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Die Romanleserin Taschenbuch – 1. Dezember 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: btb Verlag (1. Dezember 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442722381
  • ISBN-13: 978-3442722389
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,4 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 516.134 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein außergewöhnlicher Roman über ein mutiges, junges Mädchen und über eine verborgene, uns fremde Welt. (ELLE)

Eine spannende Geschichte, ebenso schlicht wie ergreifend. (Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Ein außergewöhnlicher Roman über ein mutiges, junges Mädchen und über eine verborgene, uns fremde Welt.
ELLE

Eine spannende Geschichte, ebenso schlicht wie ergreifend.
Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. März 1999
Format: Taschenbuch
... niemand kann sie erraten ..., aber die Gedanken, Wünsche, Träume der Romanheldin Rachel kommen doch ans Tageslicht, als sie von ihren Eltern im Alter von 18 Jahren in eine Ehe mit einem hoffnungslos unterlegenen Mann gedrängt wird. Mit dem Rücken zur Wand bricht ihr Wille zur Selbstverwirklichung durch, und sie merkt plötzlich, daß sie die Kraft hat, die Ketten zu sprengen. Dieses Buch spielt nur vordergründig in einer uns fremden Welt. Die Regeln des chassidischen Judentums mögen bis ins Absurde restriktiv erscheinen, aber auch die katholische oder protestantische Glaubenswelt bergen ein Potential an erzieherischen Härten, die in einem Heranwachsenden ähnliche Ausbruchsgedanken erzeugen können. Dies ist ein Buch über die Jugend eines intelligenten, hellwachen Mädchens, das nicht bereit ist, die vorgekaute, einzig mögliche Rolle der Mutter und Hausfrau zu übernehmen. Nüchtern und doch hautnah geschrieben: allen, die in einer Familie mit Geschwistern aufgewachsen sind, kehren plötzlich die lebendigsten Erinnerungen an ihre eigene Kindheit wieder. Ein relevantes Buch, wahrscheinlich eher ein Frauenbuch, ein Buch über den Drang zur Freiheit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 19. Juni 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Abraham Pearl Die Romanleserin Bertelsmann

ISBN 3570300110

Wenn man in einer chassidischen Familie aufwächst, die strenggläubig ist und keine Abweichung von den orthodoxen Regeln zulässt, dann kann das Leben für ein Kind mit Freiheitsdrang zu einer Last werden. Rachel erlebt ihr Leben voller Rebellion als Freiheitsentzug.

Sie lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von New York.

Der Vater ist ein mittelmäßiger Rabbi und hat sich den Bau einer eigenen Synagoge in den Kopf gesetzt. Jeder Cent muß dafür gesammelt werden. Er bestimmt die Spielregeln des häuslichen Tagesablaufs.

Die Mutter der Familie ist unzufrieden und nörgelt sowohl an ihrem Mann als auch an ihren Töchtern ständig herum. Sie gibt das Vorbild ab, nach dem Rachel ihre Rebellion entwickelt. Diese Mutter hat sich zwar gefügt, aber sie ist voll innerer Wut und äußerer Widersprüche über die Rolle, die sie im Leben innehat. Nicht die Auslegung der religiösen Anweisungen sind oftmals das Maß aller Dinge, sondern was die anderen Leute sagen oder denken könnten!

Rachel ist die älteste von sechs kleineren Geschwistern. Jahr für Jahr kommt ein neues Baby dazu und Rachel hat alle Hände voll zu tun, bei der Betreuung so vieler Geschwister mit zu helfen.

Rachel tut sich schwer, sich an die orthodoxen Regeln zu halten und sich in alles zu fügen.

In Rachels Charakter zeigt sich früh, dass sie eine rebellische und stolze Person ist, die sich viele Freiheiten erzwingt. Sie macht einen Rettungsschimmerlehrgang und kann sich in den Sommerferien als Badeaufsicht Geld verdienen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Juli 2003
Format: Taschenbuch
Die Protagonisten Rachel wächst in einer streng jüdischen Familie auf, erhält durch ihr Umfeld aber immer mehr Eindrücke in die gojische Welt, des modernen Amerikas.
Dadurch wird sie in ihrer Entwicklung sehr beeinflusst, wodurch es zu immer stärkeren Konflikten zwischen Rachel und ihrer Familie kommt. Mit zunehmendem Alter wendet sich Rachel immer mehr von der jüdischen Kultur ab.
Der Leser bekommt durch die Thematik einen Eindruck von einer völlig anderen Religion, deren Regel das Leben der betreffenden Person in fast allen Lebenslagen beeinflussen.
Außerdem erhält der Leser auch Informationen über das jüdische Leben außerhalb des dritten Reiches.
Eine Identifikation mit der Hauptperson ist daher nur schwer möglich, da es sich meis um religiöse Konflikte innerhalb der Familie handelt.
Die Spannung des Buches stets relativ niedrig gehalten, hinzukommed wirkt es oft einseitig, da die Geschehnisse nur aus Rachels Sicht wiedergegeben werden. Dieses wird ebenfalls durch den Schreibstil verstärkt.
Dieser ist sehr monoton und einfach, da die Sätze kurz sind und oft nur aus einem Hauptsatz bestehen.
Rachels Leben ist chronologisch wiedergegeben, was nur durch einige Zeitsprünge unterbrochen wird.
Geschehnisse sind dadurch leicht nachvollziehbar und auch die Zeitsprünge regen den Leser kaum zum Nachdenken an.
Insgesamt gesehen behandelt Pearl Abraham ein interessantes Thema, welches allerdings spannender hätte umgesetzt werden können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pia am 3. Juli 2003
Format: Taschenbuch
Der Roman "Die Romanleserin" von Pearl Abraham handelt von einem jüdisch orthodoxen Mädchen, welches die goische Welt entdeckt und dadurch einen Konflikt in ihrer Familie auslöst.
Das Mädchen heißt Rachel und wird von Abrahams Roman von ihrem 13. bis zum 17. Lebensjahr begleitet.
Die Autorin schildert in ihrer Erzählung das Problem "anders sein zu wollen" aus eigener Erfahrung, denn sie wuchs auch in einer streng glaubischen Familie auf und kann dadurch Rachels Rolle für den Leser nachvollziehbar wiedergeben.
Somit wird der Leser ebenso zum Nachdenken angeregt, indem er mit einem, für ihn meißt nicht nachvollziehbaren Glaube, in Kontakt gerät und kennenlernt.
Der Roman spricht hauptsächlich Jugentliche im Alter zwischen 13 und 17 an, so wie die Hauptfigur in dem Buch.
Der Roman ist in einem einfachen und flüssigen Sprachstil geschrieben und somit leicht für Jugendliche zu lesen.
Jedoch fehlt die Spannung in Abrahams Roman, denn jede Handlung und Beschreibung zieht die Autorin extrem in die Länge.
Obwohl aus dem Roman zu entnehmen ist, dass ihr goische Liebesromane sehr am Herzen liegen, ist der Titel "Die Romanleserin" keine gute Auswahl, denn die Hauptproblematik des Romans geht hauptsächlich um "Das Anderssein" oder um "Das Entfernen von der eigenen Famile".
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