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Die Rolle von Mann und Frau in der Bibel: Zweimal einmalig - eine biblische Studie
 
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Die Rolle von Mann und Frau in der Bibel: Zweimal einmalig - eine biblische Studie [Gebundene Ausgabe]

John Piper , Wayne Grudem
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
  • Verlag: 3l Verlag Gmbh; Auflage: 1 (April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935188676
  • ISBN-13: 978-3935188678
  • Originaltitel: Recovering Biblical Manhood and Womanhood
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 16,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 605.376 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Hardcover groß, 768 Seiten, 3L 2. Mai 2008 _ Dieser Klassiker mit dem Originaltitel "Recovering Biblical Manhood & Womanhood - A Response to Evangelical Feminism" wurde von Christianity Today 1992 zum Buch des Jahres gewählt. Es ist ein umfangreiches und auch heute noch sehr aktuelles theologisches Werk, das die jeweiligen Standpunkte der kontrovers geführten Diskussion bezüglich der biblischen Sichtweise über die Rolle von Mann und Frau gut darlegt. Die Betonung dieses Buches liegt auf dem schöpfungsbedingten Unterschied und der gegenseitigen Ergänzung. Für jeden interessierten Christen und besonders für Älteste und Leiter in ihrer geistlichen Verantwortung ist dieses Buch ein gutes Hilfsmittel beim gemeinsamen Ringen um die biblischen Aussagen zu diesem aktuellem Thema. Weitere Autoren: Donald A. Carson, Elizabeth Elliot u.a.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist beinahe ein Gebrauchsanleitung für die Rolle von Mann und Frau gemäß der Bibel, zugleich auch eine Entgegnung für all das, was unbiblisch dazu gesagt worden ist.
Das Buch enthält nicht nur theologische und exegetische Studien, sondern auch solche von verwandten Disziplinen, der Kirchengeschichte, Biologie, Psychologie, Soziologie, Gesetzeskunde zu den Unterschieden oder Gemeinsamkeiten von Mann und Frau und vor allem auch wie diese sich im Kirchenleben und in der Familie auswirken sollen. Jedes Kapitel wurde von einem anderen evangelikalen Autor verfasst. Alle Kapitel sind vollgestopft mit reichhaltigem Material zum Thema und man gewinnt den Eindruck, dass alles angesprochen wird, was sich zum Thema sagen lässt.
Die Autoren orientieren sich von der ersten bis zur letzten Seite an dem was die Bibel zu sagen hat. Ihre Aussagen sind klar genug, wenn man alles im Kontext und mit den Parallelstellen unter die Lupe nimmt. Was sie zu sagen haben, ist von großer Bedeutung, denn es wird all zu klar, dass die meisten, die eine Meinung dazu haben, sich von falschen Vorstellungen leiten lassen. Es ist der Verdienst der Autoren dies herausgearbeitet zu haben. Sie sind dabei nie polemisch, bleiben immer sachlich, denn die stärksten, überzeugendsten Argumente liegen anscheinend auf ihrer Seite.
Der Grund warum dieses Buch geschrieben wurde ist die berechtigte Betroffenheit der Autoren über den Verlust der wahren Bedeutung darüber was die Bibel über die Rolle von Mann und Frau als Mann und als Frau zu sagen hat. Im Einzelnen: die weitverbreitete Unsicherheit und Konfusion in unserer Gesellschaft in Bezug auf die komplementären Unterschiede zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit; die tragische Tragweite dieser Konfusion; die zunehmende Unterstützung, die feministischer Gleichmacherei zukommt mit der Begleiterscheinung der Entstellung oder Vernachlässigung des biblischen Konzepts für ein harmonisches Zusammensein gerade auch im familiären Bereich, der Urzelle jeder Gesellschaft; diese Harmonie kann nur durch die hingebungsvolle, demütige Führerschaft des Mannes und die intelligente, wohlwollende Unterstützung dieser Führung durch die Frau zustande kommen; die Wertschätzung und weitreichende Ambivalenz der Wertigkeit der Mutterschaft, und der anderen Dienste der Frauen; die wachsenden Ansprüche zur Legitimation sexueller Beziehungen, die biblisch oder auch historisch immer als illegal oder pervers angesehen wurden; die Zunahme physischer oder emotionalen Missbrauchs in der Familie; die Einführung und Etablierung von Führungsrollen für Männer und Frauen in der Kirche, die nicht übereinstimmen mit der biblischen Lehre, sondern das biblische Zeugnis entstellen; das wachsende Übergewicht und die Akzeptanz hermeneutischer Absonderlichkeiten, die aufgestellt sind, um die klaren biblischen Aussagen umzuinterpretieren, und hinter diesem die offensichtliche Anpassung einiger innerhalb der Kirche an den Zeitgeist auf Kosten eindeutiger, gewinnender biblischer Autorität.

