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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte,
Von Heike Lücht (Halberstadt Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Rose von Angelâme (Broschiert)
Weit geschlagen ist der zeitliche Rahmen dieses Buches. Beginnend in der heutigen Zeit mit einem widerspruchsvollen Versicherungsfall und dessen Auswirkungen verlagert sich der Roman kurz danach in das vierzehnte Jahrhundert zu Zeiten der Tempelritter. Die Handlung ist spannend aufgebaut, so dass beim weiteren Lesen fast der Anfang vergessen ist. Der nächste zeitliche Schritt führt in das neunzehnte Jahrhundert, wo ein Gemälde und Gerichtsprotokolle aus dem vierzehnten Jahrhundert für Verwirrung und Mutmaßungen sorgen. Dieser Zeitabschnitt liest sich besonders gut und baut die Spannung um des Rätsels Lösung weiter auf. Der Schluss mag etwas erstaunen, doch lesen Sie selbst, denn wer Augen hat zu sehen ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Leser ist mittendrin,
Rezension bezieht sich auf: Die Rose von Angelâme (Broschiert)
Ein wunderbares Buch, das fesselt und am nächsten Morgen weiß man, warum man nicht ausgeschlafen ist.Die Sprache passt sich den Handlungszeiträumen an, das ist sehr gut gemacht und erzeugt Authenzität. Aufwendig recherchiert werden die mittelalterlichen Begebenheiten sehr reell dargestellt und beschrieben. Spannung bleibt bis zum Schluß, sehr guter Plot und gut konstruiert. Eigentlich sind fünf Punkte ein halber zu viel, denn der Plot hat tatsächlich einige Längen, unnötige Längen in der Mitte, die besser für das letzte Buch aufgewendet worden wären.Ein paar Personen weniger, welche sei hier nicht verraten, und das Ganze hätte auch funktioniert, wäre aber durchsichtiger. Aber das Mittelalter ist eben dunkel und deshalb sei`s drum. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein sehr guter und fesselnder historischer Roman !,
Rezension bezieht sich auf: Die Rose von Angelâme (Broschiert)
Simon Rössler ist Mitarbeiter einer großen Versicherungsagentur und in seinen Arbeitsbereich fällt es, Fälle zu durchleuchten, die die Auszahlung großer Versicherungssummen betrifft. Bevor die Versicherung die Ihren Versicherungsnehmern zustehenden Summen an diese weiterleitet, ist Simon damit beauftragt, die zur Auszahlung führenden Gegebenheiten zu untersuchen und ggfs. zu hinterfragen.Nun hat er einen seltsamen Fall auf dem Tisch. Er soll eine große Versicherungssumme an ein Kind auszahlen, dass plötzlich Waise geworden ist. Der Betrag bezieht sich auf eine Police, die für ein Bild ' ein Gemälde ' abgeschlossen wurde. Der Besitzer kam durch einen Autounfall ums Leben und nun starb seine Frau, Sarah Martin, ebenso. Sie wurde bei einem Adventsbasar vor dem Kindergarten ihrer Tochter durch einen vermutlich Verrückten erschossen. Nun soll das Kind, noch ein Baby, den Betrag aus der Police erhalten. Simon ist neugierig. Was soll das für ein Gemälde sein, für das so eine hohe Versicherungssumme angesetzt wurde? Er sucht die Frau auf, bei der sich das Bild befindet und bei der auch die Tochter des verunglückten Ehepaars lebt. Ihr Name ist Christina Weiß. Gemeinsam mit ihr, sie ist die Freundin der verstorbenen Sarah Martin und gleichzeitig Vormund der kleinen Waise Marie, versucht er das Rätsel des besagten Bildes zu lösen. Das Porträt der Rose von Angelâme, gemalt im Jahre 1305. ***** Diese kurze Inhaltsangabe ist eigentlich sogar nur die Hälfte des Klappentextes, der auf dem Buch abgedruckt ist. Der Roman ist in vier Teile aufgeteilt, macht jeweils Sprünge in vollkommen andere Zeiten und den Teil der Handlung, den ich oben erzählt habe, bezieht sich auf den ersten Teil und somit den Anfang des Romans. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, denn erstens reicht es meiner Meinung nach völlig, um den Leser neugierig zu machen und zweitens ist der Roman so komplex, dass ich einfach nicht mehr verraten will. Wie bereits erwähnt ist der Roman in vier Teile aufgebaut: Der erste Teil erzählt die Romanhandlung im Jahre 2000. Der zweite Teil erzählt die Geschichte Anfang des 14. Jahrhunderts, der Dritte macht einen Zeitsprung in das 19. Jahrhundert und zum Abschluss wechselt der Roman wieder in die 'Jetztzeit'. Gerade diesen Aufbau fand ich sehr gut. Es gibt viele Romane, die innerhalb der Handlung die Zeit wechseln. Dort ist es aber oft so, dass