daniela Strigl, Literaturen, 10/06 "Ein beeindruckend schauriges Panorama aus der globalisierten Provinz...eine scharfe Gesellschaftsstudie aus den trostlos opulenten Zeiten heute, hier im tiefsten Österreich und überall, wo Wohlstand und Verwahrlosung sich dicht verflechten." Franz Haas, NZZ, 21.11.2006 "Wo der österreichische Schriftsteller das Böse im Zuckerguss verpackt und als vergiftete Pralinés anbietet, erliegt man ihm auf der Stelle." Pia Reinacher, FAZ, 10.11.2006

Kurzbeschreibung

Einem alten Mann wird in einer Winternacht der Kopf zermalmt. Seine Enkelin verliert ob ihres grausamen Fundes die Sprache. Gänzlich ungelegen kommt Kriminalkommissar Ludwig Kovacs in privater Hinsicht dieser Mord zum Jahreswechsel nicht - doch dieser Tote, darüber macht er sich keine Illusionen, wird ihn länger beschäftigen. Ein psychopathischer Familienvater schlägt seine Tochter krankenhausreif, ein dauerlaufender Benediktinerpater hört Stimmen und eine junge Mutter glaubt, ihr neugeborenes Kind sei der Teufel. Das Psychogramm dieser Kleinstadt ist alles andere als beruhigend. Doch wer ist verantwortlich für die grausame Tat?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Mag "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer vom Gestus her ein Kriminalroman sein, so liegen seine Stärken aber eindeutig im Entwurf eines Gesellschaftspanoramas. Man liest von einer scheinbar idyllischen, funktionierenden Welt einer Kleinstadt, unter deren bürgerlicher Oberfläche der Wahnsinn lauert. Dass man in diesem Roman eine Reihe von zutiefst gestörten Zeitgenossen antrifft, mag damit zu tun haben, dass der Psychiater Hochgatterer nur zu genau weiß, wozu der Mensch fähig ist. Der Unterhaltungswert der Abgründe der menschlichen Seele scheint doch recht begrenzt, sodass man sich in manch düsterem Kapitel an Henning Mankell erinnert fühlt - wenn auch der Kriminalfall an sich nicht den ausweglosen Sog des Skandinaviers erreicht. Die Auflösung wirkt doch ein wenig aus dem Hut gezogen.

Stilistisch abgegrenzt, lockerer und leichter lesen sich die Abschnitte, die von Hochgatterers Alter Ego, einem Krankenhauspsychiater handeln. Hier plaudert der Autor offensichtlich ein wenig aus der Schule, hier finden sich interessante Einblicke und Gedanken über diesen Arztberuf. Diese realeren Einschübe finde ich am interessantesten in diesem Roman, der trotz seiner Uneinheitlichkeit erneut die große literarische Begabung seines Autors zeigt.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Über die Handlung von "Die Süße des Lebens" ist schon sehr viel und ausführlich geschrieben worden, ich denke, zu ausführlich.
"Die Süße des Lebens" als Krimi (bzw. Kriminalroman) zu bezeichnen, wäre eigentlich schade, da dieses Buch viel mehr ist. Ja, es passiert ein (bestialischer) Mord, es passiert einiges in diesem Buch. Ja, es gibt einen Kommissar und ja, der Mörder wird entlarvt (ganz am Schluß).
Paulus Hochgatterer lässt seine Protagonisten kapitelweise (jeder Protagonist ist auch an einer ganz bestimmten Erzählweise deutlich zu erkennen) erzählen und löst das Rätsel (bzw. die Frage nach dem Mörder) erst am Ende. Die Lösung der "who-did-it" Frage ist aber eigentlich der Punkt, der den Leser verstört zurücklässt, den dadurch bleiben die schwarzen Felder (bzw. Probleme) schwarz, bzw. ungelöst. Die Auklärung des Mordes ist nur ein ganz kleiner Teil des Bildes, das hier in 296 Seiten ensteht und das ist auch der Unterschied zu einem (herkömmlichen) Kriminalroman. "Die Süße des Lebens" ist (von der psychologischen Tiefenstruktur, nicht dem Erzählstil) am ehesten mit den Romanen von Patricia Highsmith oder Georges Simenon vergleichbar. Paulus Hochgatterer hat jedoch eine ganz eigenständige Stimme, die winterliche Stimmung und das österreichische Lokalkolorit ist grossartig.
Ein düsteres, faszinierendes Buch, das zum Denken anregt und viel mehr ist als was es will.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wachsstöpsel 26. Januar 2007
Von Esther TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Furth am See zu Weihnachten, Schnee, Eiseskälte und behagliche Wärme in der großväterlichen Stube bei einer Partie "Mensch Ärgere Dich Nicht" und Kakao. Es klingelt, der Großvater Sebastian Wilfert geht nach draußen und kommt nicht wieder - er wird ermordet, sein Gesicht zur Unkenntlichkeit zermalmt und regelrecht ausgelöscht. Katharina Maywald, sieben Jahre alt packt die beiden Stöpsel - den gelben und den blauen - vom Spielbrett, sucht und findet den Großvater. "Vier, ich hab dich"! sie schließt die Hände zu Fäusten und sagt vorerst nichts mehr.

