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Die Romantiker [Gebundene Ausgabe]

Barbara Gowdy , Ulrike Becker
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Kunstmann, A; Auflage: 2., Aufl. (6. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 388897335X
  • ISBN-13: 978-3888973352
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 457.613 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Louise Kirk blickt auf ihr bisheriges Leben zurück. Nun, nach Abels Tod, stellt sich ihr die Frage, ob ihre Liebe zu ihm ein Gewinn oder Verlust war. Damals, als ihre Mutter, eine frühere Schönheitskönigin, über Nacht ihre Familie verließ, drohte die zehnjährige Louise, ein sprödes, aber mit einem gehörigen Schuss Selbstironie ausgestattetes Mädchen, seelisch zu verkümmern. Zusammen mit dem Vater, dem der Verlust seiner Frau den Todesstoß versetzt hatte, bildete sie fortan eine Art Elendsverband.

Alles änderte sich, als die deutschstämmigen Richters in ihre Straße zogen. In Mrs. Richter, einer herzlichen und walkürenhaften Erscheinung, erkannte Louise sofort den Mutterersatz. Der zarte Abel aber, der introvertierte Ziehsohn der Richters, sollte es sein, der Louise in seinen Bann schlagen würde. Mit ihm, dem großen Sensiblen, entdeckte sie die Natur -- und schließlich die Liebe. Eine fatale Bindung begann, die Louise das halbe Leben kosten sollte.

Gut möglich, dass Michael Naumann, Herausgeber und Chefredakteur der Zeit, in seiner Ratlosigkeit gegenüber der Seelenpein dieser Heldin, eine wesentliche Lebenserfahrung nie gemacht hat: Die der abhängigen, nichtsdestoweniger unerfüllten Liebe, dieser vielleicht reinsten Form von Hingabe, von den Romantikern einst auf den Altar gehoben. Ratio allein bietet keinen Schlüssel zum Verhalten von Barbara Gowdys Protagonistin.

Jahre ziehen ins Land, in denen sich das merkwürdige Pärchen weder ganz aus den Augen verliert, noch ganz zueinander findet. Abel, der allseits Beliebte, stets auf der Suche nach der Weltharmonie, muss am Ende schmerzlich erkennen, dass er durch seine Indifferenz nichts als Disharmonie in sie hineintrug. Das Liebäugeln mit dem Tode wird ihm zur Ausflucht. Der große Weltumarmer, der niemals nein (und noch weniger ja) sagen konnte -- letztlich auch nicht zu Louises uneigennütziger Liebe -- säuft sich schleichend aus ihrer beider Leben. Ein schmerzlicher Abschied.

Eine banale Story? Ein großes Buch. Groß in seinen präzisen Charakterzeichnungen und seinem genauen Blick in feinste seelische Verästelungen. Michael Naumann dürstete es offenbar danach, das Mysterium weiblicher Liebe durch Erklärungen nachvollziehbar zu machen. Barbara Gowdy kann sie ihm nicht liefern. Wie es scheint, ist auch hier der Weg das eigentliche Ziel. Gott sei dank, vielleicht! --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Barbara Gowdy, geboren 1950, lebt in Toronto. Sie studierte Theaterwissenschaft und Musik, arbeitete erst als Lektorin in einem Literaturverlag, später frei für verschiedene Zeitungen und das Fernsehen. Im Kunstmann Verlag erschienen von ihr u.a. "Seltsam wie die Liebe", "Mister Sandman" und zuletzt "Der weiße Knochen" ( 50.000 verkaufte Exemplare ), über den John Irving schrieb: "Ich war hingerissen. Ich kenne nichts Vergleichbares".

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine romantische Liebesauffassung, ohne Kitsch 4. August 2009
Von K. Preuß
Format:Gebundene Ausgabe
Als die Richters in das Louises Viertel zogen, war ihre Mutter bereits verschwunden. Eines Tages war sie einfach weg, ohne viel mitzunehmen, und unter Hinterlassung einer lakonischen Nachricht am Kühlschrank "Louise weiß, wie man die Waschmaschine bedient".