die Zeitwechsel Kapitelweise stattfinden. Carmen Mayer hat jeweils sehr lange Passagen des Romans in der entsprechenden Periode handeln lassen. Das hatte für mich als Leserin den Vorteil, dass ich mich nicht immer wieder umstellen musste, sondern über viele Seiten komplett in der Handlung und Erzählung der jeweiligen Zeit versunken war. Das Thema ist sehr komplex und die Handlung beinhaltet viel an Geheimnisvollem. Es geht um Hexenverbrennung, die ist aber nicht das Hauptthema. Es geht um eine Familie, die ein Geheimnis über Hunderte von Jahren und viele Generationen für eine große Gemeinschaft wahrt, es geht um Kirche, Hass, Verrat, Mut, Liebe und eigentlich doch um etwas ganz anderes '. Wie gesagt, der Roman ist sehr geschickt und absolut spannend und fesselnd aufgebaut. Da ich den Roman per Überraschungspost vom Verlag edition oberkassel erhalten habe, wusste ich selber nicht was mich erwartet und war mehr als positiv überrascht. Hier ist wieder einmal ein Buch erschienen, dass leider wahrscheinlich in keinem Buchladen ausliegen wird und somit nicht die Leser erreicht, die gerne durch Buchhandlungen stöbern und sich einfach inspirieren lassen, welches Buch sie kaufen möchten. Ich hoffe, dass Werk findet dennoch seine Leser, verdient hat es das allemal. Carmen Mayer schreibt in einem Schreibstil, der gut und angenehm lesbar ist und sich perfekt an die jeweilige Zeit anpasst, in der die Handlung sich gerade abspielt. Sie hat es geschafft den Teil des 2000er Zeitalters so zu schreiben, wie wir heutzutage sprechen, auch mal locker und frech, aber nicht flach umgangssprachlich. In den Teilen des 14. und auch 19. Jahrhunderts hat sie sich dann auf die damalige Sprache eingelassen und die auch gut zu Papier gebracht. Ich fühlte mich im 'Damals' und es las sich angenehm und flüssig, wie die Menschen seinerzeit wohl geredet haben. Den Spannungs- und vor allem Rätselbogen hat sie erfolgreich gespannt und die wirkliche Auflösung geschickt bis zum Ende hinausgeschoben. Das Rätsel um das Porträt ist sehr groß und das zu entschlüsseln, hat in der Tat nicht nur Jahrhunderte gedauert, sondern auch über diese hinweg immer wieder Personen scheitern lassen. Ihre Protagonisten hat die Autorin gut ausgearbeitet. Simon und Christina im 21. Jahrhundert waren mir sehr sympathisch, mit ihrer ehrlichen und verbissenen Art. Rose von Angelâme und ihr Ehemann im 14. Jahrhundert waren auch absolut real dargestellt und sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Auch die Comtesse von Angelâme, Roses Nachfahrin im 19. Jahrhundert war ein sehr nettes, vorwitziges Persönchen, die es den Menschen in ihrer Umgebung nicht gerade leicht gemacht hat. Aber nicht nur die 'Guten' hat Carmen Mayer gut dargestellt, auch den negativen oder bösen Charakteren hat die Autorin ein Leben eingehaucht, dass glaubwürdig und lebensecht wirkte. Der eine Punkt den ich in Abzug gebracht habe, bezieht sich für mich in keiner Weise auf die Handlung oder den Schreibstil des Romans, darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen. Hier die Gründe für meinen Punktabzug: Das Cover ist für mich sehr einfach gestaltet und spricht mich nicht wirklich an. Das Auge, das in das rote Kreuz eingebaut wurde, wirkt für mich leider etwas unprofessionell. Die Schrift des Titels ist eigentlich ganz nett, doch das 'â' ist in einer anderen Schriftart gedruckt, was nicht dramatisch ist, aber auffällt. Die Buchseiten sind weiß, was für mich immer einen Sachbuchcharakter hat. Für mich gehören Seiten eines Romans nicht weiß, sondern in creme. Vielleicht ist das auch eine Eigenart meinerseits, hinweisen möchte ich dennoch darauf. Außerdem ist das Buch für ein Taschenbuch sehr schwer. Es hat ca. 530 sehr eng beschriebene Seiten und es war für mich einfach in langen Lesephasen zu schwer in der Hand. Der Klappentext ist inhaltlich gut und macht auch neugierig. Außerdem ist er zentriert gedruckt und wirkt somit aufgeräumt. Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für einen absolut spannenden Roman, geschrieben in einem guten Schreibstil, der jeweiligen Zeit sehr gut angepasst. Spannung und Rätsel sind garantiert und ich kann ein absolutes Lesevergnügen versprechen, wenn ihr euch gerne in der Vergangenheit aufhaltet ' © Buchwelten 2012 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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