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Die Rose von Damaskus: Historischer Roman
 
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Die Rose von Damaskus: Historischer Roman [Taschenbuch]

Cornelia Kempf
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: rororo (1. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349924733X
  • ISBN-13: 978-3499247330
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 361.986 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Cornelia Kempf
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kreuzritter, Sarazenen und eine verbotene Liebe Damaskus, zur Zeit des dritten Kreuzzuges: Die schöne Nasrin führt ein behütetes Leben als Tochter des Emirs Suleyman. Eines Tages bekommt ihr Vater den Kreuzritter Bernhard von Marquard als Sklaven geschenkt. Nasrin ist fasziniert vom Stolz und Mut des Fremden, und bald sprießt eine heimliche Liebe zwischen den beiden. Doch ihre Gefühle werden auf eine harte Probe gestellt, als die Kreuzritter unter Richard Löwenherz gegen Akkon ziehen…

Über den Autor

Cornelia Kempf, geboren 1970, arbeitete als selbständige IT-Systemspezialistin, ehe sie sich dem Schreiben von historischen Romanen widmete. Heute lebt die Autorin in der Nähe von Augsburg.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Yukon1998 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Als der Sultan Salah Ad-Din dem Emir von Damaskus den Kreuzritter Bernhard von Markward als christlichen Sklaven zum Geschenk macht, verändert er auch das Leben der Emirstochter Nasrin. Zunehmend muss die junge Frau erkennen, dass ihre Vorurteile gegen den Kafir nicht der Wahrheit entsprechen, denn in einer schwierigen Situation ist Bernhard der einzige, der bereit ist ihr zu helfen.
Während sich vor den Mauern von Akkon das Heer des Sultans und die christlichen Soldaten Richard Löwenherz' gegenüber stehen, erblüht zwischen Bernhard und Nasrin eine zarte Liebe. Und eine gefährliche Liebe, denn das Schicksal wendet sich gegen Nasrin und ihre Familie - und erneut ist Bernhard der Einzige, der ihr helfen kann...

Mit Die Rose von Damaskus" (Titel der Taschenbuchausgabe des Hardcovers Die Gärten von Damaskus") legt Cornelia Kempf einen spannenden historischen Roman aus der Zeit der Kreuzzüge vor, in dem es von vielschichtigen, aber nicht immer liebenswerten Charakteren nur so wimmelt. Mit lebhaften, sinnlichen Beschreibungen lässt Cornelia Kempf in den Köpfen ihrer Leserinnen ein farbenprächtiges Bild aus 1001 Nacht entstehen, das Selbige unwiederbringlich in die Welt der Paläste und Harems, aber auch der erdrückenden Wirklichkeit der Sklaven und Schlachten entführt.
Dabei entwickelt sich die bereits erwähnte Liebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren Bernhard und Nasrin sehr langsam und bietet genügend Raum für die Schilderung von den Lebensumständen der damaligen Menschen, unterschiedlichen Auffassungen und Konflikten zwischen den Religionen bzw. ihren vorgestellten Vertretern. Erfreulicherweise verzichtet Cornelia Kempf hierbei auf einseitige Schwarz-Weiß-Malerei, sondern versucht allen Seiten gerecht zu werden. Ihr Roman bietet zwar keine Lösung für die aufgeworfenen, oftmals sehr aktuellen Fragen, wohl aber eine Vision davon, wie es sein oder werden könnte.