Es ist vor allem Mrs Richter, von der Louise zuerst fasziniert ist; von ihrer Stimme, ihrer Art, ununterbrochen möchte sie sie beobachten, möchte, dass sie von ihr als Tochter angenommen wird.

Abel Richter ist ein Jahr jünger als Louise, ein Sonderling, der in seiner Klasse nicht viele Freunde hat. Anfangs ist er für sie ein Mittel, an seine Mutter ranzukommen; doch bald schon schwenkt ihr Gefühl um, und es gibt nur noch ihn. Abel. Für immer.

Louise weiß: sie liebt ihn, bis an ihr Lebensende. Genauso sicher ist sie sich auch, dass er sie liebt - auch wenn er es nicht ausspricht. Dann ziehen Richters weg, ans andere Ende des Landes; Louise schreibt, immer wieder, ohne eine Antwort zu erhalten.

Aber dann, ganz unverhofft, trifft sie ihn auf einer Party wieder. Die Liebe ist immer noch da, auch seiner ist sie sich immer noch sicher, sie schläft mit ihm, ohne Schutz, mit blindem Vertrauen - und anfangs geht ihre Rechnung auch auf, er ruft an, wie versprochen, ist nett, freut sich - und vergisst dann ihren Geburtstag, meldet sich wieder nicht mehr. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als sie feststellt, das sie schwanger ist.

Louise belügt ihren Vater, fliegt zu ihm, will ihm alles erzählen; sie beobachtet ihn, will ihn nicht zu Hause überfallen, folgt ihm in den Jazzclub, sieht ihm zu, wie er trinkt, wie er spielt - und dann, wie er eine andere küsst. Eine Welt geht für sie in Bruch.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "ein buch, das an die liebe glaubt" -- Brigitte 11. Januar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Diesem Zitat aus der Brigitte möchte ich mich anschließen und hinzufügen: aber gänzlich ohne Kitsch. Auch wenn es "Die Romantiker" heißt, ist es nicht mit dem typisch leichtem Liebesroman zu vergleichen.
Es ist vielmehr ein Buch über Verlust: die Heldin verliert mit 9 Jahren ihre Mutter, die einfach von heute auf morgen verschwindet. Sie verliebt sich in ihre Nachbarin, wünscht, von ihr adoptiert zu werden, und später in deren Sohn Abel.
Beide verbindet nun über 15-16 Jahre ihre Liebe zueinander, auch wenn mehrere Enttäuschungen und Trennungen immer wieder das Glück verbieten. Sie verlieren sich immer wieder, ihre Liebe jedoch nie.
Ich habe das Buch innerhalb von 5 Stunden in einer Nacht durchgelesen, es ist so spannend, dass ich es einfach nicht weglegen wollte. Ein super Buch, bei dem man mitleidet und mithofft! (Und an die eine wahre Liebe glauben möchte)
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Roman... 26. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
... für Romantiker und alle, die vergessen haben, daß sie es sind!
Barbara Gowdy erzählt die große Liebe Louises zu Abel, der in dieser Welt nicht zu Hause ist, gleichzeitig so tiefernst und so ironisch, daß man die letzten Seiten dieses Buches in Zeitlupe lesen möchte, damit es nicht endet.
Am Ende, weiß man wieder was Romantik ist: Wenn die Sehnsucht nach Erfüllung so groß wie die Erfüllung unmöglich ist. Wenn die Liebe das retten will, was nicht zu retten ist, und genau das der Liebe eine verzweifelte Schönheit gibt.
Ein Buch über die große Liebe und über die vielen großen und kleinen, tragischen und komischen Versuche, sie festzuhalten und sich davon zu lösen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu sehr lieben? 14. Januar 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Louise liebt Abel. Bedingungslos. Leidenschaftlich. Unendlich. Nachvollziehen kann man das vielleicht nur, wenn man ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Lesenwert ist es aber allemal, denn Barbara Gowdy entwickelt eine tragisch-schöne und zugleich spannende Geschichte, die immer wieder auch mit subtilem Humor erzählt wird. Und wem sich die Frage aufdrängt, ob man (oder frau) zu sehr lieben kann, findet hier vielleicht die Antwort: ja und nein.
Einfach schön zu lesen!
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