Auf der Grundlage ihres Verständnisses von der Bibel, machen die Autoren folgende Feststellungen:
Adam und Eva wurden beide nach Gottes Ebenbild gemacht, sie sind gleich geschaffen als Personen in ihrer Wertigkeit vor Gott und unterschieden in ihrer Männlichkeit und Weiblichkeit. Unterschiede in der Wahrnehmung maskuliner oder femininer Rollen sind von Gott verordnet als Teil der Schöpfungsordnung. (Bemerkung von mir: es ist natürlich klar, wer die Schöpfungsordnung in Frage stellt, weil er an die Evolution glaubt, der stellt auch folgerichtig diese Unterschiede zwischen Mann und Frau in Frage). Die Führungsrolle des Mannes wurde von Gott vor dem Sündenfall geschaffen und war nicht Ergebnis des Sündenfalls. Der Sündenfall führte Entstellungen ein in die Beziehung zwischen Mann und Frau: - zu Hause wurde die hingebungsvolle, demütige Führerschaft des Mannes ersetzt durch die Beherrschung oder Passivität, während die intelligente, wohlwollende Unterstützung durch die Frau ersetzt wurde durch die Anmaßung der Führerrolle oder Willfährigkeit. Jedes dieser Extreme muss als Fehlleistung infolge des Sündenfalls verstanden werden! In der Kirche lässt die Sündhaftigkeit die Männer zu einer Liebe zur Welt und zur Machtausübung oder der Absage an die geistige Verantwortung neigen, und Frauen sich den Grenzen ihrer Rollen widersetzen oder ihre Fähigkeiten vernachlässigen. Auch hier sind die Extreme Ausdruck der Fehlleistung entgegen dem ursprünglichen Willen Gottes. Genau das aber müssten Christen erkennen. Wenn das Weltmenschen nicht sehen können, weil sie bereits den Sündenfall in den Bereich der Mythen verlegen, ist das zu erwarten. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament manifestieren die gleichermaßen hohen Werte und die Würde die Gott den Aufgaben von Mann und Frau zugeteilt hat.
Sie bestätigen das Prinzip der Führerschaft durch den Mann in der Familie und in der Gemeinde des Bundes zwischen Mensch und Gott. Die Erlösung durch Christus beinhaltet auch die Wegnahme des Fluchs, der durch die Verfälschungen der Beziehungen zwischen Mann und Frau zustande gekommen ist. Das funktioniert jedoch nur, wenn man diese Erkenntnis annimmt und umsetzt: in der Familie sollten die Männer harte oder eigensüchtige Herrschaft oder ihre unverantwortliche Lässigkeit wegtun und in der Liebe und Fürsorge für ihre Frauen wachsen. Frauen sollten ihren Widerstand gegen die Autorität der Männer aufgeben und sich in der willigen, hingebungsvollen Unterstützung üben.
Christus gibt beiden den gleichen Segen in ihrer Erlösung, jedoch teilt er auch verschieden Aufgaben zu. Und das gilt auch für die Aufgaben in der Kirche.
Eine Frau soll nicht in der Kirche ein Lehramt gegenüber Männern ausüben, weil das die göttliche Ordnung auf den Kopf stellt.
Die Autoren verdeutlichen: Christus ist das Haupt, sowohl von Mann als auch Frau, es kann also keine irdische Instanz geben, keine menschlichen Autorität, nicht religiös, privat oder zivil, der gestattet wäre jemand in die Sünde zu führen: Weder in Mann noch in Frau sollte ein Wunsch entstehen biblische Kriterien und Vorgaben für einen besonderen Dienst außer Acht zu lassen.
Die Autoren sind überzeugt davon, dass die Verneinung dieser Prinzipien destruktive Konsequenzen für die Familie, die Kirche und die Gesellschaft bereits gezeitigt haben und noch schwerwiegendere Konsequenzen erbringen wird.

Wegen der großen Bedeutung dieser Texte und der Schlussfolgerungen, sollte dieses Buch in keinem christlichen Haushalt im Bücherschrank fehlen. Das Buch ist nicht leicht zu lesen. Es gibt viel Gedankenarbeit zu tun. Nicht so sehr um den Schlussfolgerungen der Autoren zu folgen. Den teilweise abstrusen und unschlüssigen Anschauungen derer, die sie zu widerlegen suchen, nachzuvollziehen ist da wesentlich schwieriger.
Das Buch ist ein erschöpfender Kommentar zum Thema. Hier hat man alles zur Sache in der Hand.
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