Alles in allem ist Die Rose von Damaskus" ein spannendes Lesevergnügen, dass auf unterhaltsamste Weise auch philosophische Fragen und historische Ereignisse angeht. Über manches, was zwischen den Seiten zu lesen ist, werde ich wohl noch lange nachdenken, weil es durchaus nicht nur von historischer, sondern auch von aktueller Brisanz ist.
Dennoch ist Die Rose von Damaskus" kein schwerer Stoff, sondern eine ausgesprochen empfehlenswerter Buchtipp für die kommenden dunklen Herbst- und Wintertage!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tankred
Format:Taschenbuch
Ich gehöre normalerweise nicht zu den Leuten, die Liebesgeschichten lesen. Doch meine Frau hatte sich im Urlaub diesen Roman gekauft und strafte mich damit durch Nichtbeachtung. Beinahe Tag und Nacht las sie das Buch und meinte schließlich nach der letzten Seite mit einer Begeisterung, dass es auch was für mich sei, da es sich hierbei um einen Roman aus der Zeit der Kreuzzüge handle. Also habe ich ihn doch gelesen, es war ja noch immer Urlaub und ich tat es schon alleine, weil ich wissen wollte, was meine Frau an diesen Roman so faszinierte.
Angenehm überrascht war ich, weil es sich hierbei eben nicht um eine klassische Liebesgeschichte handelt, sondern sich die Liebesbeziehung über alle Seiten hinweg langsam steigert. Dies machte es mir leicht, den Roman auch wirklich bis zum Ende zu lesen, der mich bald in einen Sog riss, der mich in den Orient brachte.
Mit bewegenden Bildern wird hier also die Geschichte von Nasrin al-Dir und Bernhard von Markward erzählt, der schönen Tochter eines muslimischen Emirs und eines gefangenen Kreuzritter, der auf seine Reise ins Heilige Land Einiges durchzumachen hatte. Als Sklave des Emirs hat dieser Bernhard einiges zu erdulden und nur Nasrin sieht in ihm mehr als einen Barbaren, sie sieht im ihn einen Menschen, trotz ihrer Furcht, die sie vor ihm hat. Als sei jedoch die Ankunft des Ritters im Hause al-Dir ein böses Omen, wird die Welt Nasrins im Laufe der Geschichte vollends auf den Kopf gestellt und auch sie kommt in den Sog der Kriege im fernen Palästina.
Obwohl die Geschichte bis über die Hälfte nur in Damaskus spielt, kommt die Autorin nicht umhin, die historischen Persönlichkeiten des dritten Kreuzzuges miteinzubinden. So trifft man auch auf Sultan Saladin und seinen Gegenspieler Richard Löwenherz.
Gefallen hat mir vor allem, dass hier die Geschehnisse des dritten Kreuzzuges eben nicht durch endlose Schilderungen der Schlachten widergespiegelt werden, sondern vielmehr als Erinnerungen Bernhards geschildert werden. Neben Spannung und einen Schuss Romantik bekommt man hier auch einen netten Einblick über den dritten Kreuzzug und die Gestalt des Sultans fand ich in diesem Roman wirklich gut gezeichnet.
Im Großen und Ganzen gefiel mir der Roman sehr und nun verstehe ich auch, warum meine Frau nicht zu lesen aufhören konnte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Altpapier 3. Oktober 2010
Von Kaamelott
Format:Taschenbuch
Leider kann ich den Enthusiasmus der anderen Rezensenten über dieses Buch nicht teilen, was vor allem an Frau Kempfs Schreibstil liegt. Die Sprache ist blumig bis schwülstig (soll wohl arabisches Flair verbreiten). Häufige Verwendung des Wörtchens "gar", andererseits jedoch so moderne, neudeutsche Redewendungen wie "nicht wirklich" - das paßt einfach nicht zusammen. Am meisten nervt jedoch der ständige Gebrauch des Plusquamperfekts, wenn ein einfacher Imperfekt richtig gewesen wäre. Vielleicht verwendet die Autorin den Gewinn aus dem Verkauf ihrer Bücher mal für einen Grammatikkurs unter besonderer Berücksichtigung der Vergangenheitsformen und ihrer Anwendung...
Auch inhaltlich so manche Ungereimtheiten: wie kann ein Ritter, der gleich bei seiner Ankunft im Morgenland in Gefangenschaft geriet, die engen Gassen von Damaskus wie seine Westentasche kennen? Dass er in atemberaubender Zeit fehlerlos Arabisch lernt - geschenkt. Auch daß die Protagonisten die Wüste durchqueren müssen, um nach Arsuf zu gelangen, kam mir komisch vor. Ich hatte den Eindruck, daß die Gegend südwestlich von Damaskus durchaus fruchtbar ist; die Wüste beginnt doch erst östlich von Damaskus. Aber darüber kann man hinwegsehen, es ist ja schließlich kein Geschichtsbuch. Warum nennt Nasrin Bernhardt "Bern'ardt" - sie ist doch keine Französin! Im Arabischen gibt es sogar mehrere Hs, da dürfte die Aussprache des Namens keine Schwierigkeit bereiten.
Gut war die Darstellung des Lebens der Christen in Damaskus.
Insgesamt hielt sich das Lesevergnügen sehr in Grenzen - schade, denn das Thema ist wirklich interessant. Das Buch wird ohne Umweg dem Altpapier übergeben.
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