Auf der Suche nach Motiv und Mörder begleiten uns der Kommissar Ludwig Kovac, der Kinderpsychiater Raffael Horn, Er und Ich. Die Erzählperspektiven der Vier wechseln regelmäßig und sind einerseits greifbare Charaktere mit Persönlichkeit, Vorlieben und Sorgen, andererseits krankhaft neurotische Sonderlinge und psychopatische Jugendliche mit krimineller Zukunft bzw. Vergangenheit.
Bilden der Mord zu Beginn und die Aufklärung am Ende den Rahmen, so erzählt uns Hochgatterer in erster Linie die düstere Geschichte der Bewohner einer Kleinstadt in Niederösterreich, verschafft uns Begegnungen mit unscheinbaren manchmal sympathischen, manchmal widerlichen Menschen und lässt uns von der winterlichen Kälte in die Wärme flüchten. Wir erleben die Hilflosigkeit Horns gegenüber Katharinas Schweigen, die Chancenlosigkeit der örtlichen Polizei gegen gemein gefährliche Familienväter und die Unzurechnungsfähigkeit eines jungen Benediktinerpaters, der mit IPod am offenen Grab Joyces "Ulysses" zitiert .

Feinst umschmeichelt wird die Darstellung durch eine Vielzahl von Beschreibungen der ganz kleinen Dinge. Ein fabelhaft atemloser Roman, den man zwischenzeitlich zur Seite legt, um sich vom Erzählten zu erholen und am Ende angelangt noch einmal durchblättert, um die versteckten Hinweise auf den Mörder und sein Motiv aus der Perspektive des Eingeweihten und Wissenden nach zu lesen.
Erschüttert, bewegt, gespannt und absolut begeistert!!!
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Für mich persönlich enttäuschend ...
Friedliche Feiertagsstimmung zwischen den Jahren. Doch die Ruhe der österreichischen Kleinstadt Furth wird jäh gestört. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lexi veröffentlicht
Subtile Psychologie, großartige Erzählkunst
Das Faszinierende an Paulus Hochgatterers Erzählsprache: Er beschreibt detailgenau und unaufgeregt, ohne jemals zu werten, entwirft wie durch ein Vergrößerungsglas... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von androgast veröffentlicht
Das vergebliche Warten auf Spannung...
Die Rezension dieses Romanes fällt mir sehr schwer, da es sich nicht um einen Kriminalroman (wie behauptet)im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr um eine Milieustudie samt... Lesen Sie weiter...
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Ein eigenartiger Schreibstil: man muss sich drau einlassen und einfach tapfer weiterlesen, dann erst legt sich dieser Krimi offen. Es ist wie ein Geschenk in einer riesigen Kiste. Lesen Sie weiter...
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Der Mord am alten Sebastian Wilfert schockiert die kleine Gemeinde von Furth in den Festtagen. Jemand hat ihm das Gesicht zerquetscht - übrig ist nur noch eine blutige Masse. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2009 von Philia Libri
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